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Verschiedener Aggregatzustand des Schwefels.

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Verschiedewr Agg~egatzusta~d
des Schzvefels.
3 16
Versehiedener Aggregatzustand des Sehwefels.
Aus einer grossen Heihe von Versuchen, welche
G. M a g n u s angestellt, uin die Veriindeningen, die der
Schwefel durch ein- odcr mehrmaliges Schiiielzen bei verschiedenen Temperaturen und schnelles Abkiihlcn erleidet,
zu erforschen, when folgende Resultate hervor :
1) Dass gexorig crhitzter Schwefel, schnell abgekiihlt,
sich zum Theil in einen in Schwefelkohlenstoff unIosclben Schwefel umwandelt, weshalb auch die
lichen,
Schwefel lumen
ihres U ewichts solchen unloslichen
Schwefel enthalten.
2) Durch wiederholtes Umschmelzen des Schwefels
bei hohercr Temperatur und rasches Abkuhlen nimmt der
Schwcfel eine rothe Farbe an. 1 ) e v i l l e nennt ihn deslialb rothen Schwefel, doch verdient er diesen Namen
nicht, denn nur 113 desselbcn ist in C S2 unloslich, und
dieses Drittlieil bestcht zum Thcil aus gelben und zuiti
andern Theil aus schwarzen nnloslichen Schwefel.
3) Durch Erwarnien bis auf lOOOC. kann der unliiselbe Schwefel w i d e r in loslichen gelben verwanlichc
delt o er zuruckgefuhrt werden; znriick bleibt ein Yulver von chocoladebrauner Farbe.
4) Schmilzt man das zuriickbleibande Pulver bei
3OOOC. und kiihlt schnell ab, SO crhalt innn einen ganz
schwarzen, lange schmierig blcibenden, endlich zu einer
glasartigen Masse erstwrenden Schwefel, der sich in Sehwefelkohlenstoff, Alkohol, Aether, Henzol, Terpentinol und
Chloroform nicht lost.
5 Wird dieser schwarze Schwefel liingere Zeit auf
1000
erwiirmt, so lost er sich in CS? Es enthiilt die
Lvsung viel gclben, wenig rothen Schw-efel.
6) Erhiilt man den schwarzen Schwefel liingere Zeit
bei einer Temperatur von 130- 150OC., SO nimmt er
nach dem Erkaltcn eine braune Farbe und krystallinisches
Gefiige an, und ist nun in CS2 loslich. Die Auflosung
enthdt aber einen nielir rothen und nur wenig gelben
loslichen Schwcfel.
7 Beitn Verdampfen dieser Liisung krystallisirt gelber chwefel, der bci weitcrem Verclunsten mehr roth
wird ; die Mutterlnuge h i n t e r l h t cine feste rothe Masse.
8) Diese erhlirtete Mnsse ist cochenilleroth, kornig
und in CSZ unloslich.
9) Bei einer Teinperatur von 130- 1.500C. schmilst
dieser rothe Schwefel zu einer rothen Masse von krystallinischem Gefiige, vou der cin Tlicil in C S loslich ist.
B
%
(4.
d
Darstellung des Schzvefelbaryums int Grossen.
3 17
10) Wird der rothe Schwefel bei 3000 erhitzt und
pltitzlich gekuhlt, so liefert er schwarzen Schwcfel.
Die verschiedenen Modificationen dcs Schwefels sind
demnach :
1 Loslicher prismatischer gelber.
2' 1
octaedrischer
,,
3) Unloslicher gelber.
4)
n
rother.
5 ) Loslicher
6) Schwarzer Schwefel.
Der oft eschmolzene und schnell gekiihlte Schwefel
enthalt loslic en und uxiloslichen gelben, schwarzen und
laslichen rothen Schwefel. (Poggd. Annul. 1854. No.6.
p . 308 -323.)
MT.
fl
Ueber Darstellung des Schwefelbaryums im Grossen.
Nach H. G r u n e b e r g werden von fein gemahlenem
Schwerspath 3 Theile mit 1 Theil eines feinen Grusees
von fetten Steinkohlen gernengt und das Gemisch mit
heissem Steinkohlentheer zu einem festen Teige angestossen. Aus dieseni Teige werden Ziegel von etwa 211,
Zoll Hohe, ebenso vie1 Breite und 5 Zoll Lange geformt,
dieselben mit einer Hulle mageren Lehms umgeben und
zum Austrocknen an die Luft gelegt. Sind sie vollstiindig trocken, so wird auf den beweglichen Rost eines kleinen Schachtofens eine Schicht brennender Coaks von
etwa 4 Zoll Hohe gebracht, auf dieses folgt eine Schicht
todter Coaks von 3 Zoll Hohc, dann eine Schicht Schwerspathziegel, darauf wiederum Coaks, wieder Ziegel u. a. w.,
bis der Ofen gefiillt ist. Derselbe wird nun oben geschlosscn und durch Oeffnen eines Schiebers mit einem
gut ziehenden Schornstein in Verbindung gesetzt. Nach
2 Stunden ist der fnhalt des Ofens bedeutend zixsammengesintert und es wird fortgefahren, den Ofen mit abwechselnden Schichten Coaks und Schwerspathziegeln zu beschicken, wiihrend unten die fertigen weissgluhenden Ziegel durch den Rost herausgezogen werden. An letzteren
ist der Lehmbeschlag theilweise geborsten, theilweise
ziemlich unversehrt eblieben, an allen halbverglast. Das
Schwefelbaryum fin et sich darin als loser Kern von
lederbrauner Farbe. Nach dem Auflosen hinterliisst dasselbe etwa 15 Proc. unzerlegten Schwerspath, welcher bei
einer neuen Opesation wieder hinzugenommen wird. (Joum.
f i i i . prakt. Chern. 185.?. No. i9.)
B.
f
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