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Ursache der Frbung der Stuhlentleerungen beim Gebrauch der Marienbader Mineralwsser.

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Unterauchungen uber die Gallc.
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vsrdampft und der Ruckstand verbrannt, so ist der oben beschriebene angenehme Geruch wahrzunehmen. Aether lost
den Sloff leicht auf; beim Verdampfen bleibt derselbe amorph
zurbck; bei weiter gelindem Erwarmen farbt er sich
stark violett, Aetzalkali lost ihn in der Warme leicht auf,
mit braungelber Farbe, aus der Losunq scheiden sich
braune Flocken aus. Kohlens. Kali und Natron wirken
wie Aetzkali, nur langsamer. Ammoniak zeigt nur schwaclie Einwirkung. Salpetersaure lost das Urostealzth beim
Erwarrnen auf. (Archiv ur physiolog. u. patholog. Chemie
11. Mikrosk. 1845. S. I l l . /
B.
Untersuchungen uber die Galle.
Dr. P l a t t n e r bemerkt in Mullers Archiv 1844 Th. 5,
dass er nach seinen fortgesetzten Untersuchun en uher
die krystallinische Darstellune; der Hau tbestandt!
Ieile der
Galle einen von dieser verschiedcnen Jorper wahrgenommen habe, ein gelbbraunes, syrupartiges Fluidum.
lenleicht ein Zersetzungsproduct, das besonders den GaTielfarbestof zu enthalten scheint?)
Der hauptsachlichste Bestandtheil der Galle ist sonach
in Uebereinstimmung mit dem vom Verfasser fruher Mitgetheilten eine Verbindun von Natron mit einem eigenthiimlichen organischcn forper, welchen der Verfasser
Natroncholin genannt hat, und nicht, wie L i e b i g, gallensaures Natron, weil ihrn noch nicht bewiesen scheint, dass
jener organische Theil eine Siinre ist. - Es geht aus der
Beobachtung ferner hervor, dass die L i e hi g’sche Formel
fur die Gallensiiure falsch ist, da immer jenes Fluidum
mit analysirt wurde, und dass G m e I i n mit Recht behauptet, dass durch Metallsalze verschiedene Niederschlage
entstehen konnen, was L i e b i g in Abrede stellt. (Medzz.
J. Mlr.
Centr.-Zed. 37. St. 1845.)
Uesaehe iler Farbung der Stuhlentleerungen beim
Gebrauch der Marienbader Mineralwasser.
Hieriiber schrieb B e r z e l i u s an Prof. K e r s t e n
in Freiber Folgendes :
Im A1 gemeinen ist das beim Gebrauche von jedem
eisenhaltigen Wasser, dieses mag schwefelsaure Salze enthallen oder nicht. so auch beim Gehrauche von Eisenpraparaten der Fall. B e r z e 1i u s vermuthete aber auch
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ti.sache der Farbung der Stuhlentleerungen etc.
nicht iin Entferntesten, dass diese Farbung von Schwefeleiserl herriihren sollte, sondern glaubte immer, dass sie
einem 1Sisenoxyd-Oxydul, das auch schwarz ist, zugeschrieben worden diirfte. Es ist aber so ganz naturlich, dass,
wenn cine nicht unbedeutende Men$e von Schwefelwasserstoffgas gewiihnlich wiihrend des Digestionsprocesses hervorgebracht wird , das in dem Darmlcanale hefindliche
Eisenoxyd dadurch zu dem entsprechenden Schwefeleisen
reducirt werden soll, man mag nun schwefelsaure Salze
zu sich genommen haben oder nicht. Sonach stimme
B e r z e 1 i ti s Kersten’s Erklarung, dass die griine oder
schwarze Farbung der Stuhlausleerungen be1 dem Gebrauchi? der Xlarienbader Mineralwiisser durch Schwefeleisen hervorgebracht werde, volllcommen bei; ja er gabe
dieser Erklarung auch noch eine grossere Allgemeinheit,
indem er die Entstehung der grunen oder schwarzen Farbungen der Stuhlentleerungen von allen eisenhaltigen Mineralwassern - mogen diese nun zugleich schwefelsaure
Salze entlialten oder nicht - so wie von Eisenpraparaten,
der Bilihng von Schwefeleisen im Darmkanale zuschreibt,
was wohl nicht bestritten werden kann. Die Fiirhungen
der Stuhlentleerungen, welche eisenhaltige Wasser hervorbringen. die zugleich noch schwefelsaure Salze enthalten,
durften aber meistens intensiver sein , als die Farbungen
beim Gebrauche eisenhaltiger Mineralwasser, worin keine
schwefelsaure Salze sind, weil sich im ersten Falle sicherlich eine grossere Menge Schwefelwasserstoffgas im Magen
durch Zersetzung der schwefelsauren Salze, als fur gewohnlich wahrend des Oigestionsprocesses bildet. Schliesslich bemerkt B e r z e 1 i u s noch, dass diese Farbungen von
Einfach-, nicht von Zweifach-Schwefeleisen herriihren, wie
in einer ersten Millheilung iiber diesen Gegenstand, wahrscheinlich in Folge eines Schreibfehlers steht. (Mediz.
Centr. Zeitung No. 37. 1845.)
J. Mlr.
Ueher die Harnsteindiathese,
Die Harnsteindiathese sucht Dr. P 1e n i n g e r in der
osterr. niediz. Wochenschrift No. 36. in aetiolo ischer und
thera eutischer Hinsicht zu wurdigen. Diesel e soll von
der enge und Beschaffenheit der im Kor er vorhandenen
Harnsalze, als Resultat der Gesammterna rung abhangen,
und bei Ruhe des Korpers und unter andern, der Krystallisation gunstigen Umstanden zur Bildung von Harnsteinen
fuhren. Die Bildung harnsaurer Steine insbesondere soll
eine Folge verminderter Aufnahlne von Sauerstoff sein, als
4
R
B
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