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Verhalten der Aldehyde und Acetone zu Zinkthyl.

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Verhalten der Aldehyde and Acetone zu Zinkathyl.
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bei einer Temperatur von 30-400 statt. Die Fliissigkeit wurde filtrirt und zur Halfte abdestillirt, das Destillat mit verdiinnter Schwefelsaure gesiittigt, darauf von
Neuem destillirt und nur der vierte Theil der Flussigkeit gesamnielt. Kohlensaures Kali schied daraus eine
brennende Flussigkeit ab, welche sich mit Schwefelsaure,
unter Entwickelung von olbildendem Qase, zersetzte, mit
essigsaurem Natron und verdiinnter Schwefelsaure Essigather gab und demnach alle Eigenschaften des gewohnlichen Alkohols besass.
Hierauf wurde auch sorgfiltig gereinigtes Aceton demselben Verfahren unterworfen. E s wurde auch hierbei Alkohol gebildet. Die Mengen des Aethyl- resp. Propylalkohols
(OderPropylenbihydrats),welche durch dieseversuche erhalten wurden, betragen etwa nur den 15ten Theil der theoretischen Menge. Das auf die erwahnte Weise entwickelte
Wasserstoffgas musste also zur Entstehung von Nebenproducten Veranlassung gegeben haben. In der That
wurde bei Anwendung von Aldehyd die Entstehung von
Ammoniakbasen beobachtet. Der Riickstand, mit Kali
behandelt, wurde vorsichtig destillirt und die Destillationsproducte in Salzsaure aufgefangen. Nach Verdampfung der salzsauren Plussigkeit erhielt man einen krystallinisch zerfliesslichen Korper, welcher grosstentheils
in absolutern Alltohol loslich war.
Hieraus geht nun hervor, dass Wasserstoffgas, welches durch Zink bei Gegenwart von Ammoniak entwickelt
wird, Aldehyd und Aceton in Alkohol uberzufuhren vermag, dass aber parallel init dieser Reaction Ammoniakbasen entstehen. (Compt. rend. T . 56. - Chem. Centrbl.)
B.
Verhalten der Aldehyde nnd Acetone m Zinkhthyl.
Hieruber haben R. R i e t h und F. B e i l s t e i n Versuche angestellt :
Acetaldehyd wirkt nur langsam auf Zinkiithyl ein.
Man unterstutzt die Reaction durch gelindes Sieden der
Fliissigkeit. Zuriick bleibt nach Abdestillation des iiberschussigen Aldehyds eine zahe Masse, welche mit Waeser zusammengebracht sich erhitzt und bei der Destillation. Acetal liefert. Das Acetal entsteht hier durch Anlagerung der Aeth lgruppe an den Aldehyd, C12H1404
= 2 (C4H402) 64H5,H.
Valeraldehyd verbindet sich nicht direct mit dem
.
+
Uebergiinge
aus
der AcrykeQe in die der Fettkiirper.
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Zinkathyl ; derselbe bildet, wie die iibrigen Aldehyde
derselben Reihe, keine Homologeri des Acetals, sondern
es werden vielmehr diesen Korpern die Elemente des
Wassers entzogen und es entstehcn ncue complicirte Verbinduugen. Das Product der Einwirkung von Valeraldehyd auf Zinktithyl ist ein olartiger Korper und identisch mit einer Substanz, welche F i t t i g durcb die Einwirkung des iitzenden Rnlks auf Valeraldehyd crhielt.
Dasselbe zeigte keinen constanten Siedepunct und seine
Zusammensetzung konnte nicht mit Bestimrntheit ermittelt werdea. Ebenso gab Oenanthol und Zinkathyl keine
gut charakterisirte Verbindung.
Rceton wirkt, namentlich beim Erwarmen, sehr lebhaft auf Zinkathyl ein. Die Reaction verbuft, wie bei
der Einwirkung von atzendem Kalk aufAceton, und das
BUS der Masse durch Destillation mit Schwefelsaure erhaltene Product ist Phoron; eine bereits won F i t t i g dargeetellte und beschriebene Verbindung. (Ann.. dev Chem.
v. Pharna. CXX VI. 241- 247.)
G.
Uebcrgiiage am der Aerylreihe iu die Reihe
der Fettkiiryer und umgekehrt.
Hieriiber veroffentlicht Ed. L i n n e m a n n Folgendes:
Bei der Einwirkung von h o r n auf Aceton entsteht
das Bromaceton, eine schwere, farblose, dickflussige Flussigkeit, die sich schon bei mittlerer Temperatur unter
Ausstossung ron Bromwasserstoff zersetzt. Die Zersetzungsproducte wiirden der Theorie nach sein:
C S H 6 0 2 , Br2
- (HBr)
(2 HBr)
Brompropionyl. . . . . . . . . CsH5O2, Br Acrole'in C6H4O2
Epibromhydrin , . . . . CsHsBr, 0 2
Bromwasserstoffs. Acrole'in C6H4O2, H Br.
Die Gegenwart aller dieser Korper konnte auch unter
den Zersetzuogsproducten nachgewiesen werden. Bei der
Behandlung des Bromacetons mit Silberoxyd wurde, j e
nachdem die Reaction unter Erhitzung vor sich gin oder
nicht, acrylsaures Silberoxy d oder propionsaures Eilberoxyd gebildet.
Die Ueberfuhrung des Acrole'ins in Propylalkohol
gelin t, wenn man Natriumamalgam auf Acrole'in einwirken asst. Durch Rectification und fractionirte Destillation der erhaltenen Fliissigkeit werden zwei Liquida ge-
.
.. ..
Y
-
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