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Ueber Saponin.

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Ue6er Saponin.
haft rother, rasch verschwindender Farbe. Wasser erzeugl
in dieser Losung keinen Niederschlag.
Concentrirtc und verdiinnte Salzsiiure liisen es nichi,
und geben keine charakteristische Reaction. Die Hydrate dcr Alkalien entwickcln aus dein Scillitin Amnionink, cin 13ewcis fur den Stickstoffgclialt desselben.
Aminonink und kohlensaures Kali liisen es nicht,
zcrsetzcn es aber und nehmcn iliin seine Bitterkeit. Tannin crzeugt in seiner Losung einen blassgelben, Eisenchlorid einen orangegelben und Platinchlorid einen gelben Niederschlag.
Auf dem Platinbleche zum Rothgluhen erhitzt, schinilzt
es, briiunt sich, bliiht sich auf, wird schwarz, entzundei,
sich und verschwindet ohne Ruckstand. Es reagirt alltalisch unil gelit mit 1':ssigsiiure cine Verbindung ein.
Dr. G o s s e l i n hat niit dem Scillitin cine Reihe toxiltologisclier Vcrauche angestellt und folgende Resultate
erhalten :
1) Es besitzt allc Eigenschaften der narkotisch scharfen Uifte.
2) Es wirkt in Gaben von 5 Centigrm. sehr giftig,
und erzeugen schon 3 -4 Centigrni. cine lebhafte Entziindung der Verdauungsorgune.
3) In den Oesophagus gebracht, wirkt es zuorst brechenerrcgend undb heftig purgirend, endlich zeigt sich
Narcotisinus, und der Tod scheint durch Liihinung des
Herzsohlages lierbeigefiilirt zu werden.
4) Enderniatisch angewandt, ist seine Wirkung ausschliesslich narkotisch und weit rascher, als durch den
Magen. Es zvurde auf dime Weise ein Kaninchen durch
0,02 Grni. in 37 Minuten und ein kraftiger Hund durch
0,04 Grm. in 82 Minuten getodtct. (Jouirt. de Phamn. et
Ilendess.
de &nL.
F&r. 1857. p . 123 etc.)
Ueber Saponin.
Bei der Untersuchung der Sainen der Rosskastanie fand
R o ch 1e d c r cine schon k r stallisirtc, farblose, silberglanzende Substanz, welclie ein Iauptbcstandtheil der Sainen ist,
insofcrn die andern nicht-lirystallisirten Bestandthcile der
Samen daniit in einer sehr cinfaclicn 13eziehung stehen.
Uiese Substanz ist cine gepaarte Vcrbindung, die durch
Alkalicn und Siiuren Spaltungsproducte giebt, die zur
Chinovasaure in eincm einfachen und merkmurdigen Verhaltnisse stelicn. Es war dabei nothig geworden, das
Saponin und die Caincasiiure, welche dieselbe procentische
P'
Ricinusb'l zu reinigen.
- Ancclyse der
Triifeln.
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Zusaminensetzung hat, wie der Stoff aus dem Samen der
Rosskastanie, so wie die Chinovasliure nochmals in Arbeit
zu nehmen. v. P a y r hat die Untersuchung des Saponins ubernommen und daraus durah die Einwirkung von
Kali eine schijn krystallisirte Same neben einer ainorphen
Substanz erhalten, welche letztere erst wieder durch Salesaure in zwei Producte zerfiillt. Die gewissenhaften Versuche von S chn e d e r ni a n n finden ihre Bestatigung vollkomnien, so wie auch die Unsicherheit, welche weder
X o c h l e d e r mit S c h w a r z friiher, noch B o l l e y durch
seine miihsamen Versuche bcseitigeri konnten, vollkommen verschwindet. (Sitzzingsber. der Akad. der Wissensch.
zu 747ieiz. Bd. 24. - CXenz. Centrbl. 1858. No. 6.)
B.
Neue Methode Ricinusol zu reinigen.
Da das Ricinusol des Handels oft schon durch schlechte
Zubereitung veriindert worden, noch haufiger aber ranzig vorkonimt, in welchem Zustande es dann einen
pikanten, scharfen, lange im Schlunde anhaltenden Geschmack besitzt, gelb und schleimi wird, und einen
voluminosen Absatz bildet, SO hat 31.8. P a r v e s i ein einfaches und zweckentsprechendes Reinigungsverfahren fur
dieses Oel ausfindig gemacht, das in Folgendem besteht.
1000 Th. Ricinusol, 25 Th. gut gereinigte schwarze
Knochenkohle und 10 Th. gebrannte Magnesia werden
innig gemischt, unter ofterem Umschutteln drei Tage lang
einer Temperatur von 20-250 ausgesetzt und endlich
das Oel durch Loschpapier abfiltrirt.
So gereinigtes Ricinusol ist klar, beinahe farblos, von
angenehmem Geschmack, ohne Geruch, sehr leicht in
Alkohol loslich und verdickt sic11 erst bei einer weit niedrigeren Teniperatur als das gewohnliche Oel, alles Eigenschaften, die bei dem Oel, wie es im Handel vorkommt,
sehr selten zu finden sind. (Giorn. di farm. e di cliim. di
TOYGO. J o u r i ~de Pl~amz.d'Anver.s. Awil 1857. p . 1928.)
Hencless.
-
Chemiselie Apalyse der Triill'eln.
J. L e f o r t hat die Triiffeln (Tuber cibarium Bull.) einer
Analyse unterworfen und darin enthalten gefunden: Wasser, fhrbende Materie, Pflanzeneiweiss, Mannit, fette Materie, Farbstoff, Cellulose, Citronensiiure, Aepfelsaure, Chlor,
Kali, Natron, Kalk, Magnesia, Eisenoxyd, Schwefelsaure,
Phosphorsauure und Kiesel. (Journ. de Pilarnz. et de China.
He?zdess.
Juin 1857. y. 440 8.)
-5:(c
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