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Untersuchung des Kaffees.

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Untersuchung dcs Kaffees.
325
Weingeist und Aether; sehr schwer in Wasser, welchem
es jedoch eincn sehr bittern Geschrnack und saure Reaction ertheilt. Die Abwesenheit von Pikrinsalpetersauro
und Xyloidin geht hervor aus der Unveranderllchkeit selbst
nach taselangern Koclien mit der starksten Salpetersaure.
In alkalihaltigem Wasser ist es leicht Ioslich, wobei die
gelbe Farbe in eine tief orangefarbige iibergeht ; Sauren
schlagen es hieraus unverandert nieder.
Der bei der Analyse gefundene Stickstoff schwankte
zwischen 0,4 und 0,6 Proc. und kann also als nicht zur
Verbindung gehorig, betrachtet werden.
Aus der procentischen Zusemrnensetzung lasst sich
folgende Formel aufstellen : C3 H2 0 '.
berechnet :
gefunden
im itlittel v 3 Analysen :
57,23
............ 57,6 ..........
........... 6,2.. ........ 6,03
............. 36,3 .......... 36,37
36 Kohlenstoff
23 Wasserstoff
17 Sauerstoff
100,o
100,oo
HZ.
[Annal. d. Cheni. u. Pharm. Bd. 59. p. 22#-233.)
Untersuchuiig des Kaffees.
P a y e n lieferte eine neuere Untersuchung des Kaffees,
und rand in demselben:
Faser .....................................
34
Hygroskopisches Wnsser
12
Fettartige Snbstnnzen .......................
.10-13
15,50
Leini, Dextrin, vcgetabilische Siiure. ...........
Legurnin, Cafiein ............................
10
Chloroginat-KAlium-Verbindungen und Caffein. ..
33-5
Stickstoffhallige Siibstrnz..
3
(organisehe)
Caffein
0,8
Fesies wesencliches Oel.. ....................
0,001
Gewiirzfilinlirhes Ulchtiges Oel.. ..............
0,002
lllineralische Subsianzen.. ....................
6,997
.....................
...................
....................................
100
-
Das von P a y e n dargestellte Caffein hat als Forrnel
C ~ H i U A z 2 O 3 .Es ist zu bernerken, dass diese Substanz direct erhalten werden kann, indem der Kaffee mit
Aether, sodann absolutern Alkohol behandelt wird. Durch
Alkohol von 0.60 gewinnt man diese Korper mit andern,
welche zunachst eine kcystallisirbare Substanz enthalt, die
zugleich Caffein in ihrer Verbindune hat. Es ist hier
neben letzterem auch Kali gegenwarrig darch die friiher
gedachte organische Saure (Acade chloroginique) gehunden.
326 Enldeckung des Karioffel- 'u. Bohnenmehls im Weizenmehl.
Der stochiometrische Werth dieser gedachten Saure verhalt sich als c C I * H 8 0 7 - und den Bestandlheilen
(Journ. d. Pharm. et de Chim.
nach = C 5 6 . 0 H 5 - 6 0 8 8 . 4 .
Wittirag.
Octbr. 1846.p. 266 etcJ
Bereitung des valerianasaureo Zinks.
L e f o r t berichtet, dass ein vortheilhafies VerBhren
von B r u n-B r i s s o n darauf beruhe,dassValeriana-Oel durch
Einwirkung der Luft in Saure gedachter Art uber ehe.
So auch das mit der Wurzel deslillirle Wasser, u n f ein
Kilogramm Wurzeln konnen 15 Grammen valerianasaures
Zink Seben. Der Berichberstatter empfiehlt folgendesverfahren: namlich 1 Kilogr. Wurzeln. 5 Kilogr. Wasser,
100 Grammen Schwefelsaure und 60 Grammen doppelt
chromsaures Kali anzuwenden. Die groblich zerkleinerte
(frisch getrocknete) Wurzel ward mit Wasser, Schwefelsaure und chromsaurem Kali rnacerirt und demnachst destillirt. Ein zuerst ubergehender Theil des Wassers ward
zuriickgesossen und sodann die Destillation wiederholt, bis
die Flussigkcit nicht mehr aufLackmuspapier reagirte. Das
Product der Destillation wird irn schicklichen PorcellanGefasse u. s. w. rnit einem Ueberschuss von eisenfreiem
Zink- Oxydhydrat behandelt. Die Digestion erfol, te im
Sandhade bei 900 (C?) einige Stunden lang. Die iltrirte
Fliissiglceit ward bei offenem Feuer evaportrt U.S. w.
Jedenfalls werden moglichst frisch getrocknete Valerianawurzeln empfohlen. (Journ.de Pharm. el de Chtm Sptbr.
1846.j
Wilting.
7
-
Entdeckung dea ICartoffel und Bohnenmehls im
Weizeamehl.
Ma r t e n s halt die physikalischen Mittol, selbst das
Mikroskop, nicht ausreichend zur Entdeckung des Kartoffelmehls (Kartoffelstarke) und Bohnenmehls in dem Weizenmehle, und giebt hierzu folgende auf chemische Principien
basirte Methoden an :
Zur Auffindung der Kartoffelnslarke reiht man das
verdachtige Mehl in einern Norser von Kr stall4as oder
hnrtem Steine, wodurch die K a r t o f f e l s t a r k e ~ ~ r nver~~e~
sehrt werden und das nun eini e Minuten damit macerirte Wasser etwas davon lost. hie filtrirte belle Fliissigkeit giebt dann mit Jodlosung eino blaue Farbung. Man
kann selbst bei einer Verfalschung von 5 Proc. noch diese
Reaction wahrnehmen.
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