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Verhalten der festen Kohlensure zu den Basen.

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184 Verhalten der festen Kohlensawe zu den Basen.
saures urngewandelt, weil das salpetrigsaure Salz bei nizdrigerer Temperatur zersetzt wird, als das salpetersaure.
Man kann sich die Bildung des Salzes also nur so vorstcllen, dass es bei Gegenwart von salpetersaurern Silberoxyd eine griissere Bestiindigkeit erlanpt, als es beim Erhitzen fur sich zeigt. Fur diese Erkrarung spricht der
Umstand, dass, wenn man Silbersalpeter mit feuerbestlndigeren salpetersauren Salzen, z. B. mit salpetersaurem
Kali zusammen erhitzt, man cine weit grossere Mengo
sal ctrigsaures Silberoxyd erhalt, als beim Erhitzen yon
Sil ersalpeter fur sich.
Das .salpetrigsaure Salz ist in kaltem Wasser sehr
wenig, in heissem weit leichter loslich, kryslallisirt in langen, sehr zarten, fettglanzenden Xadeln, die in der Flussigkeit liegend farblos scheinen, trocken aber einen Stich i A S
Meergrune haben. Erhitzt zersetzcn sie sich soglcich in
salpctrigc Darnpfe und Silber ; lctzteres behalt die Gestalt
des Salzes bci. Concentrirte Schwefelsaure zersetzt das
Salz in schwefelsaurcs und in salpetrige Saure. - Der
Silbergehalt des salpctrigsauren Salzes durch Gluhen und
durch Salzshure ermittclt. stirnrnt mit dem von M i t s c h c r I i ch nngegcbenen genau iiberein. (Ann. de Chim. et de Phys.
E. Custer.
1.23. p . 48. Jfui 1848.1
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Verhalten der festen ICohlensaure zu den Basen.
C h a n n i S hat schon im Jahrc 1511.7 eine kleine Noriz
hicruber mitgetlicilt. Ch a n n i g’s neue Vcrsuche sind die
folgenden:
Ein klcines Stiickchen fcster Kohlcnsiiure wurde zerkleinert auf llaumwolle gelegt, mit gepulvcrtern Kalihydrat
iiberstreut und weiter in Baumwollc eingewickclt. Die
dabci sich entwickelnde Warme war augenblicklich so
gross, dass etwas darauf gebrachte Schicssbaurnwolle cntzundct wurde.
Ebenso verhielt sich das Natronhydrat zu dcr festen
I<ohlensaurc.
Amrnoniakgas schien sich auch nur in feuchtem Zustandc mit der Kohlensaure zu vereinigen unter geringer
Erwiirrnung.
Unter den alkalischen Erden entwickelte geloschter
Kalk eine ziemlichc Wiirrne, die jedoch nicht hinreichte,
die Schiessbaumwolle zu entzunden. Die Hydrate von
Strontian, Baryt und Talk entwiclielten noch weniger
Warme, als das Kalkhydrat.
Pyrophosphorsaure Sake.
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Blei -, Zink-, Kupferoxydhydrat liessen nur eine zweifelhafte, und wasserhaltiges, essigsaures Bleioxyd gar keinc
Warmeentwickelung mit fester Kohlensaure erkennen.
Wird feste Kohlensiiure in Wasser gebracht, so verbindet sie sich damit; aber die grosse hlenge des sich
entwickelnden Gases verhindert die vollstiindige Beriihrung aller festen Theile der Saure mit der Flussigkeit.
Deshalb sinkt das Thermometer auch nur u m einige Grade.
Das aufsteigende Gas zeigt eine hijhere Temperatur, als
die umgebende Luft, welches Cha nn ig von der durch
die Verbindung der Kohlensaure mit Wasser entslehenden
Warme ableitet.
Wird feste Kohlensaure mit Alkohol und Aelhcr gemischt, wie es zur Erzeugung von Kiilte geschieht, so entsteht ein halbfliissiges Gemisch ; wird aber noch Kalihydrat
zugesetzt in einem Morser, so steigt die Temperatur des
Gemisches mit Aether auf fast ti", hiiher aber noch mit
Weingeist. ( S i l h . american. Joura. Vol. V. p . 18f.- Pharm.
Cenlralbl. 18-18. lVo. 25J
B.
Pyrophosphorsaure Salze.
S ch w a r z e n b e r g uberzeugte sich, dass die Pyrophosphorsiiure sich riicht durch Zerlegung des pyro hosphorsauren Bleioxyds mittelst Schwefelsaure bereiten asse,
dass v i e h e h r die altere Bercitungsweise, nach welcher
pyrophosphorsaures Bleioxyd durch Schwefelwasserstoff
zersctzt wird, vorzuziehen sci. P el i g o t hatte sic in undeutlichen, dcm Kriimelzuckcr Bhnlichen Krystallen, die
aus 2110, Po5 bestanden, crhalten.
P y r o p h o s p h o r s a u r e s K a 1 i wird dargestellt durch
V erm i sch u n g e i n er al k oh ol i sch e n K a I ih y (1 rat 1iisu n g mi t
gewiihnlicher Phosphorsaurc i n L'cberschuss, Zusatz von
Alkohol his zur Trubung und Verdampfm und Glijhen des
abgeschiedenen dicken Syrups. Es bildcl sich so neutrales, pyrophosphorsaures und metaphosphorsaures Kali,
welche Salze sich bei der Unaufliisliclikcit des letzleren
im Wasser lcichl trennen lasscn. Das pyrophosphorsaure
Kali ist im gegluheten Zuslaiide cine geschmolzcne weisse
Bfasse, die an der Luft schncll zerflicsst. Seine wasserige
Losung rcagirt alkalisch und Iasst sich kochen, ohne dass
es in gewohnliches pliosphorsaures Kali verwandelt tvird.
Wird es aber rnit Kalihydrat vermischt und gekocht., so
geht es in gewohnlichcs phosphorsaures Kali uber. Aus
dem kryslallisirten Salz, welclics 3 At. Wasser enhiilt, wird
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