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Vereinfachte ButterprUfnng nach Hehners Princip.

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Vereinfachte Butterpriifung nnch Hehners Princip.
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die drei wesentlichsten Bestandtheile dcr Milch : Butter,
Milchzucker und Caseih mittelst eines einfachen von ihm
construirten Apparates oder einer Mohr'schen Burette, unter
Beobachtung der nothigen Vorsicht in folgender Weise
bestimmt: 10 C.C. Alkohol von 75O werden mit ebensoviel
Milch und 11 C. C. Aether gemischt und absetzen lassen. Es
bilden sich zwei Schichten, von welchen die obere klar ist
und alle Butter cnthiilt. Die untere opalisirende enthalt allen
Milchzucker und sammtliches Casei'n. Dcr die Butter enthaltende Theil wird in ein tarirtes Abdampfschalchen klar
abgegossen, eingedampft und gewogen. Bus der zuriickgebliebenen unteren Schicht wird durch Zusatz von 8 bis
10 Tropfen Essigslure das Case'in gefallt, auf einem tarirten
Filter gesamnielt , getrocknet und gewogen. .Zum Schlusse
wird dann in der durchgelaufenen Fliissigkeit mit der Fehling'schen Losung der Milchzucker bestimmt. (Journal de
Pharmacie et de Chimie. 4. Serie. Tome XXVIILl p . 381.)
C. Kr.
Vereinfachte Bntterpriifnng nach Hehners Prineip
arbeitetc E. R e i c h e r t am. E r ging von der Ansicht aus,
dass, wenn es gelingen wiirde eine auf die Destillation
gegriindete brauchbare Methode zu ermitteln , die Untersuchung der Butter zu einer weit einfacheren Arbeit wiirde.
Auch Hehner hat ja diesen Weg wrsucht, jedoch keine constanten Resultate erhalten. Verfasser enipfiehlt folgendes
Verfahren, welches genau eingehalten werden muss.
2,5 g. reines Butterfett werden im Wasserbade durch
1 g. Kalihydrat und 20 C.C. Weingeist verseift, sodann
50 C.C. Wasser zugegeben und zur Zersetzung der Seife
20 C. C. verdiinnten Schwefelsaure (1 : 10) zugefugt. Die
Operationen gehen am besten in einem Kolbchen vor sich.
Jetzt wird devtillirt , wobei Vorsichtsmaassregeln wegen des
Stossens der Fliissigkeit nothwendig sind. Die ersten 10 bis
20 C. C. des Destillats werden zuruckgegeben. Sodann werden genan 50 C. C. abdestillirt , unrnittelbar durch ein angefeuchtetes Filter filtrirt und s o f o r t nach Zusatz von 4 Tropfen
Lackmuatinktur , mit
Normallauge titrirt. Die Titration
ist beendet, wenn die blaue Farbe des Lackmus auch nach
langerer Zeit bestehen bleibt.
Nach dieser Methode wurden bei Controlversuchen in
Betreff der Schiirfe stets befriedigende Resultate erhalten, d:t
11*
164
Zur Untersuchung des Thtterfcttes.
die einzelnen Bestimrnungen nie mehr als hochstens O,l5 o/o
mit einander differirten.
Bei 13 Sorten reiner Sorten erforderten die Destillate
zwischen 13,O und 14,95 C. C. l/lo Sormallauge, kaufliches
Butterfctt verlangte 10,5 C.C.
Cocosnussfett . . . . 3,70 C.C.
Oleo - Margarinbutter
. 0,95 Schweinefett . . . . 0,30 Nierenfett . .
. . 0,25 Riibol
. . . . . . 0,25 Hiernach nimmt Verfasser fur Butterfett die Durchschnittszahl 14,OO mit einer wahrscheinlichen Abweichung v.& 0,45 C. C.
Natronlauge an und glaubt jede Butter, welche iiber 13 C.C.
Sormallauge crfordert , als acht bezcichnen zu konnen,
solche welchc weniger als 12,5 C.C. vcrlangt, eben beanstanden zu miissen.
Um das Gesetz aufzufinden, nach welchem der Verbrauch
an Natronlauge mit dem Butterfettgehalte einer Fettmischung
zunimmt, wurden 2 Vcrvuchsreilien ausgefuhrt; a) mit Butterfett und Schweinefett, b) lnit Butterfett, Schweinefett,
Nierenfett und Riibol. Ueberall stimmten die gefundenen
und berechneten \Irerthe gut zusammen.
Urn den wahrscheinlichen Butterfettgehalt eines Pettgemisches in Yrocenten zu finden, ziohe man von der Anzahl
der zii Titration verbrauchten Kubikcentimeter Natronlauge
0,30 ab und multiplicire den Rest mit 7,30. Das oben
angefiihrte kiiufiiche Butterfett wiirde darnach mit ca. 25,5O/,
fremden Fettes vcrmischt sein.
Es ist klar, dass iiber die Grenzen der Giiltigkeit die~ c Zahlenwerthe
r
weitcre in grosserem U d a n g e ausgefiihrte
Untersuchungen zu entscheiden haben werden. Sollten sich
die vom Verfasser erhaltenen Zahlen als richtig erweisen,
wiirde man im Stande scin , Verfiilschungen des Bntterfetts,
welche mehr als 10 Oj,, betragen, sicher nachznwcisen. (Zeitschrift j . analyt. Chemie. 18, 68.)
Dr. E. G.
.
Zur Untersuchung des Butterfettes
lieferten B. E. D i e t z e l l und M. G. X r e s s n e r Beitrage,
indem sie die unloslichen Fettsauren in einer oligen, aus Butter ausgeflossenen Fliissigkeit bestimmt. Es fanden sich
85,2 O/,, unlosliche Fettsiuren, wodurch nachgewiesen war,
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