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Verwendung von Borsure und Hmatoxylin in der Alkalimetrie.

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Verwnduag von Borsauro und Hamatoxylin in dcr Alkalimetrio. 119
vollendet, wohin die Absorptionsrtihren gesandt wurden. Nach dem
Ergebnisse der Analysen war der atmosphhische Kohlensluregehalt
auf diesen Stationen fast derselbe wie der in unserem Klima gefundene. Manchmal waren die so gefundenen Kohlensauremengen
betdchtlich geringer als die in Frankreich und Deutschland beobachteten, i l r Maximum erhebt sich aber nie uber das der letzteron.
Das erhdtene Mittel ist 2,78 Raumtheile Kohlensawe in 10000 h u m theilen Luft, wlhrend Reiset in Nordhnkreich 2,962, die Verf. auf
der Ebene von Vincennes 2,84 und auf dem Pic du Midi 2,86 fanden. Auch diese Bestimmungen zeigen einen grosseren Kohlensawegehdt in der Nacht, denn es fanden sich folgende Mittelzahlen fiir:
bei Tage 2,704 bei Nacht 2, 92
Ha?ti
Florida
1,
7,
2,897 ,I
,, 2,947
Nartinique
,, ,, 2,735 ,, ,, 2,850
Mexico
1,
1,
2,665 ,I
,> 2,860
Santa Cruz (Patagonien) ,, ,, 2,664 ,, ,,
2,670
Chubut
,> 2,790 ,, ,, 3,120
,)
7,
Chili
7,
,, 2,665 ,, 7, 2,820
Bus allen bis jetzt erfolgten Bestimmungen scheint ausserdem
hervorzugehen, dass der Kohlensluregehalt der Luft auf der ntirdlichen Hemisphare etwas grosser ist als der auf der siidlichcn. Dies
diirfte sich nach Schlasing aus der gbsseren Ausdehnung des Siidpolareises imd der grijsseren Meeresflbhe orkliiren. f h n a l e e da Chimie
et de Physique seiie 5. Tome 30. pag. 238.)
C. Er.
Verwendung von Borstlure und Hitmatoxylin in der
Alkalimetrie. - A. O u y a r d empfiehlt sehr die Borsaure als
Normalsaure anzuwenden, da sie leicht in vollkommener Reinheit durch
Krystallisation zu erhalten ist und in absolut normaler Form, wenn
man ihr Krystallwasser durch Schmelzen in Platin verjagt. Es
gelang dem Verf., einc Farbenreaction der Borsaure zu finden, die
viel bestimmter und viel empfindlicher ist als die von Lackmus, in
den Farbeanderungen sich bestandig zeigt und iiberdics fiir alle
Sluren sich gleich gut eignet. Als Reagens dient hierbei dem Verf.
das aus Blauholz dargestellte IIlmatoxylin; man last vor seiner Anwendung einige Kornchen davon in dcst. Wasser ; hierzu geniigen
wcuige Sekunden. Diese sofort verwendbare Liisung h d t sich nur
einen Tag lang. Bei Anwendung des Hiimatoxylins verschwindet
der Unterschied zwischen starken und schwachen Sauren vollstiindig,
und Bor&ure venvandelt seine Farbe mit ebenso grosser Encrgie
wie Schwefeldure. Einige Tropfen einer schwachen Hamatoxylinlbsiing geben mit irgend einer beliebigen sauren Fliissigkeit eine
deutlich hellgelbe Farbe und zwar denselben Farbenton fiir alle Sauren. Bei den Alkalien verwandelt sich die gelbe Farbe ohne Uebergang in purpurroth; die Purpurfiarbo bleilk relativ sehr lange besthdig.
Niemals zeigen sich jene Schwankungen, welche die Verwendung
Alkaloidgclialt noucr Chinarjndon.
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des Imkmus so unangenehm machen. Ueberdies bildet das &matoxylin eins der empfindlichsten Reagentien auf Ammoniak ; nach
zahlreichen Bcobachtungcn Guyards ist es noch viol werthvoller als
das Nessler'sche Reagens. Sind aucli nur Spuren von Ammoniak in
einer Fliissigkeit , so verwandelt sich im Aiigenblick der Saturation
der sauren Fltissigkeit durch ein Alkali die gelbe Farbe des H h a toxylins in zart violett. Diese violctto Parbe ist vie1 bestiindiger
als die ron den andern Alkalien bewirkte purpurrothe. Bei den
StickstofFbestimmungen durch Alkalimetric crlaubt diesc Reaction
zugleich das Ammoniak eu bcstimmen und sich qualitativ von seiner
hnwesenheit zu versichern. fBulZetin a% Zffi A"ie'tt: ohimique de Pffini.
Tome 40. No. 9. pag. 422.) C. K.
Den AlkaloPdgehalt nener Chinarinden bestimmte J. D e n i s M ar c inelle hei einer grossen Zahl von Probcn verschiedcner Chinarindcsorten, die cr Clem Amsterdairier Markte cntnahm. Die dort
zum Verkaiif gestellte letzte Ernte nus IlolEndisch Iiidien betrug
250431 Pfund englisch Gewicht (das Pfiind = 480 g.). Die meisten
von diesen Sorten hnben bereits (;idle imd Jonas untersucht und
beschrieben, doch gaben sie nichts Nahercs iiber die erneuerten Rinden, die Rinden von Schasslingen und die Wurzelrinden. Jonas
crwiihnt nur, dass letztcrc rcich an Alkaloi'den sind. Verkauft wurden . dieses Jahr von Wurzclrinden 16754 Pfund, ron crneuertcn
Hinden 8858 I'fund und ron Rinde von SchSsslingen 51080 Pfund
engl. Cfewicht. Folgendc Zusalnmenstellung bringt den mittleren
AlkaloYdgehalt von: I. Wirzelrinden von Baiimen, dic ausgemacht
wurdcn, weil man ihre Cultur aufgab, oder weil sie in der Pflanzung zu dicht standen. II. Rinden, die sich an Baumen neubildeten,
nn dcncn schon Rinde geerntet worden war. III. Rinden der SchGsslinge von etwas oberhalb des Bodcns abgehaucncn Baumen. IV.Rinden von S t a m e n und Aesten; diesclbcn sind von Gille und Jonas
untersucht; Verf. giebt ihre Resultate zum Vergleichc mit den von
ihm erhaltenen.
I. Wiirzelriiideu :
Succirubra . . . . .
Calymia Schdraft . .
. . .
. . .
,, Javmica . . . . .
Anglica . . . . . .
Haskarliana . . . . . . . .
Officinalis
.
, , ,
,
.
,
,
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