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Wiedergewinnung von Jod aus den RUckstnden der Jodoformbereitung.

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Eine neue Jodquelle. - Wiedergewinnung von Jod etc.
163
Eine neae Jodquelle.
Dass die in Nassau gegrabenen Phosphate, ebensowohl
wie die spanischen Phosphorite mitunter erhebliche Jodmengen,
wahrscheinlich in der Form von Jodcalcium enthalten, ist bekannt. Noch reicher an diesem Korper sind die Phosphorite,
welche man in den franzosischen DBpartenients de Tarn - et Garonne und du Lot findet. Werden diese Mineralien im
gepulverten Zustande mit concentrirter Schwefelsaure erwarmt,
so giebt- ein dariiber gehaltener rnit Stiirkekleister getrankter
Papierstreif sofort die Jodstiirkebliluuung. Da nun diese Phosphorite massenhaft auf Superphosphate, sogenannten kunstlichen Guano, verarbeitet und zu diesem Behufe mit concentrirter Schwefelsaure behandelt werden, so lag der Gedanke
nahe, bei dieser Procedur auch das Jod zu gewinnen zu
suchen und P. T h i b a u l t bat denselben praktisch verwirklicht.
Das Gemenge von Phosphorit und Schwefelsaure fallt nemlich
noch heiss aus einem gusseisernen Mischungscylinder in eine
mit Backsteinen ausgefutterte Kammer, aus welcher die sich
massenhaft entwickelnden Dampfe mit Hilfe eines kraftigen
Aspirators durch eine rnit nassem Coaks gefiullte Rohre gesogen werden, in deren wasserigem Inhalt das Jod zuriickgehalten wird. Man findet in einem Liter solchen Vorschlagwassers bis zu 8 g. Jod und zwar rnit Eisen, aus den Apparaten herriihrend, verbunden. Es wird hieraus durch Kupfervitriol als Kupferjodiirhydrat gefallt und aus diesem mittelst
Schwefelsaure rein abgeschieden. Big jetzt konnte auf diesem Wege allerdings nur der kleinere Theil des Jodgehalts
der Phosphorite gewonnen werden, allein ohne Zweifel ist die
beschriebene Methode noch weiterer Vervollkommnung fahig
und dann werden Uebertheuerungen des Jods durch Coalition
yon Speculanten, wie wir sie vor kurzer Zeit erleben mussten,
nicht mehr so leicht moglich sein. (Journ. ole Pharm. et de
Chimie. 4. Serie. Tome X X . pay. 443.).
Dr. G.
v.
Wiedergewinnung Ton Jod am den Riicksttlnden der
Jodoformbereitung.
Die vom Jodoform abfiltrirte Fliissigkeit enthalt Jodkalium , jodsaures Kali, kohlensaures und etwas ameisensaures
Xali. Durch Einleiten von Schwefelwasserstoff wird das jod11*
164 Wirk. d Liohts auf Jodkalium. - Ueb. d. Polymorphismua d. Schwefels.
saure Kali zu Jodkalium reducirt, dnnn erwarnit man, filtrirt,
neutralisirt mit Salpetersaure und fallt nach S m i t t sammtliches Jod durch salpetersaures Blei. Ein wenig mit gefalltes ameisensaures Blei lasst sich durch Waschen mit Wasser
leicht entfernen. Das Jodblei findet als solches Verwendung.
(The Pharmac. Joum. and Transact. Third. Ser. Nr. 216.
Aug. 1874. p. 212.).
WP.
Wirknng des Liohts anf Jodkalium.
Eine Reihe von Experimenten, welche V i d a u niit Losungen von Jodkalium , sowie mit Jodkaliumstarkmehlpapieratreifen im Dunkeln, im direkten Sonnenlicht und im zerstreuten Tageslicht gemacht hat, geben durch ihre Resultate stark
zu denken hinsichtlich des Werthes der Ozongehaltbestimmungen der Luft, wie sie mit Hilfe des genannten Papieres
ja gemacht zu werden pflegen. Es htit sich nemlich gezeigt,
dass die Jodkaliumlosungen unter dem Einfluss der Sonnenstrahlen sich bald durch freigewordenes Jod braunen und
erwiihntes Papier sich sogar in hermetisch verschlossenen
Flascben bald bliiut , wahrend im Dunkeln unter sonst gleichen Verhaltnissen gar keine , im zerstreuten Tageslicht nur
eine schwache Reaktion eintritt. (Journ. de Pharm. et de
Chimie. 4. Serie. Tome X X . pay. 349.).
Dr. G. V.
Ueber den Polymorphismns des Schwefels.
Wahrend man allgemein annimmt , dass die verschiedenen Gestalten polymorpher Rorper hervorgebracht werden
konnen durch Krystallisation aus verschiedenartigen Losungsmitteln und bei verschiedenen Temperaturen, hat G e r n e z
gefunden , dass es wenigstens beim Schwefel dieser verschiedenen iiusseren Bedingungen nicht bedarf. Bringt man in
eine ubersattigte oder besser iiberkaltete Losung desselben
in Benzin einen octaedrischen Schwefelkrystall , so schieseen
sofort ausschliesslich Octaeder an, ebenso ausschliesslich dagegen Schwefelprismen , wenn ein saulenformiger Schwefelkrystall unter sonst gana gleichen Umstanden in die genannte
Losung gelegt wird. (Journ.de Pharnz. et de Chimie. 4. Serie.
Tome X X . pag. 365.).
Dr. G. I7
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