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Ueber ZinkphosphUr.

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Ueber Zinkphosphiir.
liehe, Manganchloriir , Eisenchlorid etc. nebst freier Salzsaure
enthaltende Fliissigkeit mit Kalkmilch, wodurch Manganoxydul
und Eisenoxyd gefallt werden, und leitet hierauf einen Strom
atmospharischer Luft hinein , welche das Manganoxydul sofort
hoher oxydirt. Man lasst absetzen und zieht die Chlorcalciumlosung vom Niederschlage ab , der alsdann sofort wieder
zur Chlorentwicklung n i t Salzsaure geeignet ist. (Pharmac.
Journ. and Transact. Sec. Ser. Vol. IX. Nr. VIIL p. 382.).
WP.
Ueber Zinkphosphiir.
V i g i e r verwirft alle bisher gebriiuchlichen Anwendungsweisen des Phosphors als entweder (des Geschmacks wegen)
fur den Patienten unertriiglich, oder unzuverlassig in der Wirkung , und empfiehlt als allen Anforderungen geniigend das
Z i n k p h o s p h i i r . Diese Verbindung besitzt eine graue Farbe,
ist krystallinisch, halt sich unverandert und hat eine bestimmte,
durch atmospharische Einfliisse nicht alienirte Zusammensetzung. Im Magen bildet sich daraus Phosphorwasserstoff,
welcher auf den Organismus ganz ebenso, wie in Oel geloster
Phosphor selbst wirkt (?Ref.). Die Phosphiire anderer Metalle
besitzen, nach Verf’s. Angabe, weniger schiitzenswerthe Eigenschaften, als dasjenige des Zinks. Dosis und Form der Anwendung anlangend, so zieht V i g i e r Pillen, welche 8 Milligramme Zinkphosphiir enthalten , entsprechend 0,002 Grm.
Phosphor der Theorie und 0,001 Grm. Phosphor der Wirkung
nach ( ? Ref.) in Gebrauch und steigert die Dosis allmalig bis
auf 0,04 Grm. = 0 , O l Grm. theoretischen und 0,005 Grm.
wirksamen P. Letztere Gabe zeigt sich schon energisch
wirksam; sie wurde indess 25-85
Tage lang regelmassig
fortgenommen gut vertragen , wie D uj a r d i n B e a u m e t z ,
welcher das Mittel bei der fortschreitenden Lahmung mit glanzendem Erfolge anwandte, versichert. ( N o e 1 G u Qne a u d e
M u s s y am H8tel-Dieu hat zwar die Heilerfolge bestatigt , beobachtete jedoch in gewissen Fallen Symptome beginnender Phosphorintoxication, welche ihn das Medicament auf
7 Tage auszusetzen zwangen; (vgl. G a z e t t e d e s h h p i t a u x
48. 50. 1868. Ref.). Die Pillen werden verordnet:
Phosphor. zinci 0,88 Grm.
Succi liquir.
i,3
,,
Syrupi simpl. 0,9
,,
Verfalschung v. Bismuth. subnitric. - Molecularumlagerung v. Zinn etc. 123
M. f. pill. Nr. 100; obduc. argent0 foliato. Personen,
welche Pillen nicht hinunterschlueken konnen, giebt man Pdver: 0,4 Grm. Zinkphosphur und 5 Grm. Amylum in 50 Theile
getheilt. Passenderweise wird man zu Pillen anfanglich 0,2,
dann 0,4 u. s. w. Grm. Zinkphosphur auf hundert Pillen verordnen. (Eine Vorschrift, dieses Zinkpraparat auf leichte und
wenig kostspielige Weise darzustellen, fehlt vorerst noch ; ob
es sich auch ferner in der Praxis bewahrt, wie seine enthusiastischen Lobredner behaupten, wird abzuwarten sein. Ref.).
Gazette mkdic. de Lyon; Gaz. des hdpitauz. 53. 1868.). K.
Verfiilschung von Bismuthum subnitricum.
R e d w o o d fand in mehren Proben dieses Praparates eine
Verunreinigung mit p h o s p h o r s a u r e m K a l k. H o w a r d
schlagt folgende Untersuchungsmethode vor, welche noch Spuren
von jener Beimengung erkennen lasst : zu einem Theil des Praparates, welches in verdiinnter Salpetersaure gelost wird , setzt
man 2 Theile Citronensaure, die vorher in etwas Wasser gelost
worden ist, fugt iiberschiissiges Ammoniak hinzu und kocht
eine Zeit lang, wo bei Gegenwart von phosphorsaurem Kalk
ein Niederschlag entsteht. (Pha~m.Journ. and Trans. Aug.
u. Sept. 1868.; aus dcmselben im Jahrbuch fiir Pharmacie.
Band X X X L Heft I).
ha u f; i ger mochte wohl die Verunreinigung mit A m m o n i a k vorkommen, die in der Regel so stark ist, dass man
beim Verreiben mit kohlensaurem Natron, das Ammoniak ganz
deutlich riecht. Wahrscheinlich fallen die Fabrikanten den
letzten Rest des Wismuthoxyds mit H3N aus und mischen
diesen Niederschlag dem friiher erhaltenen bei.
C. Xchulze.
Molecularumlagerung yon Zinn bei starker KZllte.
Staatsrath Dr. F r i t s c h e aus St. Petersburg lenkt die
Aufmerksamkeit auf ein eigenthiimliches Phanomen, welches
bei reinem B a n k a z i n n in Petersburg beobachtet worden
ist. Bei - 40° erfolgte eine Molecular -Umlagerung, ein
theilweises spon tanes Zerfallen grosser Blocke zu stiinglichen
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