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Untersuchung der Milch einer Ikterischen.

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Untersuchiing von Erde.
- Untersuch. d. Milch ein. Ikterischen.
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zu denaturiren, und man nach dem Wortlaute der Guyard'schen
Angabe den Irrthum begehen konnte , irgendwelchen gekauften
Weingeist mittelst Jod auf Gehalt an Holzgeist priifen zu wollen.
B. Mona t sber ioht.
Untersuchnng von Erde auf Prodhcte der Lenchtgssfabraation. - E. X on i g 8 hatte die Aufgabe , die Idcirung
des Erdreichs durch Stoffe der Gasfabrikation c h e m i 8 c h festzustellen. Er riihrte zu diesem Zwecke die betreffende Erde mit
Wasser zu einem Scblamme an und unterwarl' sie mittelst Einleiten von Wasserdarnpf der Destillation. Unter den Destillationsproducten fand sich neben anderen Stoffen, die als fliissige Kohlenwasserstoffe , wie sie im Leuchtgas in Dampfform auftreten, zu
betrachten s h d , auch N a p h t a 1in. Da~selbeist durch die Eigenachaft charakterisirt, in concentrirter alkoholischer Losung mit einer
ebenfalls concentriiten Losung von Pikrinsaure versetzt , eine Verbindung einzugehen , die in gelben Krystallnadeln anschiesst. Die
Trennung der verschiedenen Kohlenwasserstoffe war, weil in zu
geringer Menge vorhanden, nicht ausf&bar, sie waren aber als
solche durch Geruch , Leichtfliiohtigkeit, Unzerstorbarkeit durch
Siiuren und Alkalien wohl charakterisirt. Carbolsaure war in1
Destillat in erwahnenswerther Menge nicht vorhanden.
Bei dieser Gelegenheit erwahnt Verf. noch, dass ein zur weiteren A u f k l h g der iibrigens bekannten leichten Sublimirbarkeit
des Naphtalin angestellter Versuch mit Deutlichkeit ergab, dass
dieser erst bei 210° C. siedende Korper mit erstaunlicher Leichtigkeit durch Zuleitung von Wasserdampf zu sublimiren, resp. zu
reinigeo ist. Bei Anwendung einer recht grossen tubdirten Glasretorte zur Sublimirung einer kleinen Menge Naphtalin mittelst
Einleitens von Wasserdampf , tritt eine interessante mit dem
Schneien vergleichbare Erscheinung auf, sobald man eine Abkuhlung der Retorte durch Einfiihrung kalter Luft bei Wegnahme
der Dampfleitung bewirkt, indem alsdann der game Ram der
Retorte mit unziihligen, freischwebenden , weimen krgstallinischen
Masnen erfullt wird, die sich an den Wandungen niederschlagen.
(hesp.-BZatt de7. Chemikw, 1880. No. 8.)
G. H.
Untersuchnng der Milch einer Ikterischen. - Dr. v. J a k o c h untersuchte die Milch einer an Ikterus leidenden Frau nnd
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Schncller Naohwcie der Aloij in Liqueuren, in Bier ete.
fand dieselbe diinnfliissig, schwach alkalisch reagirend , von blau weisser etwas ins Griinliche spielenden Farbe. Bei Schichtung mit
concentrirter Salpetersaure trat eine leicht griinliche Verfarbung
an den Beriihrungsfliicheu beider Flussigkeiten a d , die man aber
nicht mit voller Bestimmtheit als eine Gallenfarbstoffreaction gelten
lassen konnte. Da die beobachtete Yulsfrequenz der Patientin e0
wahrscheinlich erscheinen liess , dass gallensaure Salze im Blute
circulirten, so war es von Interesse, die Milch auch auf einen
etwaigen Gehalt an Gallensauren zu untereuchen. Zu dieeem
Zwecke wurde die Milch im Wasserbade auf ein Drittel ihres Volums eingedampft und dann mit 90procent. Alkohol gefallt; die
Flussigkeit wurde nash Verlauf mehrtwer Tage filtrirt und der
Alkohol durch Destillation aus dem Filtrate entfernt. Der Ruckstand, welcher etwas triibe war, wurde im Wasserbade noch etwas
concentrirt und, da er schwach Rauer reagirte, mit Natriwncarbonat
neutralisirt, dann auf ein angeniisstes Filter gebracht. Das Filtrat
wurde mit Baryumnitrat ausgefallt, filtrirt nnd nun zu demselben
so lange Bleiessig zugesetzt, als noch ein Niederschlag entstand.
Dieser mit destillirtem Wasser ausgewaschene Niederschlag wurde
mit heiflaem Alkohol wiederholt extrahirt , das Extract unter Zusatz von etwas Soda im Wasserbade eingedampft, der Riickstand
von Neuem mit Alkohol extrahirt und zur Troche eingedampft.
Der jetzt erhaltene Ruckstand wurde in etwas Wasser gelost und
nun die Pettenkofer -Neukomm’sche Probe angestellt. Die Probe,
mehrmals wiederholt, gab stets ein negatives Resultat, so dass
man den Schluss ziehen kann, dass in der Milch Gallensauren in
nachweisbarer Menge nicht vorhanden waren. (Prager medic.
Wochenschr. dumh Med Centr.-Zeit., 1880. No. 23.)
G . H.
Schneller Nachweis der dl08 in Liqueuren, in Bier
n. s. w. - Die durchgehends zeitraubenden und complicirten Methoden zum Nachweis von Bitterstoffen veranlassten Dr. B o r n t r a g e r ,
der eine Anzahl von Elixiren und Liqueuren naoh dieser Richtung
hin zu untersuchen hatte, nach einem einfacheren Untersuchungsverfahren zu suchen und er hat ein solchee, zunzichst fur den
Nachweis von Aloe, auch gefunden.
Schiittelt man eine kalt bereitete alkoholische Aloetinctur mit
Aether oder besser rnit Benzin einige Male kraftig durch, so f&bt
sich das Benzin schwach gelblich-griin. Fiigt man alsdann zu
einer klar abgegossenen Probe des Benzine einige Tropfen Ammoniaksolution und erwarmt unter leichtem Schiitteln der Losung, so
firbt sich das Ammoniak sofort schiin violett-roth; anstatt Ammoniak kann man auch festes Ralihydrat, Ralilauge , Natronlauge,
Kalkwasser etc. nehmen, jedoch ist die Farbung der nicht fliichtigen
Alkalien weniger intensiv, so dass bei Anstellung der Reaction
concentrirte Ammoniaksolution vorzuzieh9n ist. Durch Zusatz einer
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