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Vorkommen des Lithiums.

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Vorkomrnen des Lithiums.
gelingen will, die Gesammtmenge ihrzs Schwefels in Schwefelsaure uberzufuhren und iiberdies das Auswaschen des erhaltenen Baryumsulfates vie1 Zeit und Sorgfalt erfordert, so
verbrennt Co 1 s o u , urn rasch zu geniigenden Ilesultaten zii
gelangen, die Pyrite in einem SauerstoRstrome und bestimnit
die V erbreunungsproductc mittclst titrirter Losungen oder
durch andere Xittel. Bei diesem Verlahren benutzte er starke
Glasrohren im Verbrennungsofen Z U P organischen Analyse
und leitet die Verbrennungcgase in titrirte Aetznatronlbsung,
welche in einem Kugelapparat vorgelegt ist. Zugleich regelt
er den durchstreichenden Ssuerstoffstrom so, dass dieses Ci as
immcr im Ueberschusse vorhanden ist. Bilden sich in den
Kugeln keine Nebel mehr, so findet sich der Schwefel in der
Natronlosung als Schwefelsaure nnd als schweflige Saure.
Man theilt diese Losung in 2 gleiche Theile, sauert den einen
an und bestimmt in ihm drirch eine titrirte Jodlosung die
schweflige Saure. I n die andre Hilfte der Katronlosung
giesst man, ohne anzusauern, cine der darin enthaltenen
schwefligen Saure aquivalente Menge Jodlosung , fPrbt mit
Lackmus und fugt bis ziim Rothwerden titrirte Schwefelsiure zu. Nun bleibt noch die durcli die Verbrennung erzeugte
Schwefelsauremenge zu berechnen, iudem man der Thatsache
Xechnung tragt, dass eine der schwefligen Saure aquiralente
Jodmenge in Jodwasserstoffsaure umgewandelt worden ist.
Enthalten die Pyrite Kohlensaure, so kann man die titrirten
Losungen nicht verwenden. Man muss in diesem Falle die
schweflige Saure oxydiren und die erhaltene Schwefelsaure
durch Chlorbaryuni bestimmen. (Bulletin de la Socikte chirnique de Paris. Tome X X X I I pay. g15.)
C. Kr.
Vorkommen des Lithiums.
D i e u 1a fa i t fand als Resultat vieler von ihm angestelltcr Untersuchungen , worunter allein die vofi 139 Felsarten
verschiedener Lander, dass das Lithium ebenso verbrei tet ist,
wie Natrium und Kalium, sowie dass es die beiden letzteren
in allen Gesteinen des Urgebirges begleitet. Das Vorkommen
desselben im Ueerwasser , welches Bunsen zuerst nachgewiesen, ist so bedeutend, dass es schon im Abdampfriickstand
eines C.C. erkannt werden kann. Ebenso fand Dieulafait in
einer grossen Zahl von Mergeln und Tertiargypsen aus verschiedenen Gegenden Frankreichs, Italiens, der Alpen und
Wiirttembergs eine bemerkenswerthe Menge Lithium. Seine
Trennung des Mangans vom Eisen.
- Kaliumeisencbromat.
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Gegenwart in allen Gesteinen dcs Urgebirges bedingt und
erkldrt leicht, dass die ans demsclben entspringcnden Mineralquellen meist Lithium enthalten, wie dies bei einer grossen
Zahl von Nineralwasscrn dcr Pyreniien der Fall ist. Dieulafait nntersuchte 28 verschicdcne Jlineralwasser, welche sammtlich Lithium in solcher Alenge enthielten, dass es oft im
Abdampfriickstand eines einzigen Tropfens, also in weniger
als 1/25 C.C. des Wassers erkannt werden konnte. Dies trifft
besonders zu bei den IVasm-n yon: Allevard, Balaruc, Birmenstorff, Bourbonne, Contrcx6villc, Digne, GrBoulx, Homburg,
Kissingcn , Kreuznach , Loeche , Miers , Xontbrun , Rauheim,
Pougues, Piillna, Salins, Sulzmatt, Wildegg und Uriage.
(Annates de Chimie et de Physique. Serie 5. Tome XVlI.
C. Kr.
pug. 377.)
Trennung des Blangrns vom Eisen.
F. B e i l s t e i n und L. J a w e i n geben cin Verfahren,
das sich durch seine grosse Einfachheit nnd die Kiirze der
Zeit, in welcher es ausfuhrbar ist, cmpfiehlt. Dasselbe griindet sich auf die von ihnen entdeckte Thatsache, dass Y a n g a n s a l z e b e i m K o c h e n m i t conc. H N 0 3 u n d KC103
a l l e s h l a n g a n a l s MnO8 a b s c h e i d e n . Manlost das Mang a n - und Eisensalz in conc. HN03, erhitzt ziim Kochen und
tragt unter fortwahrcndem Sieden allmahlich KC103 ein. I n
kurLer Zcit ist alles hhngan geliillt ; der Niederschlag enthLlt aber etwas Eisen beigvmengt. Durch Losen in IICl und
neue Fallung mit IINO3 und KClQ3 wird er gercinigt. Das
jetzt gefallte hIn02 enthalt nur Susserst geringe Spiiren vnn
&en, die fur Bestimmung des Mn durch Titriren mit Jodlosung ohne Belang sind. (Ber. d. deutsch. chem. Ges. 12,
c. J.
1530.)
Kalium eiscnehromat
crhalt man nach C. H c n s g e n in Krystallen von der Forme1 K2Cr 04,Fea(CrO4)3, 4 H z 0 bci allmahlicher Concentration der gemischten Losungen von Kaliumbichromat nnd
Eisenchlorid. Das cntsprechende Ammoniumsalz (KH4)z Cr04,
Fez(Cr04)3, 4 €190 scheidet sich aus den gernischten Losongen von Ammoniumbichromat und Eisenchlorid bei allm3ihlicher Concentration im Vaknnm uber B e S 0 4 in blattrig krystallinischen Formen von dunkelrother Farbe ab und ist
29
Arch. d. Phxrm. XV. Dds. 5. Ilft.
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