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Verbrennungswrme der Oxalsure.

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Wasserstoffhyperox. in d. Pflunzensiften. - Verbrennungsw.d. Osals5ure. 73
flamme fallen lasst, rnit Stein und Stahl uber einem untergelegten weissen Papier Feuer schlagt, so erhalt man in allen
diesen Fallen kleine Theilchen von magnetischem Eisenoxyd,
deren Aussehen in jeder Beziehung mit dem jener Eisentheilchen ubereinstimmt, welche Tissandier rnit einem Magnet
aug dem atmospharischen Staub herausgezogen hat und van
denen er desshalb glaubt annehmen zu diirfen, dass sie in
vorerwahnter Weise entstanden seien. (Journ. de Pharm. et
de Chimie. 4. Sdrie. Tom. X X I l pag, 331.). Dr. G. I?
Wasserstoffhyperoxyd in den Pfluneensiiften.
Es war ein aprioristiscber Schluss , welcher Clermont
veranlasste , der Gegenwart von Wasserstoffhyperoxyd in
Pflanzensaften, besonders im Safte der Weinrebe, Tabak, L a b
tich und vielen Labiaten nachzuforschen. Da nemlich die
Ozonisirung des zweiatomigen Sauerstoffs durch Spaltung
seines Moleculs in Ozon (-) und Antozon (+) zu Stande
kommt, da ferner dieses electropositive Antozon es ist, welches sich rnit Wasser, H 2 8 , zu Wasserstoffhyperosyd, HaOg,
verbindet, und da drittens ein grosser Theil des von den
Pflanzen ausgeathmeten Sauerstoffs negatives Ozon ist , so
legte sich C l e r m o n t die Frage vor, was denn aus dem
gleichzeitig mit Nothwendigkeit entstandenen Antozon geworden sei und beantwortete dieselbe dahin, dass es obne Zweifel zur Bildung von Wasserstoffhyperoxyd verwendet worden
sei. Seine Versuche rnit den oben bezeichneten Pflanzensaften bestatigten diese Ansicht vollstandig, da in ibnen allen
die Gegenwart von Wasserstoffhyperoxyd durch das gewobnliche Schonbein’sche Reagens nachgewiesen wurde. (Journ.
de Pharmacit: et de Chimie. 4. s&ie.
Tom.XXII. p . 256.).
Dr. G. E
Verbrsnnangswiirme der Oxalsttnre.
Schon seit geraumer Zeit veroffentlicht der franzosische
Chemiker B e r t h e 1 o t in den einschliigigen Fachzeitschriften
cine Reihe wahrer Musterarbeiten aus dem Gebiete der Theriuochemie. Ein Referat iiber dieselben an dieser Stelle ist
in der Regel nicht thunlich, da die betreffenden Beweisfuhrungen sich eben der Natur der Sache nach auf dem Felde
mathematischer Formeln bewegen. Heute mogen einige we-
’id
Einwirkung von Ozon auf Kohlenoxyd.
nige einer solchen Abhandlung entnommene Schlussfolgerungen
iiber die Art dieser Arbeiten Andeutungen geben.
Wenn Kohlenoxydgas und Wasser zu Ameisensaure zusammentreten , so findet dabei ein Warmeverbrauch statt,
welcher 1,4 Warmeeinheiten entspricht. Die Verbrennungswarme der Ameisensaure h e r Seits betragt 69,9 Warmeeinheiten oder Calorien. Die nachstliegenden hoheren Homologen der Fettsaurereihe liefern Verbrennungswarmen, welche
in einem ganz bestimmten Verhaltniss zu ihrem steigenden
Kohlenstoffgehalt stehen. So betriigt die Vcrbrennnngswiirme
der Essigsaure 140 Calorien mehr, als die der Ameisensaure
und die.jenige der Buttersiiure ist noch urn beiliufig weitere
140 Calorien hoher.
Wenn fliissige Ameisensaure in Kohlensiiure und Wasserstoffgas iibergeht, so ist wegen der entgegengesetzten Wirkung der Aggregatformanderung der thermische Schlusseffect
beinahe gleich Null, dagegen tritt bei der genannten Spaltung
gasformiger Ameisensaure eine der latenten Warme nahezu
gleiche Menge freier Warme auf. Dessgleichen ist die Bildung des Sumpfgases bei der trocknen Destillation des ameisensauren Baryts von einer 54 Calorien entsprechenden Warmeentwicklung hegleitet. Zwischenstufen der Zersetzung der
Ameisensaure in hoher Temperatur sind die Reductionsproducte Methylaldehyd ‘und Holzgeist. Diese Umwandlungen
zeigen zugleich , dass die Hauptschwierigkeit der organischen
Synthese in der mit Warmeabsorption verbundenen Herstellung der ersten einfachsten Verbindungen liegt , wahrend
hieraus die nach dem gewohnlichen Gesetz rnit Warmeentwicklung vor sich gehenden anderweitigen Verbindungen rnit
relativer Leichtigkeit entspringen.
(AnnaZ. de Chim. et de
Phys. 6. S L ~ ~ T.
L . K Juillet 1875. pay. 289.).
Dr. G.
I?
Einwirkung von Ozon auf Kohlenoxyd.
Bekanntlich vereinigt sich 43
.3 leicht mit Chlor zu G0Clz,
dagegen bei gewohnlicher Temperatur nicht mit Sauerstoff,
was leicht zu verstehen i d , denn um die Bindung von GO
und 8 zu bewirken, muss das Sauerstoffmoleciil in Atome
zerlegt werden. I r a R e m s e n und M. J. S o u t h w o r t h
machten nun den Versuch, ob bei gewohnlicher Temperatur
C0 durch Ozon in f X 2verwandelt werde. Reines 80, vollkommen frei von
durch K 0 H und Kalkwasser, wurde in
einen Kolben geleitet, :und von der anderen Seite ein Strom
a*
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