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Vorkommen des Petroleum auf Trinidad.

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Vorkommen des Pclrnleirm airf Trinidad.
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+
CrZOJ mit
E 2 O s Icicht cntstelil, j i ; l t \ I t d u i d Kochc?n
~
der alkalischen Liisung mit Salniinli his zw neutralen
Reaction cntfernt wcrdcn. Es biltlct sicli tlann IV2flH0
hx0.3,das sich in neutralen Ylussigkcitcn liei SOo C.
schon in 8.2 untl 11'20 zerlegl; d ) hlnngansiiure wirtl ebenfalls durch liochen der alkalischen Losung . m i l Salmink
zerstiirt. Es sclieidct sich M n 0 2 ab. tlas nian abfiltrirt,;
e ) FeW, wenn sic sic11 hildcn sulltc, wirtl schon beim
Uebcrgiessen mit lieissem Wasser zerlcgt. ( J o u m . f : prakr.
Chem. Bd. 47. p 15,)
E. Sl.
+
Vorkommen cles Petroleum auf Trinidad.
Der Pechsec von La Drca nrif Trinitlatl ist cine Ritumenmasse von ungefahr 2 cngl. Meilen Unifnng. untl livgt
in gerader Linie elwa Rleilc vom hlc?nrc, ,438 Fuss iiher
dem Meere bei tler Ehbc. [)cii X;imen eines Sees
hat er von seiner Ausbreitung nach A r t cincr WasserflPche, wiewohl er durch die Schwarzc dcr OberflPcht:
ein sehr dustercs Ansehcn hat. A a f clcrn Sec iinden sich
einige Ausbreitungen von Vegetationen, tlic Aehnlichkeit
mit Inseln haben. Die iliilftc dieses Sees ist von Hoclrwald, der ijhrige lheil von Gebusch untl eincm grossen
Hohrc, nzcild ctcriecc ! p m n n t . umgelicn, \vclclres im October eine fetlerfrjrrnigc, n u f eincm 45-20 I:uss hohen Stielc
stehende Bliillie tragt und tladrirch einen herrlichen Anblick gewhhrt. Zwischen diesern Holz untl Gebijsch wachsen eini e Iierrliche Palmen, unter wclrhcn die rnerkwurdigstc
echseepalmea heissl, inc-lcm sie sich fast nur auf
diesem Theile der Insel befindct. Kach D u r l i n g sol1
sie die Morichc- oder Tallipotpalmc w i n .
Uie Oberfli~che des Sees ist dicht mit V-formigen
Rissen und Spaltc-n von verscliidcn Tiefen (5-6 Fuss)
und 3-45 Fuss Lange versehen, welcho sich hier und da
zu kleineren Tcichen erweilern, welcho mit Wasser gefullt
sind. Dos Wasscr tliescr Teiche ist jetlerzcit vollkommen
frisch und suss und von guter Beschaffenheit; cs fiillt dieselben steis ganz an, selbst wenn irn Verlaufe zweier
heisser Monate kein Iiegen fdlt. Moose und kleine Fischc
iindet man reichlich in diesen Wasscrn.
Die.Tiefe der Siturnenmassen ist bis jetzt noch nicht
erforscht worden, sie scheint jedoch sehr bedeutend zu
sein.
Auf der Oberfliiche dieses Pechsees findet man mehrerc tirater odcr Qucllen, aus denen das Bitumen sebr
B
))
Irorkomrnen des Petrolewm a?(f Trinidnd.
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trage emporquillt. Cegen die Alilte des Sees hin iintlet
man meistens den Hauptkrater, dessen Stelle iibrigens sich
verandert. Hieraus ergicsst Rich ein bctrachtlichcr Strom,
abcr auch schr langsam, in cinem Umfange von 10 Fuss,
darum liat dns nitumcn dns Ansehcn von geschrnolzenem
Blei, und ist SO wcich, dass man nicht darauf gchen kann.
Dieso Weicliheit sclieint sich durch dic ganze Tide zu
erstrccken.
In diesem halbflussigen Zustantlc nennt man dieses
Bituincn ))Petroleum((. A n dcr Lult crhiirtct cs, indem es
Naphtlin (lurch Verdunstung vcrlicrt und Asphalt hinterldsst. Uie Farbc ist eitic schwarzc, ins Ilraune ziehende;
die Kirtc ist je nach der Daoer verschicden. Die Analyse
dieses Bitumens von Dr. G o u I d auf Trinidad hat ergeben :
Theerol.. ............ 34 Theile
Kohle.. .............. 35
Eiscnoxyd untl Gasc.. 31 ))
Es ist selir schwer. Man hat in ncuester Zeit Gebrauch
als Brennmaterial mit etwas EIolz zugleicli fiir Dnmpfmaschinen, Zuckersiedcreien etc. dnvon gemacht, und daraus ersehen, dass es die Kewcastle-Kohle auf der Insel
crsetzen kann.
In vcrschiedenen klcincn Qucllcn jcncr Tnscl iindet
sich aasserdcm das Petrolcum oft mit Sand und Steincn
gernischl., wo es dann die Asphaltfelsen bildct. UngcfPlir
30 Theilc von diescm Bitumen mil 8 Thcilcn gopulvcrten
Steinen bei einer zum Austreiben dcr Kaphtha gceigneten
Temperatur durcheinander gcarbeitet, hilden den bekannten Asphalt-Cement. Kalk und Sand dienen zum HPrten
dessel hen.
In dcr Niihc von La Brea kommen noch zwci anderc
bituminijsc Siibstanzen vor, wclchc die Mineralosen Erdpech (Jet) nennen. Man lintlcl es in nierenformigen hlnssen mit schr gliinzenden Fliichen, die wie Sirgellack leicht
zerhrechen; es ist fcst, sclir schwarz, iind nimmt h i m
Erhilzen einc zur Aufnahmc von I’intlriicken geeignete
Weiche an. Es ist leichter als das Pecli dcs Sees. Die
zweite Iwstcht in eincm bituminoscn Ilolze, glcicht in der
Form den ctwas plaltgedruckten Zweigen von BPumen,
hat eine tlunkclbrarinc Parbc, Iwcnnt rnit bituminosem
Ceruch und giebt beim Itrhitzcn Gas aus. (Pharm. dourn,
and Trutuact. - Pharm. Cenlrbl. 184.9. hfo.37.)
B,
))
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