close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Vanillinsure.

код для вставкиСкачать
Vanillinsaure.
361
alten Baume liefern das beste Holz, und j e naher dieses der
Wurzel ist; urn so mehr wird es geschatzt.
Diinne Schnitzel des Holzes zwischen Kleidungsstiicke
oder naturhistorische Gegenstiinde gelegt , halten jede Art
von Ungeziefer ab.
Das sogenannte Bastard - Sandelholz Australiens, welches
von E r i m o p h i l a M i t c h e l i i kommt, schiitzt, zu Fournituren verwendet , die Mobel vor Insekten - Angriff.
S a n t a1 urn a u s t r o - c a 1 e d o n i c nm auf Neu-Caledonien
iibertrifft alle iibrigen Qrten an Starke und Feinheit des
Geruchs, ist aber leider grosstentheils ausgerottet.
Die Siidsee-Arten sind S a n t a l u m e l l i p t i c u m und
S. F r e y c in e t i an u m ; sie kommen besonders auf den Sandwich - Inseln (Tahiti etc.) vor.
Das Holz von M y o p o r u m t e n u i f o l i u m , welches
mitunter dem Sandelholz iintergeschoben wird , riecht frisch
sehr angenehm , verliert diese Eigenschaft aber beim Aufbewahren. (TheAmerican Garden. - The Pharmacist, 1875.
W.
No. 1. pay. 22.).
VanillinsBTare.
Bekanntlich zeigten Tor einiger Zeit die Herren F e r d.
T i e m a n n und W. H a a r m a n n , dass das im Carnbialsafte
der Coniferen vorkommende Glucosid, Coniferin G I 6 HBzQ8
bei der Einwirkung von Emulsin unter Wasseraufnahme in
Traubenzucker und ein krystallisirtes Spaltungaproduct
el0 Q3 zerfallt , und dass bei fortgesetztem allmahligem
Abbau des Coniferinmoleciils nacheinander Vanillin G 8 H8 0s
und Protocatechusaurealdehyd entstehen. Uas Vanillin wird
durch verdiinnte HCl, die man bei 160-170° einige Stunden lang im zugeschmolzenen Rohre einwirken lasst, geradeauf in Chlormethyl und Protocatechusaurealdehyd zerlegt.
Versuche, die Ferd. Tiernann anstellte, um das Vanillin, welohes seiner Aldehydnatur gemass ein nur wenig stabiler Korper ist , durch Oxydation direct in die voraussichtlich bestandigere Vanillinsaure iiberzufuhren , scheiterten. Dagegen
gelang ihm die Darstellung dieser Saure aus dem Coniferin
nacb folgender Methode. Man versetzt eine erwarmte Losung
von 1 Thl. Coniferin in 30 - 40 Th. Wasser mit einer Losung
von 2-3 Th. Kaliumpermanganat in 60-90 Th. HP0,filtrirt
von dem ausgeschiedenen Mangansuperoxydhydrat ab , dampft
auf etwa ein Funftel ein und sauert mit Hz BQ4 an. Die
362
Daa Carapeol.
- Bestandtheile des
Larchenschwsmms.
angesauerte Losung erhalt man 20-30 Minuten auf einer
Temperatur von 60- 70°, lasst erkalten und schiittelt mit
Aether. Beim Verdampfen des Aethers bleibt die Saure als
blattrig - krystallinische Masse zuriick und krystallisirt aus
heiseem Waeser in durchscheinenden , glanzend weissen Nadeln. Die Siiure hat die Formel C8H8 G4, besitzt einen
schmachen Vanillegeruch und schmilzt bei 211 -2124 (Ber.
d. deutsch. chem. Ges. VIII, 509.).
J.
c.
Das Carapaal.
Dieses Oel stamnit von einem Baume der Familie Meliaceen, wovon im siidlichen Frankreich eine einzige Species
accliinatisirt und unter dem Namen Melia azedarach bekannt
geworden ist. Der Carapa wachst in Guyane und besonders
in dem Districte Cachipour, wo er grosse Walder bildet. Die
Saamenernte ist 3nial jahrlich; die erste, welche vom
Februar bis Ende Juni stattfindet, ist die beste, die zweite
im September und October ist geringer. Die Saamen fallen
von fielbst von den Baumen und dienen einem weissen Wurm
zur Nahrung, wenn sie nicht sofort gesammelt werden. Sie
enthalten 35 O/, Oel, welches zur Seifenfabrikation und zur
Beleuchtung sehr vortheilhaft angewandt werden konnte.
(RFyet-t. de Phamacic.. Tome II. DPcembre 1874. p. 734.).
BI.
Bestandtheile des LIrchenschwamms.
Da schon lange keine A n a l p e des Polyporus officinalis,
F r i e a , mehr ausgefuhrt worden, so hat G. F 1 e u r y kiirzlich
eine solche in der Weise uuternomnien, dass er den Larchenschmamm successive mit Aether, Alkohol, kaltem, kochendem,
angesauertem und alkalischem Wasser auszog. Die gewonnenen Resultate stellt e r a i e folgt zusammen:
Wasser
9,200
In Aether losliches Harz und Agoricussiiure
60,584
Anderes Harz rnit Magnesiasulfat
7,282
Harzige Yaterie mit Kalk und Jlagnesiasalzen
2,514
Stickstoffhaltiger Stoff rnit vorwaltmden Salzen
1,900
Oxalate, Malate 6; Phosphate von Fe, M g und Ca
1,058
In Pottasche loslicher stickstoff haltiger Korper
7,776
Unloslicher Ruckstand von Fungin
9,686
100,000.
(Journ. de Pharnt. et de Chimie. 4. Serie. Tome XIX. p.. 279.).
Dr. G. V.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
113 Кб
Теги
vanillinsure
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа