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Ueber Spiritus Saponis.

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Spiritus Saponis.
151
metal1 unzcrsetzt iibrig, wenn man durch nnhaltendes
Kochen eines ijchwefelmetalls init einem iiberjchussigen
neutralen Fettkorper arbei tet. Diese Verseifungsprocesse
lassen sich eben SO gut und eben so rasch, ja in der
Kglte sogar noch schneller ausfiihren, als bei der Benutzung
von Natronlauge, und die erhaltenen Seifen sind eben so
schon, als die auf gewiihnlichem Wege dargestellten.
Aucli ist es nicht nothig, krystallisirtes und chemisch
reines Schwefelnatrium zu verwenden, vielmehr lrann
nian das durch Zersetzung des schwefelsauren Natrons
durch Kohle entstandene benntzen, wobei nach dern Verf.
die fiirbenden Substanzen grosstentheils in der Mutterh u g e zuruckblei ben. Da sich das Schwefelnatrium leicht
fabrikmassig darstellen liisst, so wurde die Anwendung
desselben weit wohlfeiler sein, als die des lrohlensauren
Natrons. Die Schwierigkeit, weisse und sohwefelfreie
Seifen darzustellen, wird dadurch gehoben, dass durch
geeignete Anwendung von reinen oder salzhaltigen alkalisclicn Laugen die Reinigung gieich der Marseiller Seife
(erhalten durch Behandlung der liohsoda mit Kalk) zu
bewirken ist. (C'onipt. r e n d . T. 59. p . 22.)
Blcb.
Ileher Syiritus Saponis.
Der durch Auflosen von Seife in n7eingeist erhaltene
Seifenspiritus zeigt bekanntlich eine grosse Neigung zum
Gelatiniren und ist demnach ein etwas veranderliches
Praparat in Beziehung auf seinen Gehalt und auf seine
Wirksamlreit. Urn nun dieses so stark in Uebrauch gezogene Arzneiniittel in constantem Verhaltniss und ohne
Neigung zum Gelatiniren haltbar darzustellen, ist von
Bj o r k l u n d (Phurmucezitische Z e i t s c l d f t f i i y Riissland)
der sehr passende Vorschlag gernaclit worden , nicht
eine fertig gebildete trockene Seife zur Darstellung dieses Praparates zu verwenden, sondern eine irn Uildungsprocess begriffene Seife uninittelbar mit Alkohol zu behandeln, hierbei von der richtigen Ansicht ausgehend,
dass die Wirknng der Losungsmittel auf Korper, welche
sich in statu riascendi befinden, eine besonders energische
und vollstiindige ist.
Dieser Ansicht sich anschliessend und der gegebenen
Angabe folgend hat A . V o g e l zur Darstellung des Pramates 20 Grm. kohlensaurefreie Ralilauge von genau
?,333 spec, Gew., 40 Grm. Provencerol, 1 2 0 Grm. Alko1101 von 0,841 spec. Gew. und 1 2 0 C. C. Wasser i n einem
152 Destillationsproducte der Glanzkohle eon Zwickuu.
geraumigen Kolben vermischt und aurch schwaches Erwarmen sogleich eine ganz klare Losung erhalten. Lasst
man diese Seifenlosung iiber Schwefelsaure langsam verdunsten, so erhalt man eine vollkommen durchsichtige
weiche Seife.
Die auf genannte Art dargestellte SeifenlSsung ist
auch nach Vogel's Versuchen zu einer technischen Probe,
namlich zur Hartebestinimung des Wassers ganz vorzuglich geeignet. Bekanntlich bedient man sich zur Feststellung der Hartegrade des Wassers einer verdiinnten
weingeistigen Seifenlijsung, hergestellt durch Behandeln
trockener Seife mit Alkohol und Wasser, welche auf eine
Chlorcalciumlosung von bekanntem Kalkgehalte genau
eingestellt ist. Dieser Seifenspiritus hat nun ebenfalls
wie der officinelle, den Nachtheil der Veriinderlichkeit,
indem sich aus demselben mit der Zeit ein Rodensatz
niederschlagt, wodurch natiirlich eine wiederholte Einstellung auf Kalk nothig wird. Zu dieser Normalseifenlosung
kann nach V o g e l mit grossem Vortheil der nach oben
erwahnten Methode dargestellte Seifenspiritns verwendet
werden. Nimmt man von der nach der Vorschrift hergestellten Flussigkeit 10 C. C. herau's und verdiinnt mit
100 C. C. destillirten Wassers und xnit 100 C. C. Weingeist, so erhalt man eine Seifenlosung, welche sich zur
Einstellung auf Kalk sehr gut eignet. (Buchn. N. Repert.
B d . 14. 3 u . 4.)
B.
-
Destillationsproducte der QIanz oder Pechkohle von
Zwickau (Tiefbau) im Honigreich Sachsen,
Diese Kohle ist eine bitumenreiche Back-Glanzkohle.
Sie ergab bei der Vorprufung ausser Wasser eine erhebliche Menge Theer und brennbare Gase. Als Ruckstand
verblieben blasige leichte Coaks. Mehrere Destillationsproben gaben im Mittel nach I<. H. V o h l in Coln folgende Resultate :
Kohle als gewohnliches Pulver
Kohle in Stucken
angewendet.
angewendet.
Coaks., .......... 59,063 Coaks.. . . . . . . . . . . 64,166
Wasser. . . . . . . . . . . 10,781 Wasser.. . . . . . . . . . 13,542
T h e e r . . . . . . . . . . . 13,126 T h e e r . . . . . . . . . . . . 15,416
Gas und Verlust.. . 17,030 Gas und Verlust.. . 6,876
100,000.
100,000.
Das spec. Gew. des Theers war bei 140 = 0,9& Er
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