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Werthverhltniss verschiedener Metalle.

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IVerthve?*htiltqzissverscliiedeitei. Aletalle.
183
felsaurc zu bestimmen, musste die mit Cldorbaryum und
Chloranimoniuni versetzte verdiinntc Lbsung der Salzsaure
kingere Zeit gekocht werden, damit sicli nicht nus der
schwefligen Saure durch Oxydation Schwcfelsiiure bilde.
Man erhielt so folgende Zalilen fur die fragliche
rohe Siiure:
Salzsaure . . . . . . . . . . . . . . . . 28,32 Proc.
Schweflige S a u r e , . . . . . . . . . 0,33 ,
Schwefelsiiure . . . . . . . . . . . . . O , d 2 ,
Eisenoxyd (und Eiscnoxydul
auf Oxyd berechnet) . . . . . 0,067
Die erhaltene Menge der schwefligen Siiure ist rosser
als die Scliwefeldure, die dns zulassige Mams nich iiberstcigt. Bedenkt man nunmehr, dass dieselbe bei der
vollsthdigen Sattigung der angewendeten Salzsaure durch
den Kalkgehalt der Knochenkohlcn, in Verbindung init
Kalk, als unloslicher schwefligsaurer Kallc in der Kohle
niedergeschlagen wird, 80 sielit inan ein, welchen Nachtheil dieser, bisher iibersehene Gehalt der Kohlc bringen
kann.
Wallrend Gyps doch in ca. 400 Theilen Wasser
loslich ist, und daher bei reichlicheni Wasclien der Kohle
niit Wasser wenigstens theilweise entzogcn werden Itann,
miiss der schwetligsaure Kalk in der Kohle bleiben, und
wird dann beim Gluhen gewiss auf das leichteste zu
Schwefelcalcium reducirt.
Aus diesen Griinden schien es notliwendig, in Zukunft die kaufliche Salzslure neben der Untersiichung
auf Scliwefelsaure, aucli auf schwe%ige SKure zu prufen,
was nnch einer starken Verdunnung am einfachsten durch
Zusatz von dunnem Starkekleister und einer Auflosung
von Jod in Jodkalium geschehen k m n . 1st schweflige
Saure vorhanden, so kann man lkingere Zeit Jodlosung
zusetzen, ehe eine bleibende Bliiuung eintritt. (Dingl.
Bkb.
Jonrti. Nd.153. Hft. 6 . S. 459.)
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Werthverhiiltniss verschiedeiter Metalle.
Der Vergleich, wie sich die Durchschnittspreise bei
den verschiedenen Metallen in den Zciten der lebhaften
Speculation und dann der Reaction, so wie in1 ganzen
Verlaufe gestaltct haben, erscheint fiir die Untersuchung
iiber den Werth des Goldes bcsonders beachtenswertli,
weil die Metalle unter den vertxhiedensten Verbaltnisseh
und in weit von einander liegeiiden Gegenden producirt
Ueber Gold - und Silbergewinnung.
184
werden. Wenn bei Eisen, welches in Schottland, Blei,
das im Harz oder in Spanien, Kupfer, das in Schweden
oder in Chili, Zink, das in Schlesien, und Zinn, das in
Ostindien gewonnen wird, anhaltend und im Qanzen
ziemlich ebenmgssig eine und dieselbe Tendenz der
Preise mit Evidenz hervortritt, so wird man hier mehr
wie bei andern Handelsartikeln zu der Annahme gedrangt
werden, dass die Ursache einer solchen Preisveraaderung
nicht SO sehr in den wechselnden Productionsverhiiltnissen
dieser Artikel, als in einer Veranderong hinsichtlich des
Werthes der Edelmetalle an sich, welche den gemeinen
Maassstsb der Preise abgeben, zu suchen sein durfte.
Von diesem Gesichtspuncte aus wird es von einigem
Interesse sein, wenn wir im Nachstehenden das Wertliverhaltniss der verschiedenen Metalle seit 1821, einfach
nach dein Gewichte unter sich verglichen, vor Aug.en
stcllen. Es waren namlich irn Durchschnittswerthe einander gleich :
Gold Silber Kupfer Zinn
Pfd. Pfd. Pfd. Pfd.
1821-1830..
1
15.80 1481 1497
15175 1498 1747
1831---1840.. 1
1
15,83 1566 1731
1841-1850..
1851 ........ 1
15,46 1560 1666
1852.
.. ..._. 1 15.59 1366 1535
._
.
1853 ........ i
i5& ii97 iii8
1854 ........ 1
15,33 1180 1097
1855 .... .... 1
15,36 1134 1126
1856 ..
. 1 15,33 1157 992
1
15,25 1075
1857 ... . .
908
15,37 1303 1135
1858 .. .... . . 1
~
.....
.. .
Blei
Pfd.
8194
7785
8185
84132
6159
5822
5256
5797
5743
6375
Zink Eisen St.
Pfd.
Pfd.
- 12259
9450 15242
6849 16761
9730 20767
8937 20335
6539 12526
6187 12103
6090 13421
5631 13016
4782 13071
5764 14874.
Nach dieser, dem Rremer Handelsblatt entnommenen
Nachweisung ist seit 1850 bis 1851, d. h. seit der Ausbeutung der neuen Goldfelder, der Werth der iibrigen
Metalle sum Gold stetig geblieben, und nur das Eisen
macht Bus naheliegenden Griinden einigermaassen eine
Ausnahme. Ob dieses Werthverhiiltniss tier Metalle bleibend sein, oder sich noch mehr zu Ungunsten des Gold&
andern wird, liisst sich indess nach erst zehnjiihriger Erfahriing mit Sicherheit nicht entscheiden. (Austria. -Dingl. Joum. Bd.153. lift. 5. S. 392.)
Bkb.
Ueber Gold- und Silbergewinnung.
G o l d - G e w i n n u n g . Die Zeitung fur das deutsche
Bergwerks- und Hiittenwesen bringt in No. 6. einen wichtigen Aufsatz iiber die Qewinnung und Verwendung der
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