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Vergleichende PrUfung der Alkoholometer nach Richter und Tralles.

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Vergleicheade Priifung der Alkohololueter uach
Richter u r l Tralles.
Herr Prof. K no b 1au ch theilte der pol technisclieii
GesellacLaft in Halle die Ergebnisse einer h i f u n g mit,
welche derselbe an eiiieiii, bei den QewcrbtreiLenclen
vorzugsweise beliebten Alltotrolonieter vorgenoinmen hatte.
Es war dies die bekannte Senkwage, mit vereiiiigter
l’ralles’selicr und Richter’scher Scala mit deni CorrectionsThcriirowetcr. 13ekanntlioh sol1 die Trsllee’sclie Scala an
der Stclle, bis zu w e l c h dss lnstrument irt die Fliissigkeit eiiisinkt, den Gelidt dus letztcren in Voluni rocenten,
die Iticliter’sch ilin in (:c\~i.iclitsl,i.occntenange en.
D i e e r s t c r c l e i s t e t d a s I r c r l n n g t e nuch in der
That niit der griissteu %uverl#ssiglteit, wihrend die Itichter’sclic si) ungenau ist, dass sie den Alkoholgehalt in
eiiizelneii Failen uin iiichr als (i Proc. des Gewichts zu
g e i-i n g R n.g i c 1, t.
Fiir die Praxis, welche den Yrocentgclinlt nicbt den1
Ucwiclite, sondern rlem binaesc nacli bestimmt, iind fiir
welche die Richtcr’sclie Scala inchr die Hedeutung ciner
Redtictionst;ibcllcfiir (lie TciiilJzrwlur-(~orrectionhat, koiiimt
jedooli i n c h die l’rngc 11irt;il ilirer .4nwcndbarlreit in letztcr
J3eziehmig in Iletraclit. Auf dcin heigegebenen Thenuoiiietcr ist die hToriiialtcmperntur 121 ,OR., fiir ndclie nllein
die Angaben der Seukwayc uninittclbarc Ciiiltiglreit haben.
iiiit Null bczeichnet und seine einzelnen Grade iiber und
uater diever Nu11 entspreohen einer Zu- oder Abnalinie
dcr Tcinpcrntur uiii 9 It. In dcr Praxis wird nun fcr
$den Grad iiber Nn!l 1 Pr9c. nb uiid fiir jeden Grad i i n t c r
Nn11 1 Proc. nach J.tichtcr zngerecbnet, ntwhdein die A 1)lesung Leirn Einsenkcn dea Instruments in die zu bestimiuende Fliissigkeit ar: clcr Richter’scticn Setilw eschelien war. Xebcn deni so abgc;lndcrten Wertli suc I t nian
alsdaiin dun in gleiclier Hohe befindliclicn Theilstrich
der Trallcs’schcn Scala und bctrachtet die ihn Lezciclinende Zahl als die richtige (a. h. dcr Normaltciii~~erntur
entspechcnde) Geldtsbestimniung nsch Volumprocenten.
Bei ntiherer Untersuehuug list sich gezeigt, dass diea
Verfaliren, dein kein pLysilralisclies Gesetz zu Orunde
licgt, iiur bei solchen alkoholischen Elliissigkcitcn zuliissig sei, deren Gehalt nicht linter 70 Procent
Tralles, (oder 57,12 Proc. Richter) betr8gt.
Schon bei 65 Procent Tralles wurde jene, bisher
fast ausschliesslich von den Gewerbtreibenden beibehal-
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tcne Methode Irrthiimer von etwa 1 Proc. herbeifuhrcn,
iincl weiter abwgrts wurdcn die Fehler in dem Maasse
wachsen, dass z. B. bci einem Gehalt von 25 Proc. Tr.
der Irrthum auf G Proc. sich belaufen wiirde. Niclit
yiinstiger wurde es sich gestalten, wollte man an die
Sjtelle der Richter’schen die richtige GewichtsproccntcnScala einfiihrcn. M’cndet man das bescliriebene Verfdiren auf die Tralles’sche Scala uniaittelbar an, dergestalt,
class man fit* jeden Grad an dem niit 0 fur lal/,oR. bezeichncten Thermometer 1 Proc. nach Urnstlinden d ~ oder zurechnetc, so wiirde inan s e h r u t stiininende
Zahten fur diqjenigeii Flussigkeitcn crha ten, deren Al koholgclialt 50 Proc. Tr. nicht tiborstcigt. Uebei.
cliese hinaus wiirden eu grossc l)iflerenzeii auftreteii.
Fiir solcbe Fliissigkeiten, dercn Qohalt zwischen GO und
70 Proc. liegt, wiirde dic Correction in gleicher Weiee
iingcnau twsfallen, man miichte sie an der Richtcr’sclien
odcr an der Tralles’schcn Scnla vornohmen. Doch durfte
dies von nin SO geringerem Rclang scin, ids iin gcwcrblichen Verkehr imr dic Hestimmung st&rkei.er Alkohole
iiber 70 Proc. Tr., oder schwiicherer zwischen 40 un?
50 Proc. vorzukommen pflegt, uberdies aber fiir jeden
Vnll die derii Trslles’schen Alkoliolonieter zu ehiirigen
Correctionstabellen sichere Auskunft gclen, we che nuch
in den k’iillen als Controlc dienen kiinnen, in dcnen die
Praktikor die ihnen gellutigere, auf Reobacbtungen gegriindctc! Correctur vorziehcn .
llcrr Prof. K n o L 1a u cli besprach ferner die Theoric
des eigentliiiiiiliclicn Fliigcs clcr australisclien Wui.fwafft?
(lirili oder Bunierang), dercn anfhglicbcs Ansteigen ui:d
schliessliclie Riickkehr zii dem Wcifenden dcr Vortragcnde auf die dem Instrunicnte ertheilte, gleichzeitig
to r t s cli r c i t e n d e uncl r o ti r c n CI e ~e w cg u n g zuriiclifiihrte. IJie Erkljirung wurde in ihren einzelneii Theiien
dureli Versuclie begriiiidet.
Ckb.
f
P
lleber Haximnm-Tbermomcten
Das Maximum-Thennometer bildet nicistentheils einon
ljestandtheil des fiir metmrologischc Zwecke sehr wichtigen Tlieriiioiiietrographen, der die Bcstiminung hat, das
in einem u~illkuhrlicligewilhlten Zeitraume statt gehabte
Maximum und Minimnni der Tcmperatur durch eincn
innerhnlh der Riihren des InstrnnientR befindlichen Index
genau anzagebon.
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