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Verwendung des Schwefels bei den alten Griechen.

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Verwendung dea Schwefels bei den alten Griechen.
4,69 Procent Salz.
Kehnien wir 4,7 an, so ist
95,3
__--
=
20,2,
497
es ist praktisch salicylsaures Atropin in .20 Theilen
und
kaltem Wasser loslich. Es ist desshalb leicht, die Losung
zum niedicinischen Gebrauche darzustellcn , indeni man anwendet
Atropin . . . . . . . . 12,223 Centig.
Xrystallisirte Salicylsiiure
6,109 'VC'asser . . . . . . . . 29,232
Mischcn und bis zur Aufliisung stehen .lasscn.
Uebrigens kann bei sorgfaltigem Arbeiten das salicylsnure Atropin in fester Form erhalten werden und ahnelt dann
dein schwefelsaurcn Atropin iru Aeussern. In den oben gegebenen Zahlen ist die Saure in leichtem Ueborschusse, d : ~cs
wiinschenswerth erscheint, eine schwach siiure Losung zu
haben, nicht eine nlkalisclie, weil bci Gegcnwart von freieni
Alkali oder in alkalischer Losung die ant,isept.ische W i r l a n g
ausblcibt. Die in den angegebcnen Verlilltnissen dargcstclltc
Losung h d t sich stets in gutcni Zustande.
-hie therapeutische Wirkang des salicylsaiircii Atropins
priiftcn die AugcnSrzte J a c o b , F i t z g e r a l d und S w a n z y ,
die sich siimmtlich anerbcnnend dariiber aussprechcn.
Aucli wurden wegon der angenonimenen antiseptisclien
Eigcnscliaften der Siiure benzoEsaurcs uiid borsaures Atropin
dargcstellt., aber die Losungen dieser Snlze erwiesen sich a18
unbrauchbar, da schon nach eincin bis zwei Monaten Schimmelbildung eintrat. (American Journal of Pharmacy. Vol.
. .
X L I X . 4. S&r. VoZ. VIL 1877. pag. 252-1255.)
R.
Verwendung des Seliwefels bei den slteii Griechen.
Vor einigen Jahren wurde auf der hkropolis in der
Nlihc des Yarthenon cine ThonlaInpe gefunden, wie sie bisweilcn in alten Griibern vorkoluiiicn. Sie cnthielt eincn
Uocht von Asbest, dcr in Scliwefel lag, der augenscheinlich
durch den Docht geschinolzen iind entziindet wurde bci den
Riiucherungen zii Eliren dcr Ninerva (Pallas Athene).
Es ist cigcnthiimlich, dass der griechische Kame fur
Schwef'el t h e i o n ist, wiihrend Gott t h e o s heisst, wonach
nlso t h e i o n ,,gottlicli" bcdcutet.
I n ciner andern 1,anipc fand L :L n d e r e r harzige Substanzen, wie Labdanuin, M y r r h , Olibannni, Styrnx; Xatcrialien,
Salpeter , Safrao. - Bullrich’s Salz.
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welche gewijhnlich zur Darstellung des sogenannten Urnenharzes dienten. (American Journal of Pharmacy. Vol. X L I X .
4. Ser. Vol. V.I. 1877. p. 377.)
R.
Salpeter.
B u 11o c k erhielt aus einer Handlung in Baltimore einen
Kalisalpeter, der gegen 25 Procent Chlorkalium enthielt. Dieses Salz ist sehr billig und ist ein Product der Stassfurter
Salzwerke.
Safran.
M i 11e r zeigte sogenannten egyptischen Safran vor,
welchen Ma i s c h f i r Carthamus erklarte. Derselbe erwahnt
ferner die Verfalschung von Safran mit kohlensaurem Xalk,
was neuerdings wieder vorkommt, nachdem es vor etwa eieben Jahren achon geriigt worden war. P i l e meint, dass im
Vergleich zu fruhern Jahren der Verkauf von echtem Safran
im Zunehmen sei, wogegen M a i s c h mittheilt, dass er 1871
den afrikanischen Safran , der im amerikanischen Markte vorkommt, gepriift und nur e i n e n e i n z i g e n von Lyperia
crocea stammenden Safran gefunden habe. (American Journal of Pharmacy. Vol. X L I X . 4. Ser. Vol. VII. 1877.
pay. 190 seq.)
R.
Ueber Bullrich’s 8ab
sagt F e l i x v o n K i e m e y e r in seinem Werke uber practische Medicin, dass es ein Gemisch von doppeltkohlensaurem und schwefelsaurem Natron sei und in seiner Wirkung
den weltberiihmten Quellen von Kissingen, Xarlsbad , Wiesbaden, Homburg und Vichy gleich kommt.
Verlangt man in Apotheken Bullrich’s Salz, so erhiilt
man gewohnlich doppeltkohleneaures Natron.
Bullrich’s Salz ist ein Geheimmittel, und es i s t seltsam,
dass W i t t s t e i n in seiner vorziiglichen ,,Geheimmittellehre“
keine Notiz davon genommen hat; noch seltsamer ist es, dass
dieses Geheimmittel regelmassiger therapentischer Anwendung
wiirdig befunden und in einem vie1 verbreiteten medicinischen
Werke als Rival der beriihmtesten Quellen belobt wird.
(American J o u d of Pharmacy. Vol. X L I X . 4. Ser. 701.VII.
R.
1877. pag. 329.)
Arch. d. Pharm. XII. Bds. 4. Heft.
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