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Verbindungen des Vanadins mit Stickstoff.

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Verbindungen des Vanadins nzit Stickstoff.
sich erhiilt, sobald nur Erden niit Alkaligehalt zur Geniige zugegen sind, ferner die Luft hinreichend Zutritt
hat, Feuchtigkeit zugegen und Schutz vor Regen vorhanden ist. (Compt. rend. T.44. - Chem. Centrbl. 1857. No. 9.)
B.
Ueber die Verbindungen des Tantals mit dem StickstoKe.
H. R o s e macht dariiber Folgendes bekannt :
Wird Ammoniakgas iiber Tantalsaure bei starker
Rothgliihhitze geleitet, so wircl sie nur wenig zersetzt.
Das erhaltene grauliche Pulver enthalt nur wenig Stickstofftantal, entwickelt zwar durch Sclimelzen niit Kalihydrnt Ammoniak, besteht aber zum grossten Theil aus
unzcrsetzter Tantalsaure. Wird iiber Tantnlsaure bei
Rothgluth Cyangas geleitet, so erhalt man ein braunes
Pulver , welches Stickstofftantal und Cyantantal, aber
auch noch viele unzersetzte Tantals!iure enthblt, und daher die Elektricitiit nicht leitet.
Am reinsten erhdt man das Stickstofftantal, wenn
man Tantalchlorid der Einwirkung des Amnioniakgnses
unterwirft. Die Reduction des Chlorids und die Verjagung des Chloranimoniums gesehieht nur bei starkcr
Rotligluth vollstiindig. Das Stickstofftantal ist ein sclnvarzes Pulver, das beirn Reiben im Achatm8rser metallischen
Glanz annimmt, unter dem Mikroskope eine krystallinische
Structur zeigt, die Elektricitiit sehr gut leitet, niit Kalihydrat geschniolzen eine grosse Mange Animoniak entwickelt, von Snlpetersiiure und von Konigswasser nicht,
wohl aber von einer Pvlengung von Flnorwasserstoffsiiure
und von Salpetersiiure stark angegriffcn wird und wahrscheinlich die Zussniinensetzung 3 T a
2 N hat. (Ber.
der Akad. dev Wissensch. zti Berlin. - C'hem. C'entrbl. 1857.
NO. 1.5.j
B.
+
Verbindungen des Vanadins mit Stickstoff.
E. U h r l s u b hat Verbindungen dargestellt von Vanadin niit Stickstoff.
Vandinnitret bildet sich, wenn man Vanadinsuperchlorid-Amnioniak in einer Qlasriihre erhitzt und trocknes
luftfreies Ammoniak zuleitet. Bpi geringer Erwarmung
beginnt eine Zersetzung dieser Verbindung in Chloramrnoniutrl und eine schwarze Masse, zugleich verfluchtigt
sich etwas Vanaclinsuperchlorid - Animoniak. Zur Entfer-
Lie2i.ig’s Damtellung von Jodkulium.
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nung von Chlorammonium und noch unzersetzten Verbindungen wascht man niit aiiinioniakhaltigeiii Wasser
aus und trocknet im luftleeren Raurne iiber Schwefelsiiure. Das Product zeigt folgendes Verhalten : Bei
Luftzutritt erhitzt, oxydirt es sich unter Ammoniakentwickelung. Beiin Schmelzen mit Kalihydrat, sowie beim
Behandeln mit unterchlorigsaurem Natron erhiilt man die
Reaction des Stickstoffs. Salpetersiiure wirkt bei gewohnlicher Temperatur nicht darauf, beim Erwarmen erfolgt
lebhafte Oxydation.
Die Analyse ergab ini Mittel von zwei Bestimniungen mit Vei-naJlliissigung eines geringen Wasserstoffgehaltes eine Zusammensetzung von VaN.
Bivunadinnitret bildet sich, wenn VanadinsuperchloridAmmoniak in einer Glasrohre schwach gegliiht wird.
Die Wiinde der Rolire hatten sich hierbei mit einer silberfarbigen glnnxenden Schicht belegt, der tibrige Inhalt
bildete eine schwarze pulverige Masse. Im Aeussern
gleiclit es dem VaN, Spuren von Wasserstoff enthielt es
nicht. Als seine Zusammensetzung ergab sich Va2 N.
Trivanadinnitret, nach der Formel Va3-N zusammengcsetzt, bildet sich bci hoherer Teinperatursteigerung.
(Poggend. Awaal. 1858. No. 1. 15’.134 -139.)
E.
V.
Lie b i g ’s Darstellung von Jodkalium.
Das in die 6te Auflage der Preussischen Pharmakopiie iibergegangene Verfahren der Bereitung des Jodkaliums besitzt, im Qrossen ausgefiihrt, einige Unannehinlichkeiten; die Auflosung des Jods finclet in dem Eisenjodiir
langsarn und nur bei Erwiirmung in verdiinnter Fliissigkeit statt, und man kann sie nur in Porcellan- oder Glasgef2issen vornehmen, indem in eisernen das Jodid sehr
schnell in Jodiir verwandelt und dcr beabsichtigte Zweck,
das Eisen niltnlich in die Form von magnetischem Oxyd
zu versetzen, nicht erreicht wird. Durch die folgende
kleine, von v. L i e b i g getroffene und in den Annalen
der Chemie und Pharmacie, C. 339, veroffentlichte Abiinderung wird dieses beseitigt.
Man bereitet sich wie vorher Eisenjodur, und anstatt den dritten Theil von dem Uewicht des Jods in
Clem Eisenjodiir aufzulosen, lost man es in verdiinnter
Kalilauge, oder wenn man Jodnatrium darstellen will,
in Natronlauge, und beginnt damit, das EisenjodiIr zu
fiillen. Die Qunntitiit der iitzcnden Lauge muss etwns
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