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Ueber Thioxylchlorid.

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Electricit.-Erregung b. Contactev.Gasen u. gliih. Karpern. -Thioxylchlorid. 687
1) Durch Einwirkung von Natrium auf Dibromacetessigester entsteht der Chinonhydrodicarbonsaureester.
2) In dem Acetessigester werden mit Leichtigkeit nur 3 Atome
Wasserstoff durch Brom substituirt.
3) Auch in dem Aethylacetessigester werden nur 3 Atome Wasserstoff mit Leichtigkeit gegen Brom ausgewechselt. Es entstehen
nach einander Mono -, Di und Tribromathylacetessigester.
4) Beim Erhitzen des Monobromathylacetessigesters auf loOD
zerfut derselbe geradeauf in Bromaethyl und Aethylsuccinylobernsteinsaure. (Liebig’s *An. chm. 219, 71.)
6. J.
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ElectricitEtts Erregung belm Contacte von Gasen und
gliihenden K8rpern. - Eine Reihe vonVersuchen fuhrte J. E l s t e r
und H. G e i t e r zu folgenden Resultaten:
Zwischen Flammenbasis und Flammenspitze existirt an und fiir
sich kein elektrischer Gegensatz. Letzterer wird nur hervogerufen,
wenn gluhende Kijrper in irgend welcher Form in die Flamme eingeftihrt werden. Das Einfiihren in der Flamme verdampfender
S h e vermehrt die Anzahl der in derselben befindlichen gliihenden
Theilchen, deshalb muss dadurch eine Steigerung der electromotorischen =aft herbeigefiihrt werden.
Wahlt man als Ableitung der Flamme verschiedene Metalle, so
ist die electromotorische Kraft abhiingig von der Natur dieser Metalle, wenn sich auf denselben electrolytisch wirkende Ueberztige
biden.
Flammen, die mit keinen oder nur kalten Metallen in Bertihrung sind, zeigen freie negative oder positive Electricifit, Je nach
der Gtiite der Ableitung der einen oder andern zur Erde. Die electro-motorische Kraft wird hier hervorgebracht durch den Contact
der heissen Gtas- und Lufttheilchen an den in der Flamme suspendirten gliihenden Partikelchen fester Kijrper oder an den Moleciilen
des gliihenden Gases selber.
Da somit in j e d e r Flamme f r e i e E l e c t r i c i t a t vorhanden
ist, so wirken zwei in nicht zu weiter Entfernung von einander
befindliche Flammen electrisch auf einander ein.
Da ferner die Gastheilchen eine Flamme electrisirt verlassen, SO
ladet eine in einem Zimmer brennende Flamme die Luft derselben
schwach mit positiver Electricitiit.
Der Nachweis ist somit erbracht, dass jede Flamme aufgefasst
werden kann a l s e i n S t r o m h e i s s e n Gases, d e r von a u s s e n
e i n g e f f i h r t e , gliihende E l e c t r o d e n , s o w i e d i e i n i h m SUSp e n d i r t e n g l u h e n d e n Kijrperchen negativ e l e c t r i s c h erregt.
C.J.
/Am. Phy8. C h . 19, 5884
Ueber Thioxylchlorid berichten K. H e u m a n n und P.
K 6 c h 1i n. Auf gepulvertes h t i m o n wirkt Thioxylchlorid schon in
688
Das gelbe u. das rothe Bleioxyd.
der Kgte unter Bildung von Antimontrichlorid ein. Die Reaction
verlauft nach der Gleichung :
3Sb'
6S0C12= 4SbCl'
Sb2SS 350'.
Buttersaure , BenzoBsaure und Zimmtsaure geben mit SOCIB
beziehungsweise Butyryl -, Benzoyl - und Cinnamylchlorid.
Leitet man Thioxylchloriddampf dmch eine zur Rothgluth erhitzte Verbrennungsrahre, so spaltet es sich in Chlor, Schwefeldioxyd und Chlorschwefel nach der Gleichung:
4S0C12 = SBCl' 2SO'
6C1.
fBer. d. d. c h . Ges. 16, 1625.)
C. J .
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Ueber das gelbe nnd das rothe Bleioxyd. - Die Darstellung der beiden Modificationen im reinen Zustande gelingt nacli
A. G e u t h e r sowohl auf trockenem als auch auf nassem Wege.
Da das gelbe PbO die in hbherer Temperatur allein bestiindige
Modification ist, so wird jedes rothe Bleioxyd, bis nahe zum Schmelzpunkte erhitzt , in gelbe s verwandelt. Ebenso liefern diejenigen
Bleisalze, welche hei dieser Temperatur ihre Saure vtillig verlieren,
unter diesen Umstiinden gelbes Oxyd. Alles derart dargestellte ist
iinkrystaUinisch, nur wenn es geschmolzen war, erstarrt es beim
raschen Abkiihlen blatterig krystallinisch.
Auf nassem Wege wird das gelbe Oxyd stets im krystallinischen Zustande abgeschieden; es entsteht, wenn man eine siedende
Bleisalzlbsung zu mLsig iiberschussiger, gleichfalls siedender, stark
verdunnter Natron- oder Kalilauge giesst iind das Sieden noch einige
Zeit fortaetzt.
Darstellung des rothen Bleioxyds.
a) auf trocknenem Wege.
&n erwarmt am besten Bleihydroxyd, bis es unter Wasserverlust zu Oxyd geworden ist. Bei llOo beginnt die Oxydbildung
unter Rothfibung, nach lingerem Erhitzen im bedeckten Tiegel auf
150° ist sie vollendet. Die Farbe des feinpulverigen Productes ist
g e l b r o t h.
b) auf nassem Wege.
Nan giebt zu einer bei llOo siedenden Natronlauge (1 Thl.
kiiufl. NaHO und 2 Thl. H 2 0 ) iiberschussiges Pb(H0)' und e r M t
im Sieden, bis das erst entstandene gelbe Oxyd vollkommen verschwunden und nur noch rothes Oxyd vorhanden ist. Das auf diese
Weise erhaltene rothe Oxyd ist ein krystallinisches Pulver und vbli von Superoxyd. lig h
Ganz reines g e l b e s , auf nassem Wege dargestelltes Oxyd
hatte bei 15O 9,29 spec. Gewicht. Durch Druck oder anhaltendes
Reiben verhdert es seine Farbe wesentlich, ea wird dadurch
ge l b r o t h.
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