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Untersuchung der China de Cuenca auf Alkaloidgehalt.

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Untersuchung der Chine de Cuwca auf Alkaloidgehalt.
Uiitersuchuiig der China de Cuencts auf Alkaloidgehalt.
W i t t s t ein erhielt unter der Bczeichnung Cascarilla de
Cuenca von L e y b o l d in St. Jago dc Chile eine Sorte Chinarinde in dickeren und diinneren, etwa ll/* Fuss langen
Rinden, dcren letztere namentlich der diinnen Loxa sehr ahnlich sehen. Nach genauer Vergleichung der Merkmale dieser
ltinde mit anderen Chinarinden und nach Zuhiilfenahme des
vortrefflichen Werkes von B e r g wurde bald erkannt, dass
die Mutterpflanze derselben Cinchona macrocalyx l'av. , ein in
Quito einheimischer Baum ist. IV e d d e 1 fuhrt dieselbe als
Cinchona Condaminea Lamb p) Cand. auf.
Um dieselbe auf ihren Alkaloidgehalt zu priifen, wurde
Herrn J. K. F i s c h e r die ganze Sendnng = 18% Unzen
=8960 Gran ZUP Verfdgung gestellt. Nachdem sie in ein
grobes Pulver verwandelt worden war, wurde sie rnit 9Pfd.Wasser und 32/3Unzen cone. Salzsaure 24 Stunden lang digerirt,
kolirt , nachgewaschen, ausgepresst , die vereinigten Flussigkeiten filtrirt und n i t Kalkmilch ubersattigt. Der dadurch
erzeugte Niederschlag wurde gesammclt , getrocknet, fein
gerieben, zweimal je mit 25 Unzen Alkohol von 85% einen
Tag lang digerirt, von den filtrirten und vereinigten Tincturen der Alkohol abgezogen, der Kickstand in verdiinnter
Schwefelsaure aufgenommen und die klare verdunnte Losung
mit Natronlauge gefallt. Dieser Niederschlag war nach dem
U'aschen und Trocknen nur wenig gefdrbt und wog 320 Gran
oder 2,38 Proc. vom Gewichte der Itinde. Der Alkaloidgehalt
derselben ist mithin nicht klein.
Zur weiteren Untersuchung dieses Niederschlages auf C h i n i n , w e l c h e s s i c h a u c h d a r i n e n t d e c k e n l i e s s , wurde
derselbe in einen grossen Kolben gcthan, die 10fache Menge
Aether hinzugefiigt und mehre Tage lang unter fleissigem
Umschutteln damit macerirt. Dann filtrirte man die atherische
Fliissigkeit ab, wusch den ungelost gebliebenen Antheil rnit Aether
nach und liess ihn bei rniissiger Wiirme wieder trocken werden; er wog 240Gran. Demgemass hatte der Aether 80 Gran
(Chinin) aufgenommen , und die Rinde enthielt die beiden
Alkaloide C h i n i n und C i n c h o n i n in dem Verhaltnisse von
1:3, oder 0,59 Proc. Chinin und 1,79 Proc. Cinchonin.
Bus dem in den Aether iibergegangenen Blkaloide lies8
sich, nach Entfernung des Bethers, durch Sattigen mit Schwefelsiiure, Digestion der neutralen Losung rnit Thierkohle , Filtriren und Verdunsten , leicht das bekannte basisch schwefel-
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Rotationsvermogen des Chinins.
+
+
saure Chinin =2 C z"II1%O
SO 8 HO in hochst lockeren
Gruppen blendend feiner Nadeln gewinnen.
Um auch die Identitiit dsr 240 Gran d. h. des vom
Aether nicht angegriffenen Antheils dcr Slkaloide mit dem
Cinchonin zu constatiren, wnrden dieselben wie dort mit
SchwefelsLure gcsattigt, die Solution mit Thierkohle behandelt
nnd zum Krystallisiren gebracht. Der Gehalt des krystallisirten Salzes an Base, Siiure und JVasscr entsprach der Forme1 2 CZ0Hl2K0 SO3 3110. (Wittst. VierteZjahrschrift.
+
+
B.
Bd. 15. 2.).
.~
Itotatio~isvermifgendes Chinins.
Bei den vielfachcn Untersuchungen amerikanischer und
ostindischer Chinarinden habcn d e V r y und A 11 u a r d
gefunden, dass das 1843 von B o 11c h a r d a t bestimmte Rotationsvermiigen des Chinins nicht ganz richtig sei ; dieselben
haben deshalb das Rotationsvermiigen des Chinins von Keueni
mit einem von D u b o s c q construirten Biot'schen Apparate
bestimmt.
1) K r y s t a l l i s i r t e s s c h w e f e l s a u r e s C h i n i n . Es
wurde das im Handel unter der Bezeichnung ,,drei Siegel"
h k a n n t e Salz benutzt. Dasselbe wurde in verdiinnter Schwefelsaure gelost und die Losung in einem Rohr von 150 Mu.
Lange beobachtet: 41 C. C. derselben enthielten bei 25O Cels.
4 Grm. schwefelsaures Chinin. Es fand sich fur die Uebergangsfarbe a = 32 O 1,. Demnach ist das Rotationsvermogcn
dieses Sulfats
(a) j = 218,67 OL. oder (a) r = 167,64O nach Links *) berechV
net nach der Formel (a) j = a --- worin p das Gewicht der
1P
in der Losung enthaltenep activen Substanz, V das Totalvolumen der Losung, in welchem p Grm. gelost sind, 1 die
Liinge der Rohre, a die Ablenkung fur die Uebergangsfarbe
bedeutet.
2) W a s s e r f ' r e i e s s c h w e f e l s a u r e s C h i n i n . 0,909
G rm. des obigen Salzes verloren in eineni trocknen Luftstrome
bei 120° OJ.43 Grm. Wasser. 4 Grm. des krystallisirten
Salzes entsprechen also 3,422 Grm. wasserfreiem, und man
erhalt daher dnrch Einsetzung dimes Werthes far p
(a) j = - 255,G0 oder (a) r = - 195,96O.
)
.. .
*) j 7jaune, gelb, r =rouge, roth.
8"
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