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Ueber Wismuthoxyde.

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Gusseisen u. Stahl. - Wismutho;ryde.
erzielt werden. Da nun C n r o n durch friihcre Untersuohungen iiber die Bildung von Cyanuren auf t r o ck e n e iu
Wege gefunden hat, dms Kalk unfahig ist, unter diesen
Urnstiinden ein Cyaniir zu bilden, so glaubt er sich zu
dem Schliisse berechtigt, dass nur diejenigen Alkalien
oder alkiilischen Erden, welche unter obwaltenden Unistiinden C y a n v e r b i n d u n g e n bilden konnen, die Cementation des Eisens veranlassen, so dass oline eine vorher
gebildete Cyanverbindung eine Cementation u n in o g l i c h sei.
Alle in der Industrie gebr%uchlichen, melir odur
weniger wunderlichen Cementationsverfahren kann man
somit reclit gut erklaren, da j a die angewendete Kohle
stets kali- oder natronhaltig ist, und die zugefiigten animalischen Stoffe nicht allein Alkali, sondern nuch den
zur Cyanbildung niithigen Stickstoff enthalten. - 1:s
scheint sonach zur Beforderung einer schnellen und vollstandigen Cementation die Begiinstigung der Cynnalkalibildung mitten in der Kohle eine Hauptbedingung zu sein.
H. Schr.
(Jown. d. I'harnz. et de Chim.Towr. 38.)
lleber die chemische Zusaolnrensetzung des Gusseisens
und Stahls,
Die Mittheilung C a r o n ' s uber den Einfluss des N bei
der Stahlbildung bestatigen nicht allein F rB m y's, sondei-n
auch D e s p r e t z's Untersuchungen iiber diesen Oegenstand.
Der Stickstoffgehalt des Eisens ist schon durch bl a r ch a n d
in verschiedenen Stabeisen-, Gusseisen- und Stahlarten nachgewiesen worden und F r e m y hat sich bemuht, denVerbindungszustand desselben im Eisen eu ermitteln. - Er
hat gefunden, dass Stahl und Gusseisen n i c h t Eisencarburete, sondcrn Verbindungen des Eisens mit einem zusammengesetzten Radical, ahnlich dem Cyan, sind. - Die
h a u n e stiokstoffhaltige Substanz und das ubelriechende
Oel, welche sich beini Auflosen des Stahls oder Gusseisens
in Yauren abscheiden, sind nach ihm die Derivnte dieses
Radicals. Das relative Verhiiltniss dieses letzterri iin Eisen
bedingt nach FrB m y den Unterscliied zwischen Stall1
und Qusseisen. (Journ. d. Phawn. et de Ctiim. Tom. 38.
H. Schr.
Ileber Wi s mthoxyde,
Wenn inan W'isn~ut11nitr:~t mit einer Losung von
Zinnchloriir ubergiesst, so niiumt dasselbe airgenblicklich
Ueber einige Doppelsalze des Jodroimwths.
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oine tief gelbe Farbe an. Diese, gelbe Verbindung ist
von H. S chiff wtersucht und fur Wismuthoxydulstannat
erkannt worden; sie entstoht uach folgendep Gleichung :
2BiO3
2SnC3 = SnC12
JRi02,Sn02.
Das zisnsaure Wis-mutboxydul ist bei 1000 getrocknet
orangegelb bis okergelb gefhrbt, unloslich in Wasser,
Weingeist iind verdiinnter Essigsaure, dagegen loslich in
den Alineralsauren. Die >sqJzsaure und scbwefelsaure Losung wird durch Kali schwarz (zinnhaltiges Wirnuthoxydul),
die snlpetersaure weiss (zinnhaltiges Wismuthoxyd) gefallt.
Der Korper enthalt noch 3 Aeq. Wasser und ninimt, wenn
er von demselben durch Erhitzen in ejnern Strome von
Kohlensaure befrcit ist, eine schwarze Farbe an. Bei
Luftzutritt erhitzt, wird er oxydirt und geht in die entsprechende Wismuthoxydverbindung 2 Bi 0 3 , Sn 0 2 uber,
wobei sich die Ockerfarbe in cine strohgelbe umiindert.
Durch rnehrmslige Behandlung mit warmer, m#saig
concentrirter Kalilauge in einem besonders hierzu construirten Apparate kann dem Wismiithoxydulstannat das
Zinnoxyd S n 0 2 entzogen werden, so dass das Wisrnuthoxydul 2 Bi 0 2 zurfickbleibt. Das schwarze Wismuthoxydul ist in troclrener Luft unveranderlicb, in feuchter
verwandelt es sich langssm in Oxydhydrat und oxydirt
sich i n trockener Luft erwar~ntsehr rasch. (Annul. der
G.
Ohem. ti. Phwm. C X I X . 331 - 347.)
+
+
IJeber einige Doppelsalze des Jodwismaths.
Die Yalze wurden von W. L i n a u dargestellt durch Sat+
tigen erwiirmter, concentrirter Losungen der betreffenden
positiven Jodmetalle init Jodwismuth und langsames Verdunstenlassen der Auflosungen bei mittlerer Temperatur.
1) Jodnatrium -Jodwisrnuth, 2 Na J, 2 Bi 5 3
24 aq.
Bildet kleine granatrothe Krystalle, die niit dem von
S ch a f e r dargestellten Jodnatrium - Jodantimon isomorph
zu aein scheinen.
2) Jodamtnonium - Jodwismuth, 4 H4N J, Ri 5 3
6 aq.
Krystallisirt in rectangularen Prismen, an den Enden mit
vierfliichiger Zuspitzung. Die Krystalle sind dunkelrothbraun, von der Farbe des Nitroprussidnatriums.
3) Jodbaryum-Jodwismuth, 2 BaJ, BiJ3
18 aq.
Bildet kleine rhombische, glanzende Prismen von hochrother Farbe, die nach dem Entwassern schwarz werden.
4) Jodcalcium-Jodwismuth, 2 C a J , B i J 3
18 aq.
Dunkelrothe, glasglanzende, rhombische Prismen und Blatter
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