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V. Liebig's Darstellung von Jodkalium

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Lie2i.ig’s Damtellung von Jodkulium.
317
nung von Chlorammonium und noch unzersetzten Verbindungen wascht man niit aiiinioniakhaltigeiii Wasser
aus und trocknet im luftleeren Raurne iiber Schwefelsiiure. Das Product zeigt folgendes Verhalten : Bei
Luftzutritt erhitzt, oxydirt es sich unter Ammoniakentwickelung. Beiin Schmelzen mit Kalihydrat, sowie beim
Behandeln mit unterchlorigsaurem Natron erhiilt man die
Reaction des Stickstoffs. Salpetersiiure wirkt bei gewohnlicher Temperatur nicht darauf, beim Erwarmen erfolgt
lebhafte Oxydation.
Die Analyse ergab ini Mittel von zwei Bestimniungen mit Vei-naJlliissigung eines geringen Wasserstoffgehaltes eine Zusammensetzung von VaN.
Bivunadinnitret bildet sich, wenn VanadinsuperchloridAmmoniak in einer Glasrohre schwach gegliiht wird.
Die Wiinde der Rolire hatten sich hierbei mit einer silberfarbigen glnnxenden Schicht belegt, der tibrige Inhalt
bildete eine schwarze pulverige Masse. Im Aeussern
gleiclit es dem VaN, Spuren von Wasserstoff enthielt es
nicht. Als seine Zusammensetzung ergab sich Va2 N.
Trivanadinnitret, nach der Formel Va3-N zusammengcsetzt, bildet sich bci hoherer Teinperatursteigerung.
(Poggend. Awaal. 1858. No. 1. 15’.134 -139.)
E.
V.
Lie b i g ’s Darstellung von Jodkalium.
Das in die 6te Auflage der Preussischen Pharmakopiie iibergegangene Verfahren der Bereitung des Jodkaliums besitzt, im Qrossen ausgefiihrt, einige Unannehinlichkeiten; die Auflosung des Jods finclet in dem Eisenjodiir
langsarn und nur bei Erwiirmung in verdiinnter Fliissigkeit statt, und man kann sie nur in Porcellan- oder Glasgef2issen vornehmen, indem in eisernen das Jodid sehr
schnell in Jodiir verwandelt und dcr beabsichtigte Zweck,
das Eisen niltnlich in die Form von magnetischem Oxyd
zu versetzen, nicht erreicht wird. Durch die folgende
kleine, von v. L i e b i g getroffene und in den Annalen
der Chemie und Pharmacie, C. 339, veroffentlichte Abiinderung wird dieses beseitigt.
Man bereitet sich wie vorher Eisenjodur, und anstatt den dritten Theil von dem Uewicht des Jods in
Clem Eisenjodiir aufzulosen, lost man es in verdiinnter
Kalilauge, oder wenn man Jodnatrium darstellen will,
in Natronlauge, und beginnt damit, das EisenjodiIr zu
fiillen. Die Qunntitiit der iitzcnden Lauge muss etwns
318 Zusammensetzung-des Leukophans zind Jlelinophuns efc.
weniger betragen, als zur Fallung gehort, die man zuletzt durch vorsichtigen Zusatx von kohlensaurem Kali
vollsthdig macht. Warme oder Kochen ist zur Fallung
nicht nothig. Der breiartig sufgequollene Niederschlag
ist oder erschcint in seiner Masse sehr ungleichformig ;
wenn man ihn aber iiber Nacht sich selbst iiberliisst,
unter jeweiligern Umriihren, so vereinigt sich das Oxydul mit dem Oxyd ganz vollkornmen zii Aethiops ma^tialis, den man durch 2- bis 3maliges Aussiisscn von
allern Jodkaliurn befreicn kann. Da alle Methoden durch
Schrnelzung Verluste nach sicli ziehen, die sich lcaum
vermeiden lassen, so diirfte die eben beschriebene Abanderung wold bald allgeniein Anwendung finden. (Ruchner’s news Repert. Bcl. 6’. Heft 3.)
B.
Ueber die gleiche Zusaminensetzung des Leukophans
und i?lelinophans, so wie iiber eiuige ueue Verbindungen aus dem Salzlager von Stassfurt.
Der Leukophan ist ein seltenes Mineral aus den1
norwegisohen Zirkonsyeriit, von Esriia r 1; aufgefundcn
und dann von A. E r d i n a n n chemisch untersucht, wonach es eine neue und nngewohnliche Zusammensetzung
hat, indeiri es cine Verbindung von kieselsaurer Hcryllerdc und Kalkerde mit Fluornatrium ist.
Ein aus derselben Uegend stammendes gelbes und
Anfangs fur U’iihlerit gehaltenes Mineral ist neuerliuh
von S c h e e r e r auf Grund einer Rnalyse von R i c h t e r
als Melinophan bezeichnet worden. Indern S ch e er e r es
mit dem Leukophan vergleicht, kommt er zu dem Sclilusse,
beidc rniichten analoge Verbindungen, die Beryllerde des
Leuliophans aber iin Mclinophan durch Thonerdc ersetzt,
auch eine kleinere Menge Fluornatrium in lctzterem enthalten scin.
Vergleicliende Analysen bcider Mineralien haben
R a m m c l s b e r g uberzeugt, dass A. E r d m a n n ’ s Itesultat in Betreff des Leuliophans genau ist,~ dass aber
E i ch ter’s Angabcn fiir den Melinophan ungenay sind.
Heide enthalten vorherrschend Bcryllerde, neben wenig
Thonerde, und wenn in den relativen Mengen der Slime,
des Kalkes, Natrons und Fluors sich Diffcrenzen finden,
so sind dieselben doch nicht so gross, dass sie dns Rcsultat der Bcrechnung triiben Iconnten, wonach die Zusammensetzung beider dieselbe ist.
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