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Verhalten der Kieselsure zu kohlensauren Alkalien.

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Verhalten der Kieselsuure zu hhlensauren Alkalien.
nothig ; so scheidet das Mineral, mit verdiinnter Schwefelsaure zerruhrt, freie Borsaure aus, die in Losung tritt,
und zum Beizen der Kerzendochte etc. direct benutxt
werden kann, so schmilzt das Mineral fiir sich allein mit
ziemlicher Leichtigkeit zu cineni farblosen Glase. Glastiiitten, die feine eisenfreie optische Krystallglaser erzeugen und die Ll'abriken metallfreier Emeils werden sich
insbesondere mit grossem Vortheilc dieses neucn IIandelsartikels bedienen konnen. (Die neuesten E?lfindungeiL
u. a. u. Orten.)
I3 .
_. - -
Verhalten der Kieselsiure zu kohlensawen Alkalien.
Y o r k e hat gefunden, a) dass beim Zusanimenschmelzen von Kieselerde mit uberschussigem kohlensaureni Kali
7,85 Kohlensiiure durch 11,07 Kieselerde ausgetrieben
werden ;
b ) dass beim Zusammenschmelzen von Kieselerde
mit uberschussigem kohlensaurem Natron 14,54 Kohlensaure durch 14,Fj8 Kieselsiiure ausgetrieben werden.
c ) h i m Zusammenschinelzen von Kieselerde rnit
kohlcnsaurem Lithiutn wurden 15,96 Kolilensaure durch
10,88 Kieselsiiure ausgetrieben.
D e 1 f f s hat aus diesen Versuchen gefblgert, dass
den so erhaltenen drei verschiedenen Itlischungsgewichten
der Kieselsiiure auch drei verschiedene Forinelri entsprechen: denn da die Kieselsaure in 100 Theilen 46,66 Silicium und 53,33 Sauerstoff enthalt, so mussen
u ) 31,02 KieselsLure : 14,47 Silicium und 16,55 SauerstofT
b) Y2,06
,,
10,29
n
1477
n
c ) 14,99
n
6j99
n
n
8700
n
enthalten. Die Yauerstoffnengen wurden sich also verhalten, wie 0 : 0 I*/, : 0 2 und die Siliciummengen wie
7 : 10,s : 14, j e nachdem man fur die Kieselsaure cine
der drei Formeln: SiO, Si011/2, SiO2 wiihlt. I
Zu diesem paradoxen Resultat gelangt man unter
der Voraussetzung, dass die Kohlensaure bei den erwahnten Versuchen Requivalent fur Aequivalent ersetzt
werde. Diese Voraussetzung kann also nicht richtig sein,
weil sie zu drei verschiedenen Formeln und Mischungsgewichten fiihrt. Doch liisst sich neben dieser Paradoxie
in so fern eine Gesetzmassigkeit nicht verkennen, als die
den iibrigen drei Formeln der Kieselsgure entsprechenden Mischungsgewichte eine arithmetische Progression
Bereihng Eon B a y t a carbonica.
bilden, denn
7
14
1%5$
8 = 15
12 = 22,5
16 = 30
=
15
65
+ 30
2
oder das Mischungs ewicht in der 2ten Versuchsreihe ist
das Mittel von der umme dcr beiden andern.
Setzt man also die Menge der Kieselsaure, welche
aus 1 Aequivalent kohlensaurem Lithion beim Zusammenschmelzen die Kohlensiiure austreibt, = 1, so ist
die
fache Menge Kieselsaure erforderlich, urn die
Kohlcnsaure aus 1 Aequivalent kohlensaurem Kali auszutreiben. (A? Jahrb. fur I’harm. X I l . IV. 1859.) B.
%
_-
Bereitury; von Bar@ carbonica.
Die ewohnliche Bereitung dieses Salzes zu chemischem Ge rauche, durch Niederschlagen einer Auflijsung
van Chlorbaryuni mit kohlensaurem Natron oder Ammoniak ist zwar ganz rationell und liefert ein vollkommen
reines Praparat, nur ist das vollstiindige Auswaschen des
Niederschlages etwas zeitraubend.
Dieses wird nach
€3 r u n n e r auf folgende Art abgekiirzt:
Man macht ein Genienge aus 2 Theilen krystallisirtern Chlorbaryum und 1 Theil wasserfreiem kohlensaurem
h’atron, setzt noch 2 Theile Kochsalz hinzu und bringt
das Gemenge in einem Thon-, oder bei kleinen Quantittiten in einem Ylatintiegel xu massigcm Gliihen. Nach. dem
Erstarren wird die Masse in einer Schale mit Wasser
ubergossen. Nach 24 Stunden hat sie sich vollstaindig
aufgeweicht. Der als feinkorniges Pulver ausgeschiedene
kohlensaure Baryt kann sehr leicht ausgewaschen werden.
Der Zustitz von Kochsnlz gewahrt den Vortheil, dass
das nachherige Ausziehen mit Wasser dadurch sehr erleichtert wird. Wird derselbe weggelassen, so bildet die
Mischung nach dem Gliihen eine harte, feste Masse, welche
vom Wasser nur sehr schwer angegriffen wird.
Auf eben dieselbe Weise kann durch Gliihen von
2 Theilen schwefelsaurem Zinkoxyd und 1 Theil wasserfreiem kohlensaurem Natron reines Zinkoxyd hereitet
werden. Hierbei ist ein Zusatz von Kochsalz unnothig.
B.
(Mitth. der nuturforsch. Gesellscli. zu Bern.)
%
6
Arch. d. Pharm. CLIV.Bds. 1.Hft.
5
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der, verhalten, kieselsure, kohlensauren, alkalien
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