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Verhalten des Ozons zum Wasser.

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Verhrrlten dcs Osons mni Wnsscr.
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Vei*haltendas Osons xuin Wasser.
Nachdein C a r i u s entgcgen den Behauptungen von
S c h o n b e i n , M a r i g n a c , A n d r e w s u. A., welche versichern, Ozon lose sich nicht in W-asser , bewiesen hat, dass
ozonreiches Sauerstoffgas , bei nicdcrer Temperatur (0,5 -5")
durcb Wasser geleitet, damit eine Flussigkeit bildet , welche
die Ketlctionen des Ozons zeigt und etwa 1 Volumprocent
Ozon enthiilt , hat R a m m e 1 s b e r g Versuche gcmacht , um
nachzuweisen , ob ancli bei gewolinlicher Temperatur durch
Einleiten von ozonhaltigem Saucrstoff oder ozonhaltigor I d t
cine Pliissigkeit erhalten werden kann , welche Ozonreaclionen
zeigt und als Ozonwasser bezeichnet werden kann.
1) Nit Hilfe einer Siemens'schen Rohre und eincs
Ruhmkorffschen Apparates wurde reines Sauerstoffgas oder
auch Luft ozoniairt und durch Wasser geleitet. Das aus dem
Apparat ausstromende Gas gab starke Ozonreaction , dns
Wafiser abcr nicht.
2) Atmosphiirischc Lnft wurde ubcr Phosphor geleitet,
welcher theilwcise von Wnsser bcdeckt war und trat dann
in Wasser. Auch hier wirktc das ausstromendc Gas Rtarlr
suf Ozonreagentien, das Wasser dagegen nur auf Jodkalium
und Starkekleister und zwar sehr schwach.
3) Sauerstoffgas durch einen Apparat, in welchem Schwefelsiiure mit Baryumsnperoxyd in Beriihrung trat , in Wasscr
geleitet, entwich sehr stark ozonhaltig aus Ictztarem. Dns
Wasser selbst gab kcine Ozonreactionen.
4) Krystsllisirtes ubermangansaures Kali wurde in
Schwefelsiiure getragen, wiihrend Sauerstoff daruber hin in
Wasser geleitet wurde. Letzteres nahm cinen clilorahnlichen
Geruch an und gab die bekaiintcu Oxonreactionen. Bei
niiherer Untersuchung aber fand sich, dase die Ozonreactionen
nicht durch Ozon , sondern durch Chlor hervorgerufcn wurden,
welches einer Verunreinignng des ubermangansauren Kalis
(lurch uberchlorsaures Kali entstammte. Ein fast chlorfrejes
Salz lieferte mit Schwefelsaure keiu Ozon. Ein Geruch war
baum zu bemerkcn und die Beaction auf Jodkaliumstiirke war
so schwach, dass sie offenbar von der geringen Quantitiit
vernnreinigendon Chlors herruhr te. Hiernach durften die
Angaben von S c h o n b e i n und B o t t g e r uber die Ozonbildung ?us ubermangansaurcm Kali zu rectificiren sein.
Schlicsslicli wurde Ozonwasser von K r e b 8, K r o 11 11. Co.
untersuclit. Dasselbe gab in der That Oxonreactionen, aber
gleichzeitig lieferte da8 Wasser aller Flaschen rnit Saber-
C2
-
FabrikmLssigc Darstclluiig von Jot1 und Rroinknlium ctc.
nitrat Chlorsilber. Der Inhalt einer dcrselhen = 321,9 g.
gab 0,021 AgCI, was eineni Chlorgehalt von 0,016 in
1000 Th. Wasser entspricht.
Leitet man cinen Luftstrom durch Chlorkalklosung und
dann durch Wasser, so nimmt letzteres eine geringe Mengc
iinterchloriger S5ure auf und zcigt dann gennu dasselhe Verhalten, wie das untcrsuchte Ozonwanser. (Bw. d. deutsch.
chem. Ges. 1873. S. 603.)
E. M.
Fahrikmgssige Darstcllung von Jod - uiid Brolukalium
aus den Kclpmntterlaugeu.
Nach E. S o n s l a d t besteht dieses Verfahren in der
Umwandlnng dcr in den Kelpmutterlaugen enthaltenen Jodalkalien in Jodsluresalze, Fiillen der Jodsiiure durch eiii
losliches 13arytsaIz, Erhitzen des Niederschlags niit einer
Losung von schwefelsaurem Kali , wodurch man jodsaures
Kali in Losung erhalt, Abdampfen dieser letztarn zur Trockne,
Schmelzen des Ruckstandes und Krystallisiren der Losung d e ~
auf diese Weise erhnltenen geschmolzenen Jodkaliums.
Die Urnwandlung der Jodalkalien in den Mutterlaugen
in Jodsiiuresalze wird nach einer von den nachstehenden
Methoden ausgefuhrt. Es ist aber snzurathen, zunachst die
in der Mutterlauge enthaltene Schwefelsiiure durch Chlor baryumlosung ganz oder tlieilweise zu fillen, weil hierdurch
etwa vorhandene Kieselsiiure und andere Vernnreinigungen
abgescliieden werden und der spater erzeugte Niedersclilng
von jodsaurem Baryt bequemer zu beliandeln ist. Nach der
Absonderung dieses Niedersclilags wird dnnn die Mutterlauge
behufs Zerstorung der in ihr enthaltencn organischen Substauzen zur Trockne verdampft und der Ruckstand geschmolzen.
Die Schmelze wird in Wasser gelost und die erhaltene
Flussigkeit nach Abschoidung des ungelost gebliebenen R u c b
standes, sofern man sie mittelst. eines der im Nachstehenden
beschriebenen Processe, mit Ausnahnie des letzten sub 4
angegebenen , zii behandeln beabsichtigt, durch Zusatz von
kaustischem oder kohlensaurem Alkali alkalisch gemacht , und
zwar fugt man soviel Alkali- hinzu, daRs auf jedes in ihr
enthal tenen Atom Jodid ungefiihr 5 Atome kau~tisclie~
oder
10 Alome kohlensnures Alkali konimen. Hierauf kann die
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