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Verhalten einiger Oxyde gegen Kali bei der Gegenwart von Chromoxyd.

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Verhalten einiger Oxyde gegen Kali
+
IV. ~ ( H ~ c I?: () ~ 4 ~ 0 , 5 0 9 .
Bildet sich unter ahnlichen Umstanclen wie die fruheren und krystallisirt in perlmutterglanzenden Schuppen.
Die schwefligsauren Doppelsalze entstehen auch, wenn
man die schwefligsauren Alkalien auf Quecksilberoxyd
einwirken lasst, welches in Losung tritt und die Halfte
d e r alkalischen Base verdrangt.
Durch Kochen in reinem Wasser zerselzen sie sich,
entwickeln schweflige Saure u n d geben anfangs schwefeelsaures Queclisilberoxydul, welches sich hernach unter
Abscheidung von metallischem Quecksil ber zersetzt.
Die Gegenwart eines loslichen Chloriirs verhindert die
Zersetzung.
Das Ouecksilberchloryd modificirt die Reaction noch.
1st es i m Uebersohuss, so findet beirn Aufkochen theilweisc
Reduction des Quecksilberchlorids slatt und man erhalt
einen krystallinischen Niederschlag von Calomel. 1st im
Gegentheil das schwefligsaure Alkali in grosserer Menge
angewandt, so tritt wieder der f'riihere Fall ein und man
kaon kochen, ohne dass Zersetzung statt findet.
Die sch w e 11igsa w e n A 1kal i en, mit Q u ec ksi I berc h loru r
in Beruhrung gebracht, theilen dasselbe i n ein Quecltsilberoxyd-Alkalisalz, welches sich liist, und in nietnllisches
Quecksilber, geracle wie die C$aniire. Das Quecksilherjodid lost sicli leicht in den schwcfligsauren Alkalien,
wodurch analoge Doppelsalze entstehen, wie niit dem
Chlorid.
Das schwefligsaure Natron und Kali scheinen n u f
Cyanquecksilber ohne Wirkung zu sein. Das schwefligsaure Ammoniak ,allein bringt damit ein Doppelsalz hervor, welches schweflige Saure enthalt. (Jouim. de Pharm.
et de Chim. Janv. 1853.)
A . 0.
Y
Verhalten einiger Oxyde gegen ICali bei der Gegenwart von Chromoxyd.
Der Einfluss d e r Verbindung d e s Chromoxyds mit
Netalloxyden, welche an und fur sich i n Kalilauge unloslich sind, ist bekannt: die unloslichen Oxyde werden dadurch in machen Fallen loslich; in andern theilen sie ihre
Unloslichkeit dem sonst loslichen Chromoxyd mit.
N o r t h c o t e und C h u r c h suchten die Bedingunqen
zu erforschen, unter denen vollstandige Losung oder Fallung d e r verhundenen Oxyde statt findet. Sie fanden,
dass vollstandige Losung statt findet, wenn das Chrom-
Magnesia anglica.
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oxyd verbunden ist tnit 40 Proc. Eisenoxyd, mit 42,s Proc.
Manganoxyd, n;it 20 Proc. Kobalt- oder 25 Proc. Nickeloxydul, untl dass vollstandige Fallung statt finrlet, wenn
das Chromoxyd verbunden is1 mil 80 Proc. Eisenoxyd,
mit, GO Proc. Manganoxyd, mit 50 Proc Kobalt- oder Nickeloxydul. Die beiden letzteren jedoch, auf solche Weise
loslich gemacht, bleiben es nicht permanent; zuletzt werden sie nicht allein selhst unloslich, sondern zugleich mit
ihnen fallt auch etwas Chromoxyd nieder. (Pharm. Journ.
and Transact. Jan. 1853.)
A . 0.
___-Verfabren zur Erlangung der soaenanilten Henry?
w h e n Magnesia anglica.
Man weiss, dass die Magnesia, genannt de Henry, yon
den Englandern so geschatzt und in ihrer nereitung geheirn gehalten, schwer und kornig ist, wahrend die Magnesia des Codex oder die M a p e s i a officinalis leicht und
pulverig erscheint. Man supponirt, dass tiiesc Mapnesia
gewonnen wcrtle, wenn m a n die kohlensaure Magnesia,
die m a n calciniren will, anfeuchte und sie in einem
Schmelztiegel stark zusammentliicke (und dann Iieftig
gluhe). \'or einigen Jahrcn hat C o I I a s folgendes Verfahren i n Vorschl;ig gebracht, urn eine sehr schwere Magnesia xu bekommen. Alan macht einen sehr festen Teig,
indern man die geprilverte kohlensaure Magnesia arrfeuchtet; man lasst ihn im Dorrofen trocknen u n d calcinirt ihn,
nachclem m a n ihn in den1 Schmelztiegel stark aufgeschichtet hat. Das von R1 o h r angegebene Verfahred nahert
sich in vielen Beziehungen dern von C o I I a s ; inzwischcn
differirt es davon (liirin, dass die Aufschichtong (tnssernen/j
lteine so unerliissliche Jletlingung zu sein sclieint, wie man
es sich getlacht hatte. Nan lasst reirie schwc~elsaureMagnesia, die kein Eisen enthalt, in destillirlem Wasser auflosen und figt der kochcnden Auflosrlng eine Sololion von
kohlensanren~Nalron hinzu, bis keine PrGcipitation mehr
statt findet. Man setzt das Kochen fort, bis tliis Gemenge
a u f ~ e h o r hat,
t
Kohlensaure zu entwickeln, sondcrt d i l s Pi%cipitat und Iasst von neuem kochen. Dann w i r f l m a n es
auf ein Piltrum und wascht es niit warmem destillirtern
Wasser, bis die ntifliessende Flussigkeit keine Spur mehr
von Schwefelssure giebt Das duischgegangene unrl getrocknete Prticipitat ist sehr weiss und dicht; m a n calcinirt es bis zurn Weissgluhen (au rouge 6 h t c ) 4 Stunde
hindurch in einern hessischen Schmelztiegel, der wohl ver-
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