close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

VerhUten des Ranzigwerdens der Fette von Groves.

код для вставкиСкачать
276
Verittiten des Ranzigwerdens des Fette.
farbten Oeles in die zweiteprobe. Geht man dabei vorsichtig zu Werlce, so bildet das gefarbte Oel eine kleine,
mehr oder weniger regelmbsige Kugel, welche in der
anderen Fliissigkeit schwebt. Von diesem Augenblicke
an ist eine der drei folgenden Erscheinungen zu beobachten:
Entweder besit‘zt das Oel, aus welchem die kleine
Kugel besteht, ein grosseres specifisches Gewicht als das
Oel ist, in welchem sie suspendirt ist, dann sinkt der
Tropfen oder das Kugelchen auf den Boden des Gefiisses.
I n diesem Falle sind beide Oele nicht von derselben Natur.
Oder beide Oelproben haben genau dasselbe specifische Gewiclit und es findet dann keine Bewegung statt;
die kleine Oellcugcl strebt weder aufzusteigen, noch
niederzusinken. Dies ist stets der Fall, wenn bcide Oele
von einer und derselbcn Art sind.
Oder endlich die Kugel ist specifisch lcichter als das
Oel, in wclchem sic schwimmt, und dunn steigt sie zur
Obediiche des letzteren empor. In diesem, wie im ersten
Falle, sind beide Oele von verschiedener Natur.
Zunachst lcann man mit schr geringen Mengen nrbeiten, wo man sich selbst durch Auspresscn der betreffenden Oelsamcn cine Musterprobe damtellen muss, und
zweitens fallen die Rcsultatc dcr Probcn stcts gleich aus,
bei welcher Tcmperatur man operiren mag; die unerquickliche Anwendung dcs Thcrrnometers Iiisst sich vermeiden, was bei Anwendung des Ariiometcrs oder der
Waage zur Bestimmung dcr Dichtiglceiten nicht moglich
ist.
(Bull. de la Soc. d ’ 4 n c o i i ~ .- Di+ polyt. Journ.
Bd. 174.)
B.
Verhuten des Ranzigwerdens der Fette ; von Groves.
Es ist eine alte Erfahrung, dass Schmalz mit BenzoEhnrz digcrirt sich gut hiilt. Noch besser sollen die
frischen balsnmisch riechenden Pappelknospen wirken.
G r o v e s schreibt dies dem fluchtigen Oel der Ilenzoe
und der Pappelknospen zu. I n der That Latte er auch
einen guten Erfolg, wenn er dem Fett gewisse andere
Itherische Oele, 2-4 Tropfen auf die Unze, hinzufiigte.
Besonders geeignet zeigten sich Nelken -, Ssssafras- und
Pimentol, auch Pentbalsam und Kreosot. Die Versuche
wurden so angestellt, dass er Salben aus Queclcsilberosyd
mit unvermischtem und mit aromatisirtem Schmalz bereitete und den Zeitpunct beobachtete, wo eine Farben-
Fett der Gerste.
277
veranderung dieser Salben eintrat. Bei letzteren fand dies
viel spater statt. G r o v e s schreibt diesen Erfolg der
antiseptischen Wirkung der Oele auf einen den Fetten
gewohnlich beigemischten eiweiseartigen Korper zu. Ausserdem empfiehlt er, beim Ausschmelzen des Schmalzes
die Hitze des Wasserbades nicbt zu uberschreiten, hiihere Temperaturen liefern ein Fett, Nlit dem sich Quecksilberoxyd viel rascher verfiirbt. (Pl~uvrn.Journ. and TransWp.
act. Vol. VI. No. 5. Novbr. 1864. p . 249.)
Ueber das Fctt der Gerste.
Nach K a i s e r erhalt man das Fett der Gerste schr
leicht, wenn man geschrotene Gcrste mit Aether extrahirt und eindunstet. Gegen Ende der Destillation entwickelt das grosstentheils vom Aether befreite Fett einen
eigenthiimlichen, angenehmen Qeruch ; eine weitere, mit
Wasserzusatz fortgesetzte Destillation liefert eine geringe
Menge eines iitherischen Oels von besagtcm Geruche, wiihrend der Ruclrstnnd ein tiefgelbes, bei gcwijhnlicher Temperntur Aussiges Fett, von schwnchem Geruche darstellt.
Die Kleie lieferte von diesem Fette bei mehreren Versuchen 3-:3,5 Yroc., das Mehl bloss 0,b- 1 Proc.
I n geschlossenen GefGssen auf bcwahrt; scheidet dns
Gerstenfett einen festen kiirnigen Theil ab, wiihrend die
daruber stehende Fliissiglreit klar blcibt. Ueber 3000
erleidet es Zersetzung und entwiclrelt Acrolein. Es ist
also ein Glycerinfett.
Vermischt man eine Portion dessetben mit wnrmem
Wasser, so erhalt dieses einen unnngenehmen Geschmnck
und hinterlasst beim Eintrocknen einen braunen, onlirystallinischen Bitterstoff, der von Ihochenlrohle absorbirt wird.
Das Gerstenfett lost sich in heissem Allrohol beinahe
ganz auf. Es wurde verseift und durch Bleizucbcr schliesslich in Rleiseife umgewnndelt. Dieselbe war etwns schmie.
rig und wurde so lange mit Aether behandelt, bis alles
olsaure Bleioxyd, Kelches den grSssten Theil der Masse
ausmachte, entfernt war. Dann wurde durch Schwefelsnure das Blei gefallt, die Siiure mit kohlensaurem Kali
im Wasserbade zur Trockne gebracht und durch Salzsaure zersetzt.
Die durch Umlrrystallisiren aus Alkohol gereinigte
SIure wurde mit Eleizuclrer in das Bleisalz verwandelt
und zum Theil durch Schwefelwasserstofl' vom Elei befreit, der andere Theil des Bleisalzes wiirde zur Elemen-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
124 Кб
Теги
groves, der, verhuten, fette, des, von, ranzigwerden
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа