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Untersuchungen Uber die Bestndigkeit des hydraulischen Kalkes und der Cemente gegen die Wirkung des Meerwassers.

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Besi%ndigkeit dee hydmulischm Kalkes etc.
Englisches Cement,
Die quantitative Analyse eines englischen Cements,
ausgefiihrt von Dr. Fr. P f a f f , ergab folgende Zahlen fiir
100 Theile:
............
Kalkerde..
39,46
Thonerde.. ............ 7,40
Bitterde ............... 0,41
Kali..
1,07
Nrttron. ............... 0,78
Eiscnoxyd ............. 11,06
Kieselerde. ............ 23,45
Kohlensaure ........... 9,74
Schwefelsaure
1’53
Phosphorsaure ......... 0,34
Schwefel .............. 0,48
Wasser ................ 2.94
98,65.
(Annal.der Chem. u.P?Laim. XII1. 218.)
.................
..........
Q.
Untersuchungen iiber die Bestiindigkeit des hyilraulischen Kalkes irnd der Cemente gegen die Wirkung des Meerwassers.
Mala gu ti’s und D uro ch e r’s angestellte Beobachtungen uber die Einwirkung des Meerwassers auf den
Mortel beweisen, dass diese vie1 verwickelter ist, als man
denkt. Angestellte Analysen zeigem, daw diese Wirkung
nicht ein und dieselbe ist, denn die dabei vorkommende
Substitution der Talkerde fiir Kalk, wclche man meist als
eine Ursnche der Veranderung des Mortels bezeichnet,
h d e t keineswegs immer statt, iiberdies ist diese Substitution nur partiell und, da sie von einer Rufnahme von
Kohlensaure begleitet ist, so bcstelit ein solcher umgewandelter Mortel in einem Thonerdehydrosilicate und einem
dolomitahnlich gewordenen Carbonate. Oftmals verschwindet aber der Kalk ohne Substitution von Talkerde, und
dann ist das Verhalten im Meerwasser gerade ebenso, wie
in kohlensiiurehaltigem siissen Wasser.
Bei den Umwandlungen eines mittelmiissigen hydraulischen Mortels theilen sich die Elemente desselben in
zwei Verbindungen, die eine ist reich an erdigem Carhonate, die andere an ’I’honerde, und bildet einen schneeahnlichen Beschlag auf der Oberflache des Mortels. Diese
Umwandlung h d e t nur langsam in den Morteln und
Cementen statt, die sehr hart sind.
Bestbhdigkeit des hydraulischen Kalkes etc.
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Die Veranderung, welche diese erleiden, besteht in
einer Zersplitterung der Masse mit Verschwinden einer
kleinen Menge Kalk mit oder ohne Substitution von Talkerde. In beiden Fiillen aber contrahirt sich die Massc
und, in Folge der Volumenverniinderung, zersplittert sie.
In allen Cementen, die dem Meerwasser widerstehen
und a l s solche gebrauchlich sind, fanden Malagnti und
D u r o ch er mehrere Procente Eisenoxyd. So enthielten
der von Vassy und Pouilly ungefahr 1 Proc., der von
Parker, den man fiir den ,dauerhaftesten von allen halt,
14 Proc. Eisenoxyd. Dieser Gehalt an Eisenoxyd scheint
wesentlich zur Bestiindigkeit des Mortels gegen den Einfluss des Meerwassers beizutragen, was Malaguti und
Durocher auf synthetischem Wege gefunden haben. So
stellten dieselben verschiedene Sorten Puzzolane her, indem
sie Gemenge von Kieselsaure mit etwas Kalk, Eisenoxyd
und Thonerde mischten, dann studirten sie die Einwirkung
des Kalkwassers auf diese Gemische, die zuvor bis zum
Dnnkelrothgluhen erhitzt waren. Sie fanden dabei : 1) dass
die Menge Kalk, die sich darin niederschlagt, unabhangig
ist von der Gegenwart der Thonerde, wahrend sie durch
die Gegenwart von Eisenoxyd vermehrt wird;
sich, dass die vorhandenen Korper nach zwei Ric tungen
zeigte
sich spalten; eine Gruppe derselben geht in die Flussigkeit und bildet darin Flocken von jener bestimmten, aber
etwas complicirten Zusammensetzung, der andere Theil
ist in der incrustirten Masse enthalten, die auf dem Boden
des Gefasses liegt. Das flockige Product ist reicher an
Thonerde, der andere Theil, der zusammen ewachsene,
dagegen ist reicher an Eisenoxyd, woraus M a a g u t i und
Durocher den Schluss ziehen, dass eben dieses Eisenoxyd
den Cementen und hydraulischen Kalken Bestilndigkeit
giebt. Sie sind daher der Ansicht, dass eisenhaltige Kalksteine und Puzzolanen behufs der Meerwasserbauten zu
wahlen sind, und dass man den hydraulischen Kalk oder
Cement mit kunstlich bereitetem Eisenoxyd versetzen
soll. (L'institut. 1854. - Claern.-pharrnac. Centrbl. 1854.
No. 42.)
B.
2h
7
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