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Versuche Uber die Sodabereitung.

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Versuche iiber die Sodabereitung.
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Pottasche, in letzterer aus der Mutterlauge von Blutlaugensalz erhalten. Das Salz hatte die Zusammensetzung
12 HO, enthielt also gleiche Atome
KO, NaO, 2 COZ
Kali und Natron. Es verwitterte in trockener Luft, loste
sich leicht in Wasser, liess sich aber nicht ohne Zer(Annul. der Chem. und Phapm.
setzung umkrystallisiren.
C X X X . 247-248.)
G.
+
Versnche iiber die Sodabereitung,
K 6 h 1r e u t e r '8 Vorschlag, Soda durch Wechselzersetzung von Glaubersalz und kohlensaurem Baryt EU bereiten, erkannten schon E r d m a n n und B u c h i i e r als
unpraktisch, indem die Zersetzung nix unvollkornmen
statt findet. W a g n e r hat deshalb empfohlen, eine Losung
von 2 fach kohlensaurem Baryt anzuwenden. C. B ru n n e r modi6cirt dies Verfahren auf folgende Weise.
Bringt man in eine LGsung von 1 Th. wasserfieiem
Glaubersalze in 30-40 Th. Wasser 2 Th. kunstlich bereiteten Baryt und liisst durch die Flussigkeit bei gewohnlicher Temperatur unter ofterem IJmruhren oder Schutteln einen massigen Strom kohlensauren Qases streichen,
so geschieht die Zersetzung in nicht langer Zeit. Die
vom entstandenen schwefelsauren Baryt abfiltrirte Losung
giebt mit Chlorbaryum nicht die geringste Triibung ; sie
enthalt nur zweifach - kohlensaures Natron nebst wenig
zweifach-kohlensauren Baryts. Durch Kocheii wird unter Entwickelung von Kohlensiiure letzterer niedergeschlagen und durch Abdampfen der filtrirten Losung zur
Trockne vollkommen reines, kohlensaures Natron erhalten, dessen Gewicht genau die theoretische Menge betriigt.
Zur technischen Ausfiihrung dieses Verfahrens empfiehlt sich der Witherit, den man moglichst feingemahlen, am besten geschlemmt und im Ueberschusse zusetzt
(etwa die vierfache Menge des wasserfreien Glaubersalzes).
Die Procedur der Sodabereitung wiirde demnach folgende sein: Kochsalz wird durch Behandeln mit Schwefelsaure in Glaubersalz verwandelt und die dabei frei
werdende Salzsaure zur Entwickelung von Kohlensaure
aus kohlensaurem Kalke benutzt. Letztere wird gehorig
gewaschen und in die mit kohlensaurem Baryt versetzte
Auflosung von Glniibersalz geleitet ; der schwefelsaure
Baryt von der Losun des kohlensauren Natrons getrennt,
ausgewaschen, getroc net und durch Gliihen mit Kohle
1
Neues Natronphosphat etc.
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wieder zersetzt. Ausser der zur Zersetzung von Kochsalz nothigen Schwefelsaure kommen hiernach Materialien
von grossem Werthe nicht .in Anwendung. Allerdings
reicht die durch Zersetzung von Kochsalz erhaltene Salzsiiure nicht aus zur Herstellung der nothigen Kohlensaure,
doch besitzt die Technik Mittel genug, um dies Deficit
zu decken. Eine weitere Prufung dieses Verfahrens muss
dessen Werth entacheiden. (Polyt. Joum. Bd. 176. 1865.)
B.
lieber ein neues Natronphosphat nnd das Vorkommee
von Vanadinverbindungen in Sodalangen.
Man hat in verschiedenen Sodafabriken die Bemerkung gemacht, dass das bei der Darstellung der kauflichen Soda aus den Laugen vor vollstandigem Eindampfen auskr stallisirende kohlensaure Natron mit kleinen
gelben u n i rothen Krystallen gemengt ist, welche, wie
Ychone fand, einem Gehalte an Vanadin ihre Farbung
verdanken. Bis jetzt ist es nicht gelungen, diese kleinen
Krystalle, welche Octaeder und octaedrische Aggregate
bilden, von den ubrigen Salzen, in denen sie sparsam eingemengt sind, so zu trennen, dass sich iiber ihre Natur
etwas Bestimmtea sagen liesse, namentlich ob sie, was
wahrscheinlich ist, i n die Kategorie jener merkwiirdigen
Verbindungen von Phosphorsaure, Vanadinsaure (Kieselsliure) und Natron gehoren, welche B e r z e l i u s beschrieben hat. Denn R a m m e l s b e r g fand Phosphorsaure in
diesen Krystallen wie iiberhaupt in der ganzen Salzmasse,
welche wesentlich aus kohlensaurem Natron, kieselsaurem,
nnterschwefligsaurern Natron und Chlornatrium besteht.
Behandelt man die ganze Maese mit Wasser, filtrirt das
aus Kieselsaure, Schwefeleisen etc. Bestehende ab, und
lasst sie in der Kalte krystallisiren, so erhalt man zuerst
d r i t t e l p h o s p h o r s a u r e s N a t r o n in Krystallen. Allein
dies ist ein neues, bisher unbekanntes Hydrat, welches
sich im Aeussern von dem 24 At. Wasser enthaltenden
sehr unterscheidet. Es bildet farblose durchsichtige regulare Octaeder *), deren Kantenwinkel 1090 8' - 16'
- 23' - 38' 46' efunden wurden.
Sie sind einfach lichtbrecbend, a so sicher regular. An der Luft sind
sie vollkommen bestandig, verwittern nicht im mindesten ;
-
P
*) B r i e g l e b hat bekanntlich ein Doppelsale von 1 Atom(3NaO)
PO5
24aq und NaFl ehenfalls i n Octaedern dorgestellt.
+
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