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Vergiftung durch die FrUchte von Momordica Elaterium.

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164 Sehr hohe Chinind. - Verg. d. E1ater.- Verg. d. d. Friiehtev.Momord. etc.
Sehr hohe Chinindosen.
F o r w o o d machte auf die enormen Chinindosen, welche
der Organismus vertriigt , aufmerksam. Dr. F i 11e r in Alabama giebt Dosen zu 20 Gran (dreistiindlich) bei F. rernittens,
und hat sie selbst in der Reconvalescens genommen. Ja, bei
yellow fever gab Dr. D e n n y n Vortragendem in 24 Stunden dreistiindlich 30 Gran. Der Pat. genas, wiihrend die mit
kleineren Dosen behandelten zu derselben Zeit Erkrankten,
starben.
F i l e s berichtet einen Fall, wo binnen 12 Stunden
300 Gran Chinin. sulf. irrthiimlich genommen waren. (Intermittens- Fall). Statt einer Unze Los. von (Gr. I1 ad 3i)
nahm Pat. die gesammte Unze bis auf 1/4 (also 3 / p
Pat.
bekam danach n u r Ohrenklingen. F o r w o o d dagegen giebt
nie mehr als 5 10 Gr. 3 - G stiindlich. (Proceedings of the
medical Society of Harford county. Philadelphia med. and surg.
Reporter. 1868. p. 196.).
li:
3),
-
Vergiftung durch Elaterium.
Wie vorsichtig man mit heroischen Abfiihrmitteln, besonders bei durch Xrankheit erschiipften Personen sein miisse,
beweist folgender Fall. Dr. A. C r a i g berichtet iiber einen
Todesfall in Folge der Darreichung von 0,4 Gran Elaterium
an eine 70 jahrige, an Wassersucht leidende Dame. Dieselbe
bekam danach mehr als 1 2 wassrige Stuhlentleerungen und
starke Prostration; trote der von C r a i g verordneten
Stimulantien und lrleinen Dosen Opium, verbunden mit Bleizucker, zeigte sich noch alle 5 Minuten wassrige Diarrhoe
und am folgenden Morgen trat der Tod ein. (Americain.
Journ. of Pharm. daraus in N. Journ. f. Pharm. Jnnuar 1869.
H.L.
Vergiftiing durch die Friichte von Momordica
Elaterium.
Im August v. J. wurde G. G. E n g u i t a zu einem 6 jahrigen,
iibrigens gesunden Bauernsohne aus der Gegend von Saragossa
gerufen, welcher am vorverflossenen Nachmi ttage in der Gegend
165
Vergiftung durch Coloquinthen.
des Wohnhauses mit daselbst in grosser Menge wachsenden
Friichten der Esels - oder Springgurke (Dfomordica Elaterium ;
cohombrillo amargo in Spanien genannt) gespielt und davon
gegessen hatte. Gegen Abend erkrankte er in Folge dessen
unter copiosem Erbrecheu grungefarbter Massen, warf sich
unruhig im Bett' umher und verfiel gegen eilf Uhr Nachts in
Delirien. Dabei war sein Gesicht gerothet, er blickte wild und
unstat um sich und zeigte Beisssucht und Beschwerden, Flussigkeiten zu schlucken, weite , w-enig auf Lichteindrucke
reagirende Pupillen, roth injicirte Bindehaut des Anges,
Mundklernme (Trismus) und mit Zuckungen abwechselnde
Starrkrampfe in den Rucken - 11. Extremitatenmuskeln. Ausserdem bestand Erhohung der Korpertemperatur; die heisse
Haut fuhlte sich trocken an und der bei Druck ausserst
empfindliche Unterleib war durch Uarmgase aufgetrieben.
Der Puls war klein, weich und wenig entwickelt. Purch
Brechmittel, warme Ueberschlige auf den Leib und Xlystiere
von Asa fotida wurde der Kleine in der Kurze wiederhergestellt. Die Erscheinungen der hier vorliegenden Vergiftung durch Elaterium erinnerten an diejenigen der W a s s e r s c h e u , bei welcher indess zwischen den Anfallen lichte
Augenblicke bestehen, und an die durch gewisse S o l a n e e n , narnentlich S o l a n u m D u l c a m a r a , A t r o p a B e l l a d o n n a und D a t u r a S t r a m o n i u m hervorgerufenen. V orstehender selten zur Beobachtung kommender Fall von
Elateriumvergiftung wiirde wesentlich an Interesse gewonnen
haben, weun Verf. eine Isolirung des Giftes aus dem grungefarbten Mageninhalte der Kranken versucht oder bewirkt
hatte. (Durch Eindampfen der Magencontenta im Wasserbade, Extraction des Ruckstandes mit Weingeist , Filtration
durch den Wasserbadtrichter , Abdestilliren des Weingeistes,
Ansauern und Schutteln des Riickstandes mit reinem Petroleumather u. s. w. wurde Verf. sehr wahrscheinlich mit Reindarstellung einer zur Anstellung der Reaction mit concentr.
Schwefelsaure ausreichenden kleinen Mengen krystallinischen
Eiaterins, zum Ziele gekommen sein. Ref.). (El Siglo rnkdico;
periddico de lMediciiaa y farmacia, 2868. p. 22.).
K.
Vergiftung durch Coloquinthen ; von C h as.
Meymott T i d y .
Eine junge , verheirathete Dame nahm zur Wiederherstellung ihrer angeblich durch Erkaltung fortgebliebenen Men-;
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