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Wasserhaltiges valeriansaures Zinkoxyd.

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M7asserhaltiges valeriansaures Zinkoxz~d.
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Wasser eine schleimige Materie, nebenbei deutliche Krystalle von kohlensaurem Kalk. Das abfiltrirte Wasser wurde
durch essigsaures Bleioxyd nur schwach gefallt. Es horte
endlich die Bildung von kohlens. Kalk und Schleim autf,
und je mehr die Temperatur stieg, wie im Fruhjahr und
Sommer, fand man uber dem mehr und niehr abnehmenden apfels. Kalk einen Absatz von feinen, dichtgedrangten
Kr stallen, unter welchen man Gasblasen, die aus dem
ap els. Kalk emporstiegen, wahrnahm. Jene abgeschiedenen Nadeln waren, wie die Analyse der daraus dargestellten Siiure zeigte, b e r n s t e i n s a u r e r K a l k . (Compt.
B.
rend. T. 28. - Pharm. Centrbl. 1849. No.12.j
r
Wasserhaltiges valeriansaures Zinkoxyd.
Das valeriansaure Zinkoxyd, durch Verdunsten der
wasserigen Losung erhalten, so wie das, durch Fallen einer
Zinkvitriollosung mit valeriansaureni Natron dargestellte,
sind wasserfrei. Findet aber das Salz im Moniente seiner
Bildung verhaltnissmassig wenig Wasser vor, so kann es
sich chemisch mit einer bedeutenden Menge Wasser verbinden. Als G. C. W i t t s t e i n frisch gefalltes, gut ausgewaschenes kohlensaores Zinkoxyd mit Wasser zu einem
Breie anruhrte, und diesem die durch Rechnung ermittelte nothige Menge Valeriansaure hinzusetzte, war nach
kurzer Zeit alles Carbonat in jenes wasserhaltige Salz
verwandelt. Das Salz kann bei 500 ohne Wasserverlust
getrocknet werden. 3m Ansehen unterscheidet es sich
nicht von dern wasserleeren. Bei 100° entweicht das
Wasser nach und nach, es hleibt das wasserfreie Salz
als eine homogene harzartige, schmutzig-weisse Masse zuruck. Es hatte bei einem solchen Versuche 44Proc. an
Gewicht verloren, denn die riickstgndigen 66 Proc. gahen
47,OO Zinkoxyd und diese erfordern zur Bildung von neutralem Salze 38,58 Valeriansaure.
Die Zusammensetzung des Salzes ist demnach :
Gefunden Atome Bereclinet
17,OO
1
16,94
Zinltoxyd
Valeriansdure 38,58
1
38,42
Wasser
44,42
12
44,64
. . ..
.
.. .. . .
Es lost sich im Wasser vie1 leichter als das wasserfreie Salz. 1 Th. erfordert nur 44 Th. Wassey. Die Solu'loention besitzt, wie die des wasserfreien Salzes, die C.
schaft, sich beim Erhitzen zu trhhen und beim Erka%en
wieder klar zu aerden. Wird die Lijsung langere Zeit
gekocht, so ist das ausgescliiedene Salz wasserfrei, ent-
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Valeriansaures Wsmuthoxyd.
halt jedoch nach des Verf. Analysen stets mehr Zinkoxyd,
als dem neutralen SaIze entspricht, was auf eine basische
Verbiiidung deutet. Die Bildung dieses basischen Salzes
beim Kochen der Solution giebt ubrigens den praktischen
Wink, das Abdampfen nur bei gelinder Warme vorzunehmen. (Buchn. Repert. 3 R. Bd. 1. Hft. 2.)
Ouerbeck.
Valeriansaures M7ismuthoxyd.
Zur Bereitung dieses, erst seit Kurzem in die Medicin
eingel'iihrten Salzes schlug W i t t s t e i n ein Verfahren ein,
welches sich von dem von R i 5 h i n i angegebenen wesentlich unterscheidet. Letzterer lost namlich Wismuth in
Salpetersaure bis zur Sattiguns auf, filtrirt und fallt das
Filtrat rnit valeriansaurem Natron. Diese Methode schien
dem Verf. nur dann ein tadelfreies Praparat zu liefern,
wennein chemisch reines Wismuthmetall zu Gebote stehe ;
da aber das im Handel vorkommencle Wismuth stets
Kupfer, Eisen u. a. RIetalle enthalte, so musse bei Anwendung desselben naturlich auch das valeriansaure Wismuthoxyd unrein ausfallen. In Ermangelung eines ganz reinen
Wismuthmetalles bediente sich W i t ts t e in des Magisterii
Rismulhi.
Eine halbe Unze davon rieb er mit Wasser zu einem
feinen Breie an, erwarmte denselben gelinde und setzte
in kleinen Portionen Salpetersaure von 1,20 spec. Gew.
hinzu bis zur Losung; d a m waren 2 Unzen ert'orderlich.
Nach dem Erkalten f'ugte er eine concentrirte Losung von
valeriansaurem Natron hinzu, weder jetzt noch auf spateren Zusatz von Wasser zeigte sich eine Trubung. Die
Fliissigkeit wurde nun erwarmt, und bis zur Sattigung
kohlensaures Natron hinzugefugt. Es entstand ein schneeweisser schuppiger, dem valeriansauren Zinkoxyd ahnlicher Niederschlas, der nach 32stundiger Ruhe abfiltrirt,
und ohne Anwendung von Warme getrocknet wwrde.
Es war ein weisses lockeres Pulver und besass den
spec,iGschen Geruch der valeriansauren Salze. Langsam
erhitzt, entwickelte sich vie1 Wasser, unter gleichzeitigem
Geruche nach Valerian- und Buttersaure, farbte sic11 dann,
ohne die Form zu andern. schwarzlich, hierauf griinlichgelb und endlich briiunlich- gelb, Reim Erkalten wurde
das Salz citrongelh, ahnlich der Farbe des reinen Wismuthoxydes. Eine Schrnelzung fand nicht statt. Mit
kaltem Wasser benetzte sich das Pulvcr ebenso schwierig,
wie das valeriansaure Eisenoxyd, heisses Wasser zeigte
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wasserhaltiger, valeriansaures, zinkoxyd
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