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Untersuchung von Concrementen aus thierischen Geweben.

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Concremente aus thierischen Geweben.
Untersachang von Conerementen am thierischen
Geweben.
S c h l o s s b e r g e r hat Krystalle aus den Malpighischen
Oefssscn der Raupen und Concremente aus dem Bojanusschen Organ von Pinna nobilis untersucht, und folgende
Resultate gefunden :
1) D i e K r y s t a l l e i n d e n M a l p i g h i s c h e n G e f a s s e n der Eichenspinnerraupe bildeten meist isolirte,
gliinzende, farblose Korper, die in der Regel nur eine
quadratische oder oblonge Fliiche erkennen licssen. Sic
waren unliislich in Wasser, Alkohol, Aether und Essigsaure, gaben keine Reaction auf IIarnsaure, losten sich
in verdunntcr Salz- oder Salpetersiiure und verhielten sich
iiberhaupt wie oxalsaurer Kalk.
Demnach kommt neben der Harnsiiure auch die
Oxalsaure als Restandtheil sowohl des menschlichen als
des Insektenharns vor.
Vielleicht sind die von N cck e 1 in den Malpighischen
Gefassen der Raupe von 8phin.x convolvuli, und die von
L e y d i g in den Nierenkaniilen von Bombyx rubi und
Julus beobachteten Krystalle mit den oben beschriebenen
identisch.
2) D i e C o n c r e m e n t e a u s d e m 1 3 o ja n u s s c h e n
0 r g a n bestanden aus zwei rundlichen erbsengrossen
Steinchen, von denen das eine schwarz, dss anderc hcllbraun war, sonst beide von lcicher mikroskopischer und
chemischer Beschaffenheit eder Stcin bestand aus einer
grossen Anzahl kleiner rundlicher Komer, die unter einander nur locker verkittet waren, das Gauze eincm Maulbeerstein ahnlich, mit abgerundeten IIockern. Daher
zerbriickelten die Steine leicht zii eincm Haufwerk kleiner, eiformiger, schwarzbrauner und hellbrauner Korper,
letztere concentrisch gestreift ; die Streifung zeigte sich
besonders deutlich nach rnehrmaligem Auskochen rnit Kali.
Wasscr ,und Wcingeist zogen kaum eine Spur gelben Parbestoffee aus, Aether gar nichts. Verdunnte Sauren bewirkten etwas Aufbrausen. Beim Gliihen Geruch
nach brennendem Horn, keine Schmelzung noch Auf hlahen; der graugelbe Riickstand betrug 64,32 Yroc.
Harnsiiure fand sich durchaus nicht. Die Mineralbestnndtheile waren phosphorsaurc Kalk- und Rittcrerde,
l,86 Proc. CaO,COa und eine ansehnliche Mcnge F'
,isenoxyd.
Mit starker Salzsiiurc zersetzten sich die Korper,
s
Salze des Harnstoffs mit orgauischen gluren.
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indem sich die Saure schnell braun farbte und braune
Flocken ausgescliieden wurden.
Der braune E’srbstoff loste sich am besten in kochender Kalilauge mit dunkelbraunrother Farbe, wobei sich
reichlich Ammoniak entwickelte, und die KoTner losten
sich darauf in Salzsaurc mit gelber Farbe.
Der braune Farbstoff schied sich aus der Kalilosung bei Zusatz van Salzsaure aus und war nicht gane
unloslich in der Saure, aber fast vollig in Wasser und
Weingeist und ganz unloslich in Aether; dagegen loste
er sich langsam in Ammoniak, ebenso im Vitriolol. Durch
concentrirte warme Salpetersaure wurde er schnell zerstort.
Heirn Erhitzen roch er stark nach brennendem Horn.
L)er Verf. erkcnnt in tliesem Farbstoff rnanche chemische Analogien mit dem Pigmentuna nigrum des Menwhen und hoherer Thiere. (Ann. d. Chena. und I’harm. 98,
354 j l g . - Journ. f .prakt. L‘liem. Hd. 69. Xeft 3 11.4.) IZ. H.
Ueber einige Sake des Harnstoffs mit organisthen
Sguren.
Von den organischen Sauren sind bis jetzt nur die
Oxalsaure, Cyanursiiurc, Lanthanursiiure, Isouyanursiiuie,
Ilarnsilure, Hippixrsaurc und Milchsaure auf ilir Vcrbindungsvermogen rnit dem Harnstoffc untersucht worden.
Von den letzten dreien hat sich die Angabe, dass sie
Harnstoffsalze bilden, nicht bestatigt (P e 1ou e e). Die
erstgenannten aber stehen, wie man sich ausdriickt, noch
so ziemlich auf der Grenzlinie zwischen organischen und
unorgariischen Verbindungen, und sind dem Harnstoffe
als Cyanverbindungen selbst nahe verwandt, so dass man
sich noch fragen konnte, ob er zu den iibrigen organischen Sauren dasselbe Verbindungsbestreben zeigt, oder
wie weit dieses iiberhaupt geht. In diesem Rctracht hat
H l a s i w e t z einige Versuclie angestellt, und als er gefunden hatte, dass namentlich mit cincr Anznhl krystallisirter Sauren sehr leicht eben solche Salze dnrstellbar
sind, dachte er dieses Verhalten bcnutzen zii konnen, urn
das noch etwas zweifelhafte Aequivalent einiger Sauren,
die sonst nur sehr schwierig Salze geben, feststellen zu
konnen. Dio Leichtigkeit, mit der sich der Harnstoff
z. 13. mit der Gallussaure zu einem sehr besfindigen Salze
verbindet, liess ihn hoffen, solchc auch niit der Catechnsaure, Cetrarsaure u. a. zu crzielen: denn seine schwach-
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