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Ueber Synthese der Kohlenwasserstoffe.

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Synthese der Kol~leizioasserstoifk.
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Schwefelsiiurc das Flbildende Gas erhalt, bekomint rnan
drirch Erhitzen von AnieisensKure mit derselben Saure
Kohlenoxydgas. Ilieses Verhltcn veranlasste Be I't h elo t
i n Kolben von
Litcr Inhalt 10 Grm. etwas angefeuchtetes Kalihydrat niit Kohlenoxydgas einzuschliessen. Die
Kolben werden zugeschniolzcn und dann 70 Stunden lang
ciner Teniperatur von 1000 ausgesetat. Man brach die
Kolben unter Quecksilbcr auf und fand eine fast vollkominene Leere darin, das Gas war fast ganzlich verschwunden, das Knli enthielt Anieisensaure. Aehnlich
also wie olbildendes Gas mit einer Saure (Schwefelsiiure)
wieder Alkohol bildet, -bildet Kohlenoxydgas mit einer
Base (Kxli) wieder Amcisensaure. (Compt. rend. Tom. 41.
- Chenz. C h t ~ b l .1856. N o . f.)
13.
_-
-
Ueber Synthese der Hohlenwasserstoffe.
Leitet man uber metallisches Kupfer bei dunkler
Iiothgluth Schwefelkohlenstoff und Schwefelwasserstoff, so
bilden sicli Surnpfps CaIT4, olbildendes Gas C4H4 und
Spureln von Naphthalin.
Vom olbildenden Gasc crlialt inan noch niehr, wenn
man iiber Eiscn ein Geniiscli von Schwefelkohlenstoff,
Sctiwefelwasserstofl' und Kohlenoxyd leitet. llierbei kann
inan so vicl olbildendes Gas erhalten, dass dieses ti vorn
Kohlenstoffe dc'b zcrsetaten Sclimefcltohlcnstoffes cnthalt.
Da nun rler ;Schwefclkohlenstoff durch directe Vereinigung von Schwcfcl mit Kohlcmtoff und Alliohol aus
6lbildendcin ( h e inittelst Schwefcls%ure dargestellt werden kann, so is! also die Syntliese des Alkoliols aus den
Elementcn liierinit geleistet.
Hei der trocknen Destillation von ameisensaurem
IZaryt erhiilt inan olbildendes C4 €14 nnd Propylen ( 5116.
Man kann also anch das Propylcii nnd aus diesein wieder
inittelst Schwcfelsiiure den Propy lalkold, also beide durch
Synthcse :ins dea Eleniecten erhalten, da If. K e r t h e 1o t
frulier gezcigt hat, dass die AineisensSurc: i t u s dmn Kohlenoxydgasc dargestellt werden kann. Leitet rnan duroh
ein rothgliihendes Hohr Kohlenoxyd und Sunipfgas, so
belrommt inan eine geringe Rlenge l'ropylcn. Hei der
trocknen 1)estillation von essigsaureni Natron erhalt man
iilbildendes Gas, l'ropylen CSE-16, Hutylen C S H S und Amy1c.n C ' W 10. Die Essigsaure erhalt man durch eirifaclie
Oxydation des Alldols.
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Ueber zwei neue Zuckej-arteii.
Diese verscliiedenen Kohlenwasserstoffe wurden durcli
I3rpni condensirt und aus der Broinverbindung in reinem
Zustande dadurch erhalten, dass limn diese in luftleeren
Rohren auf 2500 niit metallischern Kupfer, W ssser und
Jodkaliuin erhitzte. Hierdurch konnten Propylen und
das olbildende Gas leicht aus ihren 13rornverbipdungen
wieder liergestellt werden. L%st r n m dabei clas Kupfer
weg, so erhiilt man die entsprecliende Iiydriire, :LUS den1
gebrointen olbildenden Qase den Kohlenwasserstoff C4IiG,
aus dem Propylenbromur den Kohlenwasserstoff CGI-18.
Diese Methode der umgelrehrten Substitution ist eine
allgemein anwendbare. Der hierinit gegebene Zusainmenhang zwisohen den Kohlenwasserstoffen und den Allwholen einerseits und der der Alkohole mit anderen organischen Korpern, mxcht es zu einer ausgeinnchten Sache,
dass eine ganze Menge organischer Korper aus den Elenienten msammengesetzt werden konnen. (L'lnstitut 1856'.
- C'liem. C'etztrLl. 18%. No. 45.)
u.
Ueber zwei neue Zuekerarten.
W. J o h n s o n erhielt yon Wm. .'1 B l a k e zwei von
ihm gesammelte Zuclrer mit folgender Notiz.
Den einen Zucker samineln die Indianer von Tefou
in Californian von dcr Oberflache der Bliitter einer Kohrart, die schr reichlich an den Ufern dcr Fliisse und an
niedrigen nassen Platzen wachst. Man schneidet das Rohr,
legt es auf Haute, die auf dem Roden ausgebreitet werden i d sammelt dann den Zuclter, den nian mit den
Bruclrstiicken der Rlatter, init denen man ihn erhalt, xusammen in Kuchen formt, die in neu gebundene Matten
von Tuli., d. h. dicht zusaminengebundene runde Binsen,
eingepackt werden. Dieser Zucker hcisst Panoche und
wird von den Indianern sehr geschatzt. Auch die Eingewanderten benuteen ihn zum Siissmachen des Kaffees.
Die Fnrbe dieses Zuclrers ist weiss oder grau, mit einein
Schein ins Griine. Er ist nicht kornig oder krystallinisch, sondern mehr einer eingedickten Melasse ahnlich.
Er schmeckt siiss und zugleich salzig, wie wenn ihm
Kochsalz beigemengt ware. Ausser Bliitterstiicken findet
man eine grosse Anzahl der griinen Fliege (Aphis) darin.
B l a k e ist der Meinung, dass dieses Insekt den' Zucker
fabricire, eine Ansicht, die er spater dndurch bestiitigt
fand, dim er grosse Mengen dieses Inselrts auf den H h t -
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