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Verbrennung des Eisens in comprimirtem Sauerstoffgas.

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Verbrennung des Eisens i n comprimirtem Sauerstotgas.
266
verschiedene Weise aufgeschlossen. Die Aiifschliessungen
geschahen: 1) durch Salzsaure, 2) durch verdunnte Schwefelsaure, 8 ) durch Zusammenschmelzen mit Borax in einer
Kolilensaureatmosph#re und Auflijsen der geschmolzenen
Masse in Salzsaure, 4) durch solches Zusammenschmelzen,
aber Auflosen der geschmolzenen Masse in vcrdiinnter
Schwefelsaure und endlich 5) durch Salzsaure bei absichtlicher Vernachlassigung einiger Vorsichtsniassregeln, namentlich des vollkommenen Luftabschlusses wahrend aller
Operationen. Die auf diese verschiedenen Arten erhaltenen und in gleichem Verdiinnungszustande befindlichen
Losungen (1% Unze Saure und 91/2 Unze Wasser) wurden dann bei gleicher Temperatur (regulirt durch ein
fliessendes Brunnenwasser), kurz uberhaupt in jeder Beziehung auf moglichst gleiche Weise mit uberniangansaurem Kali titrirt, dessen Titer mit Salzsaure sow0111 als
mit Schwefelsiiure von der angcgebencn Verdunnung ubereinstimmend gefunden war. Unter solchen Umstanden
ergaben die Versuclie, bei denen S ch e r e r von scinem
Assistenten unterstutzt wurdc, folgende Resultate:
Gefuudenes
Au fs ch l i e s s u n g s ni e t h o de.
.
Eisenoxvdul
22,34 Proc.
n
n
zweiter Versuch.. . . . . . 22,77
2) Durch Schwefelsaure.. . . . . . . . . . . . . . . . . . 22,66
3) Durch Borax u. Salzsaure, erster Versuch . . 21,62
n
n
n
1:
zweiter Versuch 22,46
4) Durch Borax und Schwefelshre.. . . . . . . 22,52
5) Durch Salzsaure mit absichtlicher Vernachlkssigung einiger Vorsichtsniassregeln . . 15,23
1) Durch Salzsaure, erster Versuch..
......
Hieraus ergiebt sich, dass die Aufschliessungsmethode
mittelst Borax von keinem specifischen Fehler behaftet
ist. (Poggeizd. A m a l . Bd. 124. - Cliem. Centrbl. 1865. 19.)
B.
--
Verbrennnng des Eisens in comprimirtem Sauerstofgas.
E. F r a n k l a n d berichtet iiber folgenden Vorfall, der
sich bei Benutzung eines Natterer'schen Apparates zur
Compression von Sauerstoffgas ereignete.
Sauerstoffgas, aus reinem chlorsaurem Kali entwickelt,
wurde in einem Gasometer aufgefangen und aus dieaern
mittelst eines biegsamen Saugerohrs in einen starken
schmiedeeisernen Kecipienten gepumpt. Als Sauerstoff
bis zu etwn 2.5 Atmospharen Druck eingepumpt war,
Empjndlicliste Reaction auf Eisenoxydsalze.
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erfolgte eine starke Explosion, worauf sich ein Spruhregen
von glanzenden Funken zeigte. Der das Ventil enthaltende Kopf der Pumpe war inwendig schwach angebrannt
das diesen Kopf mit dern Recipienten verbindende Stahlrohr war sehr heiss und offenbar in einem Zustande lebhafter Verbrennung gewesen, da es inmendig n i t einer
Schichte geschmolzenen Oxyds uberzogen war; die innere Wandung des Recipienten war mit geschmolzenen
Kiigelchen von Eisenoxydoxydul uberzogen.
Die Explosion war ohne Zweifel dadurch entstanden,
dass vor dem Beginne des Einpumpens in den Pumpenstiefel reines Oel eingegossen war, welches bei dem hochsten Stande des Kolbens den sogenannten schkdlichen Raum
des Stiefels ausfullen sollte. Dieses Oel hatte sich durch
die bei der starken Compression entstehende Wanne entziindet und die Entzundung den1 Eisen mitgetheilt. F r a n k l a n d schlagt deshalb vor, nichtbrennbareSchmiermitte1
anzuwenden und enipfiehlt als solches eine concentrirte
Losung weicher Seife in destillirtein Wasser. (Annul. d .
Chem. u. Pharm. C X X X . 359- 363.)
G.
,
Emyfindlichste Reaction auf Eisenosydsalze,
Die kleinsten Spuren von Eisenoxydsalzen, die mittelst Rhodankalium auf gewohnliche Weisc nicht mehr
genau angezeigt werden, konnen nach J. N a t a n s o n auegezeichnet schon und deutlich nachgewiesen werden, wenn
man nach Zusatz von Rhodankalium auf die, Eisenouydsnlze enthaltende, kaum oder gar nicht gefarbte Flussigkeit etwas Aether gieset und schwach schuttelt. Der Aethcr
lost die ganze AIenge des gebildeten Eisenrhodanids auf
und farbt sich dabei sehr schon rosenroth. (Amal. der
6.
Chem. u. Pharm. C X X X . 246.)
Stahl zn Itzen,
W e i n t r a u b in Offenbach atzt mit Borsaure Eisen
und Stahl, indem er suf der glattpolirten Oberfliiche
die gewunschten Zeichnungen mit einer starken Losung
von Rorsaure macht und das Metal1 erhitzt, wodurch die
Einwirkung der Boreaure Rtattfindet. Je nach der Hohe
der Ternperatur lrann die Aetzung starker oder schwacher
bewirkt werden. (Deutsche lllustr. Gewbeztg. 1865. No. 17.
Bkb.
- Polyt. Centrbl. 1865. Lief. 12. 6 812.)
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