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Vergiftung durch Morphium.

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Kupfer a. Blei 4m mnmht. Kiirper. Ver$,f&ng %it Ox&. 199
auch Kohle, fein zertheilt, in den Lungen abzulagern vermoge, besonders im Lungen-Parenchym, wie auch im Greisenalter der Tod dadurch herbeigefuhrt werden konne, dass
diese kohlenhaltige Substanz nicht durch Einiluss der
Luft, vermoge der geschwkchten Respiration, weggeschafft
werde. (Journ. de Pharm. Few. 1845. pug. 14UJ Wg.
Kupfer und Blei im menschlichen ICiirper.
Ijeber das Vorkommen des Kupfers und Bleis im
normalen menschlichen Organismus sind friiher Untersuchun en von D e v e r g i e unternommen, und widersprechenc e Ansichten von D a n g e r und F l a n d i n mit etheilt.
Letztere zerstorten die normalen Gewebe mit Sc wefelsaure und konnten in der erhaltenen Auflosung kein
Kupfer nachweisen. Allein D e v e r g i e iiberzeuste sich
durch Wiederholuns der von jenen Chemikern anf!stellten Versuche, dass clas Kupfer nicht in der Au osung,
sondern in dem Ruckstande enthalten sei und sich durch
Einascherung desselben finden lasse, und widerlegte zugleich die Einwiirfe von D a n g e r und F 1 a n d i n , dass die
von ihm angewendeten Rengentien hupferhaltig gewesen
seien. Er hatte bei seiner fruher beschriebenen Methode
nur destillirtes Wasser und etwas Salz und Salpetersaure
benutat. Da das Kupfer in sehr vielen Nahrungsmitteln
enthalten ist, so glaubt D a n g e r , dass es auf diesem Wege
in den Organismus gelangen moge. (Ann. d B y g . No. 65. Pharm. Centr. Bl. 1845. N o . 20.)
B.
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Vergiftung mit Oxalsaure.
L e t h e r 1) y hemcrkt, dass eine solche bei einem 22jah-
rigen Madehen statt fand, und den Tod herbeifiihrte.
Die Obduction erwies, class das Innere des Magens aficirt war, und die Membranen sehr erweicht.
Die Flussigkeit im Magen war schwarz; die chemische Analyse
etwies ubrigens nicht gebundene Oxalsaure *). (Jourrb.
de Pharm. et Chim.Ma6 184.5. pug. 394.)
-
Vergiftung diirch Morphium.
D a n g a n bemerkt, dass eine junge Dame, welche am
*) Ein Ihnlicher Fall dieser Art fand wihrcnd meiner Anwesenheit
ih Wtirzburg vor einigen Jahren statt
w o in einer Firberei
eine solche Vergiftung erfolgte. - Ein grosser The11 dcr Oxalrdure schien aber durcli den Speisebrei verindert.
Wg.
-
200 Gefahr bei Injectionen uon Arsenikalien in Cadavern.
Mutterkrebs litt, in der Gegend des Epigastkiums ein Vesicatorium. verbunden init i7 Gran salzsaurem Morphium
innerlich erhielt. Diese erste Dosis wirkte nur sehr
schwach ; man wiederholte sic am niichsten Morgen.
Einigc Zeit nacliher verfiel die Jiranke in einen characteristischen Narcotismus. Dcr Verfasser fand sie in einem
fieberhaften Zustande, mit andern narkotischen Zufallen
verknupft ; zuletzt traten Conrwlsionen ein. Liingere Zeit
hindurch verblieben diese Zufalle. [Gazette des hdpitcinx,
Novembre 1844J Wy.
Cyanbildung bei Beriihrung von Schwamm mit Blut.
K o l b in Kirn fand, als er nach der Cirsache gefragt
wurde, warum in einem hollandischen Lazarelhe alle
Veniisectionen in Eiterung ubergingen, dass diess von dern
dabei gebrauchten Schwamme herruhrte, indem von dem
darin hiingengebliehenen Blutwasser sich giftige Cyanverbindungen (?) gebildet hatten. Er uberzeugte sich noch
davon dadurch, dass er eincm Kaninchen eine frische
Wunde Init einem solchcn, nach Cyan riechenden,
Schwamme wusctr, wovon es in einigcn Tagcn starb.
(Juhrb. f: prakt. Phurrn. X . 5. 1816.) 11.
Gefahr bei hjectiorien von Arsenikalien in Cadavern.
B en o i t bemerkt, dass dic arsenikalische Injection bei
den Cadavern gcbr,'uchlich ist, welche tler Section unterworfen werclen. Man hat aber die Zufiille nicht beschrieben, welche ails solehen Fdlen fur die Operateurs entstehen konnen. Zu Montpellicr fand ein Pall statt, welcher
bewies, wie sehr man hier cine grosse Vorsicht zu beobachten habc. - Es wurden scchs Leichname, von denen
funf mit Hiilfe des Arseniks erhaltcn wurden, den Concurrenten am 4.November ubergcben. Es waren 60 Grm.
arseniger Saure mit 1000 Gran Wasser angefertigt. Die
Zergliederer erhielten verschiedene Zufiille, und Andere
eine gewisse Betaubung, Kolik, Diarrhoe, Erbrcchen. Es beruhete ausserdem diese Vergiftung in einem fortdaurenden Schmerz dcr Extremitiiten dcr Finger, hesonders i n der Peripherie der Xigel. Hin Zittern der obern
Glieder begleitetc diese Ersche~nung. I{s geschieht nun
die Anfrage, ob der Schmcrz von eincr directcn Absorption des Giftes, oder von der Einwirltung eines ArsenikWasserstoffgases vermogc seiner Fluchtigkeit abzulciten
Wg,
ist. [Journ. de pharna. Few. 1845. 146.j
.-----.t.H.fc--.
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