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Wasserglas auf nassem Wege bereitet.

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Wasserglas auf nassem Wege bereitet.
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3) Natrolith gegen Chlorcalcium.
Die Oewichtsverhaltnisse iind die Zeitdauer waren
ganz wie beim Versuche No.1. Es ergab sich jedoch,
dass eine Aufhahme von Kalkerde aus der Chlorcalciumlowng nicht statt gefunden hatte, mithin eine Vertretung
des Natrons durch Kalkerde nicht vorhanden war.
4 ) Chabasit gegen kohlensaures Natron und kohlensaures
Amnionink.
15,O Grm. Chabasit, 20,O Grm. krystallisirtes kohlensaures Natron und 500 C. C. Wasser wurden 21 Tage in
Beriihrung gelassen. Die vom Mineral abfiltrirte Fliissigkeit enthielt ausser kohlensaurem Natron noch etwas
Kieselerde und Thonerde; es war eine theilweise Zersetzung des Minerals eingetreten. Das veranderte Mineral zeigte sich als ein Gemenge von Silicat und kohlensaurem Kalk.
15,O Grm. Chabasit, 10,O Grm. kolilensaures Ammoniak und 500C.C. Wasser wurden ebenfalls 21 Tage in
Beriihrung gelassen. I n der abfiltrirten Flussigkeit yar
keine Thonerde und Kieselerde enthalten, doch war ein
Theil Ammoniak in die Verbindung iibergegangen.
Die von W a y aufgestellte Reihenfolge, in welcher
die Basen sich vertreten konnen, wird durch die vorliegenden Versuche nicht bestiitigt. Nach dieser hatte eine
Vertretung des Kalkes in Chabasit gar nicht statt finden
konnen, wiihrend andererseits durch Chlorcalcium ein
Austausch des Natrons in Natrolith hatte erfolgen miissen.
(Poggend. Annul. 1858. No. 9. S. 126-133.)
E.
Wasserglas anf nassem Wege bereitet.
Nach L i e b i g eignet sich die Infusorienerde von
Oberohe in Hannover ganz besonders zur Darstellung
des Wasserglases. Zur Zerstorung der etwa 3 Proc. betragenden organischen Reste wird die Erde gegliiht und
dann fein gerieben. Dann werden 74,5 Theile rohe calcinirte Soda in der Sfachen Menge Wasser aufgelost und
mit 42,3 Theilen gebrannten Kalks, der mit Wasser eu
einem dicken Brei geloscht w i d , gekocht. Zu der erhaltenen und auf etwa 1,15 spec. Gew. eingedampften
Lauge sdtzt man 120 Th. der nach obiger Angabe eubereiteten Infusorienerde, indeni man sic portionsweise in
die siedende Lauge eintragt. Sie lost sich zum grossen
Theil mit Leichtigkeit auf. Ungelost bleibt eine geringe
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-
Bereitung des Einfach Schwefelkaliums.
Menge von Sand und ein Absxtz von Thonerde, Eisen
und Kalk. Nachdem man etwa 3i4 der Kieselerde i n die
Lauge eingetragen, verdickt sich die Masse durch einen
sich ausscheidenden, flockigen, voluminosen Niederschlag.
Man setzt deslialb bis zur Dunnfliissigkeit Wasser ZLI twd
tragt dann den Rest der Infusorienerde ein. Die Fliissigkeit w i d , wenn nach fortgesctzteni Kochen sich nichts
mehr aufliist, von dem Absatz getrennt, der Ruckstand
ausgewaschen. Man hat alsdann eine Wasserglaslosung,
die zu vielen technisclien Anwendungen, z. B. Anstrich
von Wiinden schon brauclibar ist. Zur weiteren Reinigung vcrsetzt man die rohe Losung n i t etwa 3 Liter
Kalkwasser und erhitzt langsam zum Sieden. Es scheidet sich ein flockiger hellbrauner Niederschlag aus, der
beim Siedeii der concentrirten Flussigkeit sich zu Kugeln
zusatnmenballt und leicht durch Abseihen oder Abgiessen
von der Losung getrennt werden kann. Waschwasser
und Losung werden bis zur Syrupsconsistenz abgedampft,
wo sie dann beim Erkalten zu einer klaren, schwach
gelblich gefirbten Qallerte erstarren, die sich trocken
nicht achmierig mfiihlt, an der Luft eintrocknet, sich
aber nicht zersetzt und sich leicht in kochendem, schwerer in kaltem Wasser hit.
Aus 120 Th. Infiisorienerde erhalt man in der Regel
240 bis 245 Th. Wasserglas sllerte von 52 bis 53 Proc.
Wassergehalt. Das trockne Satronwasserglas lieferte bei
der Analyse: 73 Th. Kieselsaure, 27 Th. Natron durchschnittlich in 100 Theilen.
1 2 Unzen Infusorienerde, rnit 36,3 Unzen Kalilauge
von 1,135 spec. Gew. ganz in derselbcn Weise wie bei
der Darstellung des Natronwasserglases behandelt, lieferten 23 Unzen Gallerte von derselben Beschaffenheit, die
in 100 Theilen aus 58 Th. troclcenem Kaliwasserglase
und 42 Th. Wasser bestand. Das trockne Kaliwasserglas
enthalt im Mittel 66 Proc. Kieselsgure.
Der durch Kochen der rohen Wasserglaslosmng mit
Kalkwasser erzeugte Niederschlag besteht aus Kieselsaure,
Kalk, Magnesia, Thonerde, Eisenoxyd, Kali, resp. Natron
und Yhosphorsaure. (Aiznal. dev Chm. ti. ~ h a 3 . m .XXVI.
G.
101-104.)
-~~
Ileber die Bereitimg des Einfach -Schwefelkalinms.
Dr. A. B a u e r hat auf Veranlassung von Professor
S c h r o t t e r in Wien eine grossere Reihe von Versuchen
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