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Verfahren zur Darstellung des Aluminiums.

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Verfahren zur Durstellzing des Alccmdniums.
ten Ketten spielt das in die Salpetersaure tnuchende Aluminium die Rolle des negativen Metalls. Der Strom behalt seine Richtung bei, wenn man das in die Schwefelsiiure tauchende Aluminium durch Zink, Zinn, Eisen,
Kupfer oder selbst durch Silber ersetzt. Nur Platin
kehrt die Stronirichtung um. Das positive Verhalten des
in Schwefelsaure oder gewohnliches Wasser getauchten
Aluminiums, gegenuber Eisen, Iiupfer, Silber oder Platin,
kann fur einige Zeit aufgehoben werden, wenn man Aluminium anwendet, welches einige Zeit als positiver Pol
gedient und sich dabei mit einer Schicht Sauerstoffgas
bekleidet hat, in noch hoherem Grade ist dies beim Eintauchen in Salpeterslure der Fall. B u f f glaubt, dass
das Aluminium, welches W h e a t s t o n e in Sdpetersaure
dein Platin gegenuber negativ fand, eine derartige Modification erfahren hatte, welche sich iibrigens unter dem
Einfluss umgekehrter Stromrichtung wieder verliert. Allein
zugleich bekleidet sich das Aluminium mit einer Silidiumschicht, welche es stark negativ macht und schlecht
leitet.
Hei Bestimmungen des Leitungswiderstandes fur
Metalldriithe von gleicher Liinge und Dicke fand Buff
folgende Zahlen: Silber = 100, cheinisch reines Silber
=
: 104,16, chemisch reines weiches liupfer = 106,46,
eisenhaltiges weiches Kupfer = 133,34, hartes elastisches
Kupfer = 135,94, Aluminium aus Kryolith, f a s t rein
= 199,63, Aluminium des Handels 210,92, weiclies Eisen
= 676,71.
Die Zahlen 106,46 des reinen Kupfers und 210,92
des kauflichen Aluminiums stiniinen fast genau mit dem
von P o g g e n d o r f gefundenen Resultate, wornach die
Leitungsfiibigkeit des Aluminiums '= 51,3 ist, wenn die
des I<upfers = 100 angenommen wird. Dn auch der
reinste der von B u f f untersuchten Aluminiumdriithe
Silicium enthielt, welches unter den Leitern einer der
schlechtesten ist, so w#re es moglich, dass ein von Siliciurn ganz freies Aluminium bedeutknd besser leitet.
G.
(Annul. der Cheni. u. Pharm. X X V I . 265- 284.)
Verfahren mr Darstellnng des Aluminiums.
L. F. C o r b e l l i hat folgendes Verfahren zur Darstellung des Aluminiums in England patentirt erhalten :
100 Grm. durch Schlammen gereinigter und gut getrockneter Thon, werden niit dem sechsfaclien Gewichte eng-
Unterschied zwisclien Eisen q6n.d Eisenpulver etc.
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lischer Schwefelsaure oder concentrirter Salzsaure behandelt und zuletzt bis auf 450 bis 500oC. erhitzt. Die so
erhaltene Masse mischt man mit 200 Grm. trocknem Blutlaugensalz und 150 U r i . Kochsalz und erhitzt das Gemisch
in einern Tiegel bis zum Weissgluhen. Nach dem Erkalten findet sich das reducirte Aluminium am Boden
des Tiegels. (Rep. of pat. inv. Oct. 1858. p. 300. - Polyt.
Centralbl. 1858. 8.159.)
E. '
Unterschied misehen dem durch Wasserstoff redueirten Eisen und dem gewohnlichen Eisenynlver,
Entziindbarkeit des letzteren iru magnetisirten
Zastande.
Prof. M a g n u s von Berlin hat bei der diesjahrigen
Versammlung der Naturforscher und Aerzte in Karlsruhe
auf ein merkwurdiges Verhalten des gewohnlichen Eisenpulvers oder der feinen Eisenfeile, wenn diese von einem
Magnet angezogen worden ist, aufmerksam geniacht. Wahrend niinilich das durch Wasserstoff aus Eisenoxyd reducirte und hochst fein zertheilte inetallische E s e n sehr
leicht verbrennlich ist und bei Beruhrung mit einer
Flamme schnell zu Eisenoxyd verglimmt, lasst sich das
durch Feilen oder auf andere Weise bereitete Eisenpulver unter den gewohnlichen Verhaltnissen nicht entziinden. Ein solches Eisenpulver wird bekanntlich in Tyrol
in1 Grossen auf mechanische Weise dargestellt und seit
mehreren Jahren zu medicinischen und pharmaceutischen
Zwecken in den Handel gebracht. Da dasselbe ausserst
subtil ist, so ist es hier und da sogar schon fur durch
Wasserstoff reducirtes Eisen verkauft worden - ein Betrug, den man eben dadurch sehr leicht erkennen kann,
dass das Tyroler Eisenpulver bei Anniiherung einer Flamme
nicht verglimmt. Indessen kann dasselbe, wie M a g n u s
durch einen sehr schonen und einfachen Versuch gezeigt
hat, ebenfalls in hohem Grade feuerfanglich gemacht
werden, wenn man es in den magnetisirten Zustand versetzt. In der That nahert man dieser zarten Eisenfeile
einen Magnet, so hangt sich dieselbe an dessen Polen in
Bartform an und fallt beim Schutteln theilweise wieder
herunter. Niihert man nun dieser angezogenen Eisenmasse ein brennendes Holzchen, SO fzingt sie sogleich
Feuer, welches sich rasch fortpflanzt, und wenn man
hierauf a n den Magnet klopft oder ihn schuttelt, so fallt
Arch. d. Pharm. CXXXXVIII. Bds. 3.Hft.
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