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Wiedergewinnung des Goldes und Silbers aus den zur galvanischen Vergoldung und Versilberung dienenden FlUssigkeiten.

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Wiedergewinnung v. Gold elc. aus galvan. Fliissigkeilen.
Aus dieser Tabelle ersieht man z. B., dass die in
1 Hectare Land, welches seit einem Jahre gedungt worden,
ein eschlossene Luft nahezu dieselbe Menge Kohlensaure
entRalt, als 18,000 Cubikm. gewohnliche atmospharische
Luft; ferner, dass in der Luft von 1 Hectare frisch gediin ter Ackererde eben so vie1 Kohlensaure enthalten ist, a s
in 200,000 Cubikm. normaler atmospharischer Lufi; endlich, dass in 1 Hectare des den Untergrund des Waldbodens bildenden Lehms bei einer Dicke von 35 Centim.
die eingeschlossene Luft eben so vie1 Kohlensaure enlhalt,
als 5000 Cubikm. gewohnliche atmospharische Luft. Wenn
man erwagt, dass dieser Lehm zuweilen eine Yachtigkeit
von mehreren Metern erreicht, so wird nian mil Herrn
E. C h e v a n d i e r iibereinstimmen, der den Lehrn zu den
besten Waldboclen der Vogesen und des Grossherzogthums
Baden zahlt. Die Untersuchung des liohlensauregehalts
der Luft in dem Unlergrunde der Ackererde gedenken
die Herren D o u s s i n g a u I t und L 6 w y spaler vorzunehmen. (Annnl. de Ckim. et de Phys. 3. S i r . T. 37. Junu. 1053.
p . 5- 50.)
8.Ludwig.
f
Trennung des Mangans vom Eisen und Nickel.
Ein Strom von Chlor, durch eine Auflosung von Manganchlorur, die mit essigsaurem Eatron versetzt ist, geleitet,
erzeugi nach S ch i e I Mangansuperoxyd. welches nietierfallt. Eiseri und Nickel werden nicht gefallt, Koball scheidet sich als Oxyd ab. (Sallmr. Dan. americ. Journ. V. 15.
Chem.- pharnr Cenlrbl. 1853. No. 3:) )
B.
-
Wiedergewinnung des Goldes und Silbers aus den
zur gal vaii'ischen \'erg o Idu ng u nd Ye rsi1be rung
dienenden Fliissiglieiten.
Die bis jelzt ubliclien Methoden, das Gold und Silber
aus den zur galvanischen Vergoldung und Versilberung
dienenden Flussigkeiten wieder zu gewinnen, haben sich
unvollkornmen bewahrt.
B o I 1 e y empfiehlt ein dem Zweck entsprechendes
Verfahren. jedoch nur im Kleinen uber der Spirituslampe
und im Platintiegel ausfuhrbar, welches in Folgendem
besteht. Es wird die eingetrocknete Salzmasse rnit gleichvie1 Salmiakpulver vermen t und gelinde erhitzt. Die
Ammoniaksalze zerlegen be i? anntlich die Cyanmetalle, indem Cyanammonium gebildet und im zersetzten Zustande
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Eliasit, ein neues itlineral;
verfluchtigt wird, wahrend die Saure des Amrnoniaksalzes
oder der Salzbildner des Ammoniaks mit den an das Cyan
ebunden gewesenen Metallen, resp. Ox den sich vereinigt.
galmiak bildet im vorliegenden Falle (!hlorkalium,
Chloreisen und Cblorgold. Uas letztere wird leicht zersetzt
unter Bildung metallischen Goldes, das andere, wenigstens
theilweise, unter Abscheidung von Eisenoxyd in schonen
krystallinischen Flimmern. Unzersetztes Chloreisen, so
wie Chlorkalium lassen sich nach beendigter Zerseizung,
wozu schwache Gluhhitze hinreicht, rnit Wasser ausziehen ;
das Gold hildet eioe zusammenhangende lockere Masse,
das Eisenoxyd leichte feine. mechanisch trennbare Flimmerchen. Im Fall, dass etwas Gold staubformig beim Eisenoxyd
geblieben, kann man mit Konigswasser losen und rnit
Eisenvitriol das Gold fallen. In den meisten Fallen wird
dieser Weg der Trennung unnothig sein. B o l l e y hat
sich durch Eindampfen gemessener Volumen einer und
derselben Goldlosung, Abdampfan, Gliihen mil Salmiak
u , s w. uberzeugt, dass man selbst hinlanglich genau den
Goldgehall solcher Losungen auf diese Art bestimmen
konne.
bas namliche Verfahren lasst sich bei Versilberungsflussigkeiten anwenden, man behalt neben dem Eisenoxyde
(vom Blutlaugensalze) Silberchlorid, welches sich mit Amrnoniak leicht losen lasst ; metallisches Silber wird, obschon
n u r wenig und oft nichts gebildet
wird, mit Salpetersaure
ausgezogen.
Auch mag es angemessen sein, die Techniker, welche
mit galvanischen Metalluherzugen sich befassen, darauf
aufm&ksam zu machen, dass udie Salmiak- oder Ammoniumox dsalze in der genannten Anwendung ein leichtes
Mittel a geben, die Zusamniensetzung solcher Flussigkeiten
zu prufen, wie vie1 sie z. B. von dem Metalle enthalten,
das den galvanischen Ueberzug bilden soll. Bei Kupferlosung nimmt B o 1 I e y zu diesem Zwecke schwefelsaures
Ammoniak, weil bei Anwendung von Salmiak sich Chlorkupfer bildet, welches sich niit den1 unzersetzt entwcichenden Salmiak theilweise verfluchtigt, wodurch Verlust
an Kupfer entsteht. (Polyt. Ceictrbl. 1@53. Chern.-pharm.
B.
Cenlrbl. 1853. ~YO.
29.) --
!i
-
Eliasit, ein neues Mineral.
Der Berggeschworene Vogl in Joachimsthal bat ein
Mineral mit dem Namen Eliasit belegt, welches sich auf
der Eliaszeche daselhst findet. Dieses Mineral ist dem
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