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Vermischtes. Eine neue Methode zur Darstellung des Borneols

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158 Brom bei Diphtheritis. - Sohmerzen b. Iritis. -- Darstellung d. Bornols.
Ueber die Anwendung des Brom bci der Diphtheritis
spricht sich A. H i l l e r ausserordentlich gtinstig aus und empfiehlt
die consequente Durchftihrung von Brom Pinselungen und - Inhalationen, denn keine Behandlungsmethode liefere bessere Resultate.
Das Brom besitze die Fahigkeit , dyphtheritische und Kroupmembranen zu h e n .
Zum Be p i n se In der kranken Stellen mittelst eines Schlundschwammche n s verwendet er folgende Mischung:
Rp. Bromii puri
Kalii bromati an. 0,5 (bis l,O!)
Aquae destill. 200,O.
S. 2 - 3stiindLich einzupinseln.
In schweren Fallen sol1 die Pinselung 1- 2stundlich, in leichteren 3stundlich, bei eintretender Besserung nur dreimal tiiglich
vorgenommen werden. Die fur I n h a l a t i o n c n , die gleichzeitig mit
den Pinselungen vorgenommen werden , von ihm verwandte Liisung
ist nach folgender Formel zusammengesetzt :
Rp. Bromii puri
Kalii bromati an. 0,6
Aquae destill. 300,O.
5. -lstiindlich zur Inhalation.
Die LUsung kann je nach den vorkommenden Fallen bis 0,8
und 1,0 : 300,O in ihrer Concentration gesteigert, oder - wo sie
reizt - bis auf 0,6 : 400 oder 500,O Aq. destill. verdunnt werden.
Die Inhalation wird so vorgenommen, dass man in einen conisch
gefomten Glascylinder, ein mit der Brumlljsung getranktes Schwammchen einlegt, das dunnere Cylinderende von dem Patienten in den
Mund nehmen und etwa 5 Minuten lang ein- nnd ausathmen lasst,
resp. so lange noch Brom bei der Inspiration deutlich geschmeckt
wird. - Das Brom in der BromkaliurnlUsung wird bei der Temperatur der Mundhiihle sofort fluchtig.
-
Gegen Schmerzen bei Iritis (Entziindung der Regenbogenhaut des Auges) empfiehlt B a r t hol o w Ueberschbge einer Liisung
von: Morph. sulfuric. 0,24 - Zinciim sulfuric. 0,18 - Atropinum
sulfuric. 0,12 - Aqua destill. 90,OO - auf die Augonlider.
P.
fD. Medic. Ztq. 1883- 50152.1
Vermischtes. Eine neue Methode eur Darstellutig des
Borneols von Jacks o n und Menke. 10 g. Kampfer werden in
100 g. Alkohol gelUst, hierauf 4 g. Natrium allmahlich, in Portionen
von 1 g., hinzugefiigt. Sobald das Natrium verschwunden ist, was
a. 1 Stunde dauert, wird ein Theil des Alkohols abdestillirt und
Wasser zugesetzt, worauf sich rohes Borneo1 abscheidet. Dasselbe
wird durch Auswaschen mit Wasser vom Natriumhydrat befreit,
hierauf in alkoholischer LUsung umkrystallisirt. Es geniigt diese
eine Krystallisation, urn den Schmelzpunkt auf 197O zu erh6hen.
Xurungai oder Murungah. - Bestandtheile v. Boletus luridus.
159
Nach dieser Methode wurden aus 10 g. Kampfer 9,5 g. rohes Borneo1
statt 10,l g., also 94 o/o der theoretisch berechneten Menge, gewonnen.
(Deoltsche a w r . Ap. - Ztg. 1883. 18/
Murungsi oder Murungah ist der Name einer in Indien und
auf Ceylon wachsenden Pflanze, von welcher einzelne Theile im
Nusewn der Pharmaceutical Society of Great Britain zur Ansicht
ausgestellt sind und deren botanischer Name Murunga pterytosperma
Gmneri ist. Die medicinischen Eigenschaften derselben sind sehr
verschiedenartiger Natur und kommen denen des Meerrettigs sehr
nahe. Das atherische Oel der Pflanze ist von unangenehm scharfem
Geruche und sind seine phgsiologischen Eigenschaftan von denen des
Senf - oder Knoblauchijles verschieden. f h c h Deadache amw. Ap. Ztg.
-
1883. 19.)
Ueber die chemischen Bestsndtheile yon Boletus luridus,
Braumwollemamen- und Bucheusamen-Presskuchen berichtet
Prof. Boehm in der Gesellschaft zur Befdrderung der gesammten
Naturwissenschaften zu Marburg. Es wurde aus dem Boletus luridus
und den Presskuchen von Baumwollensamen und Buchensamen eine
organische Base gewonnen, deren Platinchloriddoppelsalz in der Krystallform mit dem Cholinplatinchlorid ubereinstimmte. Neben diesem
Alkaloyd (Luridocholin) enthat Boletus luridus noch kleine Mengen
einer giftigen Base, welche in ihren Wirkungen dem Muscarin gleichkommt. - Durch Oxydation der 3 gewonnenen Cholin-Basen mit
starker Salpetersaure wurden giftige Basen erhalten, welche die Wirkungen des Muscarins und Curares in sich vereinigten. Die Elementaranalyse der Platindoppelsalze zweier derselben (aus Boletus luridus und
Baumwollensamen- Presskuchen) ergab die Formel: (CbH'PNO*HC1)*
PtC1'
2 H B 0 . - Es sind daher die oxydirten Basen mit dem
Muscarin wohl isomer, aber, wegen der Curarewirkung, nicht identisch.
Bus Boletus luridus wurden ferner noch isolirt: 1) ein krystallisationsfahiges atherisches Oel in geringer Menge ; 2) in gr6sserer
Q u a n t i ~ teine dem Cholestearin ahnliche krystallinische Substanz ;
3) ein krystallisirender Farbstoff von rubinrother Farbe, welcher in
wiisseriger Ldsung stark sauer reagirt , die Phenolreaction mit Eisenchlorid giebt und auf Zusatz von ldeinen Mengen Natrium carbonicum
dieselben Farbenveranderungen zeigt , wie sie auf der frischen Bruchfluhe von Boletus luridus zu beobachten sind ; 4) grosse Quantitiiten
von Mannit.
Aus den Presskuchen der Baumwollensamen wurde eine krystallinische Zuckerart (Gossypose) in grossen Nengen isolirt , welche
nach den Resultaten der Elementaranalyse zur Rohrzuckergruppe
geh6rt, einen deutlich siissen Geschmack besitzt, rechts dreht und
alkahche Zuckerl6sung erst nach langerem Kochen mit Mineralduren
reducirt.
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