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Umwandlung des Arsens in festen Arsenwasserstoff durch nascirenden Wasserstoff bei Gegenwart von Salpetersure nach Blondlot.

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Umwandlztng des Arsens i n festea Avsentuusserstof.
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Quantitative Bestirnmnng des Arsens.
Nach H. R o s e bchiilt die arsensaure AmmoniakTalkerde = 2 MgO, H4NO, As135 1 2 FIO, im Vacuum
uber Schwcfelsiiurc ihren ganzen Wasscrgehalt ; da abcr
diesc Procedur zu umstandlich ist, so empfahl R o s e ,
die Verbindung bei 1000 zu trockncn, wobei sie 11 HO
verliert. W i t t s t c i n fand nun, dass die Verbindung
selbst nach 2 Stunden noch an Gewicht verlor und dabei Ammoniak entwickclte. Wurde aber die arscnsaure
Ammoniak-Magnesia erst im Sandbade bei gelinder Hitze
bis zum Entmeichen allen Ammoniaks und dann fast zum
Gliihen erhitzt, so hinterliess sie 2 MgO, AsO5; 16,3491
Gran wasserhaltige Verbindung lieferten so 8,760 Gran
statt 8,7731. Das Verfahren bedarf keineswegs mehr
Zeit und Vorsicht, als das Trocknen des Salzes bei 1000.
(Ztschr.f u y annZyt. Chem. 1863. Chern. Centrhl. 1863. 65.)
B.
+
-
Urnwandlung des Arsens in festen Arsenwasserstoff
darch nascirenden Wasserstoff bei Gegenwart
yon Salpetersiiurc; nacb Blondlot.
Treffen Zink oder Eisen bei Gegenwart gewisser
Sauren mit einer loslichen Arsenvcrbindnng zusammen,
so bildet sich bekanntlich Arsenwasserstoffgas, H3As.
Diese Regel erleidet eine Ausnahme fur die Salpetersaure nnd ihre Derivate, welche, indem sie Ammoniak
crzeugen, das vorhandene Arsen nur in festen Arsenwasserstoff HAs2 itberfuhren, der sich auf dem Zink absetzt oder in Form brauner Flocken in der Flussigkeit
schwimmt. Alle iibrigen Sauren verhalten sich ahnlich,
sobald sie nur die geringste Menge einer nitriisen Verbindung enthalten.
Diese Reactionen, welche von ausserordentlicher Empfindlichkeit sind, treten nur ein, wenn die Flussigkeit
keine organischen Substanzen enthllt, die fast siimmtlich ein fast absolutes 13inderniss der Bildung des festen
hrsenwasserstoffs abgeben ; oder wenn keine ?Aletalle, wie
z. B. Rlei, vorhanden sind, die sich auf dem Zink absetzen und ebenfalls jene Rildung des I1 As2 verhindern.
Der Versuch gclingt nur vollstandig mit Zink und
destillirten Sauren. Daraus folgt zwar, dass die vorliegende Thatsache keine passende Mcthodc abgeben kann,
urn das Arsen bei gerichtlich-chemischcn Untersuchungen
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Verbindung von avseniger Saure und Schwefelsdure.
aufzusuchen, aber sie ist dessen ungeachtet fur gerichtlich-cheniische Untersuchungen von grosser Wichtigkeit,
da sie bei der Marsh'schen Methode eine doppelte Qefahr
zeigt, an die man bisher nicht gedacht hat.
Die erste Gefahr liegt darin, das Arsenik da zu
iibersehen, wo es vorhanden ist. Es reicht d a m schon
hin, dass die benutzte Schwefelsaure oder die zu untersuchenden Fliissigkeiten nur die kleinste Menge einer
nitrosen Verbindung zuriickhalten, um anstatt des Arsenwasserstoffgases den festen Arsenwasserstoff zu erhalten.
Der entgegengesetzte Irrthum konnte ebenfalls eintreten, wenn z. B. die angewendete Schwefelsaure gleichzcitig Arsenik und salpetrige Saure cntliielte. In diesem
Falle wurde der Versucli B blanc nur festen Arsenwasserstoff liefern, d. h. man wurde die Schwefelsaure fiir
arsenfrei halten. Brachte man nun die verdiichtige Flussigkeit hinzu und mit derselben die geringste Menge organischer Substanz, so wiirde nun der Arsenik des Apparats (aus der Schwefelsaure stammend) als Arsenwasserstoffgas cntweichen und einen verderblichen Trrthum erzeugen. (Coinpi. vend. 5. Oct. 1863. pag. 5.96.)
Also muss man bei Priifung des Zinks und der
Schwefelsiiure iin Marsh'schen Apparate Schwefelsaure
anwenden, die frei ist von nitrosen Vcrbindungen, und
dabei prufen, ob nach Zusntz kleiner Mengen von organischen Substanzen (etwas Zucker) sich reines Wasserstoffgas, frei von Arsenwasserstoffgas, entwickele.
I$. Ludwig.
Ueber eine Verbindung von arseniger Slare and
Schwefelslure.
Das Vorkommen von eigcnthumlichen Krystnllen von
SchwefelsAure haltender arscnigcr Siiure nuf einem Erzstucke cines Rosthaufens der Communalhiitte zu Okcr
wird schon von TJ l r i ch und F r i t z s ch e angcgeben.
Jedoch weit schoner und in vie1 grosserern Maassstabe
fand F. R e i c h diese Verbindung in dem Canale, welcher zur Aufnahme und Fortfiilirung der schwefligen Siiure
dient, die durch Verbrennung von Kiesen in dcr Killas
und RIuldner Hutte erzeugt und zur Qewinnung von
Schwefelsiiure benutzt wird.
AIs dicser Canal im vcrgnngenen Frulishr gereinigt
wurde, fand er sich gleich hinter der vermauert gcwesenen Eingangsoffnung, also in seineni kaltesten Theile, an
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