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Verwendung der Weinhefe.

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Verwcndung der Weinhefe.
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mit Jod Rich gelb farbenden Cellulose - Skelette. Rei dieser
Giihrung entsteht wenig Alkohol, dagngen vie1 Siiiirc.
3) Dextrin wurde mit denselben Znslitzen wie StXrke z u r
Vergahrnng gebracht. Nach Fitz ist die alkohollicfernde
Schizomycetengahrung des Llextrins von Interesse f i r die
Theorie der Gahrung der Kartoffelmaische. Man hatte bisher als selbstverstandlich angenommen, dass der Alkohol der
Kartoffelgiihriing nur von einer Bierhefegahrung herriihre.
Ob das bei der Kartoffelgahrung constatirte Verfichwinden
des Dextrins einer Schizomycetengahrung znzuschreiben ist,
bleibt noch gensuer zu nntersuchcn. Die Schizomyceten treten bei der Kartoffelgahrung massenhaft auf; Verfasser will
versuchen , die Schizomycelen der Kartoffelmaische durch
geeignete Cultriren von der Bierhefe zu trennen und der
Frage &her zu treten, ob das Piiselol des Xartoffelbranntweins von einer Schizomycetengiihrung herriihrt. (Ber. d.
C. J.
deutsch. chem. Ges. X , 276.)
Verwcndung der Weinhefc.
Die Ruckstiindo von der Auspressung und Destillation
der Weinhefc, die friiher nur zur Pottaschefabrikation oder
als Diinger Verwerthung fandcn , bilden seit einigen Jahren
in der chemischen Grossindustrie in deutschen und ostreichischen Fabriken das Rolimaterial z u r Darstellung von Weinsteinsaure.
Man behandelt zu diesein Zwecke die Hefe mit verdiinnter Salzsaure, die den Weinstcin in Losung bringt, und f611t
diese filtrirte Losung durch Neutralisation mit Xalk wieder
BUS.
Man erhalt so weinsteinsawen Kalk, den man auf die
gewohnliche Weise zerlegt.
P a u l M i i l l e r giebt an, dass ein Hektoliter Wein beilaufig 4 Liter Hefe giebt und dass man durch starkcs Pressen aus einem Hektoliter Hefe noch 65 Liter eines geringen
schlecht schmeckenden Weines erhilt, der stets alkoholarmer
ist als der Wein, von dem die Hefe kommt. Durch Trocltnen
dieses Yressriickstandes erhalt man noch ungefahr 30 O/,
Trockensubstanz, die organische Substanzen, Salze und Weinstein in wechselnder Menge enthalt.
Ails zahlreichen Analysen, dic Niiller mit Hefen von
weissen Elsasser Weinen verschiedener Abstammung und
Giite ausgefuhrt hat, entnehmen wir, dass der Nost von
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Wirkung giftigor u. antiscptiseher Diirnpfc etc.
fcinem Wein 7,5 g. Weinsteinsiure per Liter enthielt , wahrend er nach der ersten Giihrung, im Narz, nur noch 6,82 g.
per Liter in sich hatte.
Ein gewohnlicherer Wein hatte als Most cinen Sanregehalt von 9,55 g. per Liter, nach der ersten Giihrung nur
noch 6,82 g. und ein ganz geringer Wein als Most einen
solchen von 11.6 g. per Liter und nach der erstcn Gahrung
7,15 g. Als Weinstcin gerechnct, hat dcr beste Wein wihrcnd der ersten Giihrung ansgeschieden 1,7 g., der mittlere
6,8 g. und der schlechteste 12 g. Die Hefe des f'einen Weines enthielt 4 O/" saurcn Tartrats, die des mittleren 15 O/,,
und die des letztcn 20 o/o.
Es geht atis diesen Aufzeichnnngcn hervor, dass sich
nur die Hefc dcs ordiniiren Weines znr Vcrarbeitung auf
Weinsteinsanre lohnt, wiihrcnd die des feinen Weines einen
so geringen Weinstcingehalt aufweist , daks ihre Verarbeitnng
nuf Saure den ziemlich muhevollen Bcinigungsprocess nicht
lohnt. (Bulletin de la sociktk chimique de Paris. Tome XVIII.
No. 2. pay. 58 u. 59.)
Dr. E. H .
Wirkung giftiger und antiscptischcr Ditmpfe auf die
8tihmng der Friichtc.
Friichte , welchc gut verschlosscn aufbewahrt werden,
ljleiben je nach clem Zristand cler Entwickelnng nnd Iteifc
liingere oder kiirzerc Zeit t'risch. Dicse LebcnsfEihigkcit der
Zcllen erklart sich durch die Zersetzung des Znckcrs nnd
Rildung von Alkohol und IiohlensLurc.
Werden Fruchte toxischen odcr aiitiseptischen Dampfen
aiisgesetzt , so wird entweder die Lcbensthiitigkeit der Zelle
zcrstort oder verringert.
L e c h a r t i e r nnd B e 11 a m y nchmen griine LocardRpfel,
welche noch nicht vollstiindig ausgewachsen waren und fanden, dass die Zersetzung der Zcllen encrgisch und in verhlltnissmiissig kurzer Zeit eintretc. Ein 49 g. wiegender
iind in einem Glas verschlossener Locardapfel gab innerhalb
49 Tage mehr als 404 Ccm. Gas, wurde alsdann unthgtig und
blieb in diesem nnthatigen Zustandc wiihrend mehr als 7 110naten. Wnrde in das Glas, in welchern die Aepfel aufbewahrt
wurden, Carbolsaure, IICy odcr Campher gethan, so tritt
unter dem Einfluss dieser Diimpfe selbst nach 83 Tagen keine
Gasentwicklung auf. Die Wirkung des Camphers ist weniger energisch als Carbolsiiure und HCydiimpfe; cr stort die
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