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Untersuchung des therischen Muskatnussls.

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Untersuchung dee dtheriechen Muekatnu886h.
111
keine directe Verbindung des wenthens mit dem Rrom
kennt, so kann man nur die Dampfdichte und den Siedepunct benutzen, urn eich von der Bildung dieser Kohlenwaaeersto5e zu iiberzeugen.
Bei der Bebaadlung des Menthols mit Oxydationsmitteln, wie Manganhyperoxyd, Kaliumhichromat und
Schwefelsaure, Brom und Wasser oder Salpeters!iure, erhalt
man harzige, gebromte und nitrirte, schlecht bestimmbare
Substanzen. Wenn man alle diese Reactionen in Betracht
nimmt, die Schwierigkeit, wenn nicht die Unmoglichkeit,
den dem Menthol entsprechenden Aldehyd und die zugehorigen Sauren zu erhalten, und besonders das Freiwerden von Menthen in so vielen verschiedenen Reactionen, so fallt die Analogie auf, welche dieser Korper rnit
den von W u r t z entdeckten Pseudo- Alkoholen der gewohnlichen Reihe darbietet. Man ist indessen nicht berechtigt, das I\lenthol fiir ein Hydrctt zu halten, SO lange
ein iihnlicher Parallelismus in der Reihe des Allylalkohole
nicht nachgewiesen ist.
Die Wirkung Ruf das polaristirte Licht, welche das
Menthol und in noch hvherem Qrade der Essig- und
Buttersaureather ausuben, kann nm Menthyljodur und
-chloriir und dem gebrornten Chlormenth 1 nicht nachgewiesen werden. Diese Ausnahmen sin um so rnerkwiirdi er, ale das aus dem Menth l’odur durch Ammoniak
oder fbhwefelkalium erhaltene benthen das polarisirte
Licht aehr betrachtlich nach Rechts dreht und sich hierdurch vom inactiven Menthen unterscbeidet, welches durch
Einwirkung von Zinkchlorur s u f dae Menthol entsteht,
welch letztercs wieder die Polarisationsebene links dreht.
(Compt. rend. T. 57. - Chem. Centrbl. 1864. 16.)
B.
i
Untersuchuag des itheristhen Muskatnussds.
Das atberische Muskattiussol kann man zwar durch
Destillation der zerstossenen Niisse mit Wasser daretellen;
doch erhalt man so nur einen Theil desselben, dnher ist es
nach J. C loez’ Angabe vortheilhafter, sie zuerst mit Scbwefelkoblensto5 oder Aether auszuziehen, das Losungsmittel
abzudestilliren und aus dem butterartigen Ruckstande
entweder durch Destillation im Oelbade bei 2000 oder
besser durch Einleiten eines Dampfstromes das iitherische
Oel zu gewinnen. Dasselbe iet -keine chemische Verbindung. Es beginnt bei 1600 zu eieden, die Temperatur
steigt rasch auf 1680 und steigt zuletzt bis 2100. 95 Proc.
Lieber dan Helenin.
11s
dor ganzen Menge gehen unter 1750 uber. Dae Destillrit h a t all0 Eigenschaften eines K o h l e n w a e s e r s t o f f s ,
den man durch Hehandlung mit Aetzkali in Stuckcn und
1)estillation iiber Natriuni rein erhalt. Das so gereinigte
Oel iet farbloe, echr dunnflueeig, von 0,8533 spec. Gew.
bei 150, eratarrt nicht bci - 180, eiedet bei 1650 und
dcatillirt vollstandig ohne Zcrsctzung iibcr, echnieckt
scharf und brennend und rieclit nach hlusltatnussen, es
dreht die Ebene des polnrisirtcn Lichtstrnhls nncb Links;
sein rnoleculares Urchungeverniogen ist - 13,50. Seine
Zueamnieneetzung ist die des T e r p n t h i n o l s ; es gab 87,664
Procent Kohlenstoff und 1 1,814 Proc. Waeserstoff, wiihrend
letzteres a u s 88,2 C und 11,8 H bcsteht. D i e Dampfdiclito,
bci 244O zu 4,866 gefunden, stimint ebenso mit d e r Forniel CzOIl16, welclle 4,7 1 4 1 erfordcrt, iibcrcin.
Untcr einer Glockc uber Qiiocksilber d e r Luft ausgesetzt, abeorbirt das hluskatiiussbl langsain Saucrstoff
und verliert seinc Dunnfliiasigkeit ; von Chlor und Rrom
wird es unter Erzeugung eincr ziilien, nictit krystallinischen Vci.bindung ticftig angcgrifen. I n Wasscc. ist es i n
gcringer hIcnge, in alisnlutcni Alkohol vollsthndig loslich.
Salpctersaurc gveift es untcr Entwickelung rothlicher
I h m p f e i i n d Uilduiig voii oxalsatirein Animoniak und nndorcn Verbindun en Iwftig a n . ChlorwasserstotT, l a n g w n
in dns knltc Oc cingeleitct, wird in grosser hlcngc ZII
ciner Vcrbindung nlsorbirt, die aLer nicht, m i e die des
Terpcnthinijls, fcst ist. Sie bildct cine dunnfliissige, farbloee, unangenehin nromatisch, dem festen Terpenthinolkampfer khnlich riechende Fliissigkcit vou 0,9827 spec.
Gew. Sie gab bei der Aiialyse G9,W Proc. C, 10,25 Proc. H
und 19,57 I’roc.lC1; die Fornicl C*OHIG,HCI \viii.de 69,6G C ,
9,86 H und 20,58 Cl foidcrn.
Das hluskatnussol ist nl60 cine bestimiiite, dcm Terpenthinole isornew Yerbindung, die sich durch mehrere
wichtige Eigenschaften von demsclben unterschcidet, indem es sich mehr dcm Thymcn ndiert, a b e r auch von
diesem dadurcb verscliiedcn i6t, dam letzteree ohnc Wirkung auf die Polnrisationsebenc des Lichts zu aein echeint.
(Compt. rend. T. 58. - Chem. Ceiitrbl. f864. 20.) R.
7
lleber das Ilelcnia,
D a s Helenin oder d e r Alnntkampfcr, einc in d e r W u r zel von. lnula Heleniion vorkommcnde, fluchtige, kryetallinische hlaterie, Iiisst sicli nach L)e I ffs lciclit gewinnen,
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