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Ueber Verflschung des Guajakharzes.

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Ueber Verf?iZsckung des Guajakkarzes.
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Krystallisirbares Harz des Calophyllum.
Dieses Harz isl von L e w y untersucht worden. Es
kommt aus der Provinz Maynas in Siidamerika, wo es
aus der geritzten Rinde einer Calophyllum -Art ausfliesst
(nach Go u d o t aus Calopyllum Calaba;) er hat diesen Baum
in der Ebene von St. Martin, am Orinoco, und am Cauco
angetroffen. H u m b o Id t und B o n p 1 a n d erwahnm des
Harzes als Acceyti di Maria incolarum und biten es von
Calophyllum longifslium ab.
Frisch ist das Harz farblos, durchsichtig. an der Luft
wird es gelblich. Aus kochendem Alkohol krystallisirt
es beim langsamen Erkalten in schonen, schiefen, rectangularen Prismen mit mehrfachen Abstumpfungsflachen,
Krystallisirt besteht es aus:
14 C = 67,2
i5 €1 = 7,2
Q 0 = 15.6
~~
100,o.
Es ist leicht I6slich in Alkohol, Aether und Oelen, in
freien Alkalien und Ammoniak. Das spcc. Gewicht desselbcn ist 4,42; es schmilzt bei ll0Fi0 und erstarrt bei 900
wieder. Erhitzt giebt es empyreumatisclie O d e und Kohlo
im Ruckstande. Essigsaurc lost es auf, auch Schwefelsaure
mit rother Farbe, Wasser fdlt es unverandert; Chlor und
Brom wirken langsam darauf ein. Mit saurem chromsaurem Kali und Schwefelsaure erhitzt, entwickclt sich KohIensaure, indem Ameisensaure sich bildet. Salpetersaure
von 360 bildet unter Entwicklnng rothlicher Dampfe eine
fluchtige, flussige Saure von den Eigenschaften der Buttersaure; in dem Riickstande findet sich Osalsaure und eine
kleine Menge einer andcrn, in Wasser liislichen, Kalksalze
nicht fallenden, kr stallisirbaren Saure. {Comptes rend.
XVlZI. - Pharm. entralhl. 1844. No. 17.j B.
8
Ueber Verfalschung des Guajakharzes.
Ein der Verfalschung verdachtiges Guajakharz ist vorgekommen in grossen, dichten, unfornilichen, meistens
etwas eckigen Stucken, von dunkelbrauner und rothlichbrauner Farbe, wenig durchscheinend, auf dem Bruche
Slanzend, stark muscheli in gelbbraune Splittern zerspringend, glanzend, durc sichtig, s rode, leicht zerreiblich, ein graubraunes Pulver gebenct) welches durch wasseriges Ammoniak nur zu 33 - 50 Proc. gelost wurde,
und sich als Guajak verhielt. Zuriick blieb ein Harz yon
?i
62 Destillationsproducte des Guajalchnrzes. Riciwssanien.
schwachem, nicht unangenehmem Geruche, auf Kohlen
eirreii balsamischen Geruch und starkcn reizenden Kauch
gebend, wRrd fur sich, sowie in seiner Auflosung in Alkohol und Aetzkali durch die gewohnlichen Reagentien auf
Guajak , als Herbstzeitlosensamenauszug , Gummischleim
nicht verandert ; Salpetersaure, sauer reagirender Spiritus
nitrico-aethereus und Chlor bewirkten keine blaue Farbung
desselben; es ist demnach kein Guajakharz. Das Harz
besitzt die Eigenschaft, die Losung des Eisenchlorids griin
zu fiarben und wird von Terpentintjl nicht aufgelost. K'achdem R i e g e l sich durch Sieden des Harzes mit Ter entin61 nnd durch Behandhng des in Alkohol geiosten Earzes mit uberschiissiger Aetzkalifliissigkeit von der Abwesenheit des Guajakharzes, resp. Verfalschung mit Geigenharz, uberzengt hatte, konnte nach vorgenomrnenen vergleichenden Versuchen die Verfiilschung des Guajakharzes
nur aus dem bei der Darstelluns der Benzoesaure durch
Sublimation riickstandigen geschmolzenen Benzoeharze bestehen, wie diess auch aus den angefuhrten Yersuchen,
t,esonders dem Verhalten der alkoholischen Auflosung gegen
Eisenchlorid, zu schliessen sein durfte. (Jahrb. fiir prakt.
pharnt. Bd. 7. H. 6J U.
Destillationsproducte iles Guajakharzes.
Nach D e v i l 1 e giebt das Gnajakharz bei der troclinen Destillation I ) ein leichtes, bei 118O kochendes, nach
bittern hlandeln riechendes Oef, von einem spec. Gew. =
0,874. Spec. Gew. des Damples 2,92; Formel C 2 0 H ' 6 0 z
(= C VoL Dampf). An der L ~ f oxydirt
i
es sich und wird
zu cinem schon blattrig krystallisirten Korper. 2) Ein in
perlmutcer.glanzenden Blattchcn unzcrsetzt sublimirbarer
Kijrper, welcher 76,96 C und 7,116 H enthalt und bei 1800
echmilzt. 3) S o brero's Pyroguajaksgure ; eine dem Kreosot ausserst ahnliche, wie dieses mit Kali eine krystallisirbare Verbindung gebende, aher anders riechende und
anders znsammengesetxte, sehr schwer zu reinigende Substanz, die den Namen einer Saure nicht mehr verdient, aIs
das Kreosot selbst. Die bei dieser Gelegenheit angestellten Analysen des Kreosots fuhrten zu ganz anderen Resultaten, als E t t 1i n g erhielt. 5) Eigenthumliche empyreumatische Produck. (Compt. rend. XVIZ. - Pharm.
Centralbl. 1844. NO.6J B.
Riciiiussamen uiid Ricinusol.
Es ist bekaniitlich nicht wahrscheinlich, dass die urgirende Kraft des Ricinusols im Oele selbst liege, sonBern
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