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Wirkung des Stickstoffoxyduls.

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vergiftung d. wilde Pastinake.
- Wirkung d. Stickstoffoxydds. 175
Zufalle, welche er bei einer Frau, die aus Versehen ein wenig
calcinirten Alaun verschluckt, beobachtet hatte, bekannt geworden Rind. Nur Taylor gedznkt einer todtlichen Vergiftung,
und uber eine solche neuerdings vorgekommcne berichtet
Dr. H i g g u e t .
Ein junger Mann von 17 Jaliren, welcher an Leibschmerzen litt, nahm als Abffihrmittel 50 Gramm eines .weissen Salzpulvers, welches Bittersalz sein sollte, aber Alaun
war, in einem Glase Wasser. Gleich darauf ftihlte er in1
Munde, Halse und Magen ein Brennen und Zusammenschniiren;
bald folgten Uebclkeit , einmaliges blutiges Erhrechen, aber
kein Durohfall, grosse Unbehaglichkeit, Angst, rasche Rcspiration, leichte Ohumacht abwechselnd mit vollem BBwusstsein,
etc. Ein sofort herbei gerufener Aret vermochte den Kranken nicht zu retten,*) und derselbe starb schon nach einer
G. C. W;
Stunde. (Bullet. general de thkrapie).
Vergiftnng dnrch wildo Pastinake (Sium latifolinm.)
Als Symptome nennt W h i t e : durch die Wurzel selbst
bewirktes Vomiren und Abfuhren, grosse Schwache, Pula 44,
Haut kalt und kleberig, Pnpillen etwas erweitert , langsame
Respiration, dabei Schwindel , Vermindernng der Geiateskraft,
Kopfweh, Brennen im Oesophagus. - Als Gegenmittel gab
W h i t e etwas Branntwein, mit rohem Ei gemischt, dann
1,522 Centigr. Morphiumsulphat, spater Pulv. Ipecac. opiat.
Die Wirkung der wilden Pastinake iihnelt also -her von
Veratrum viride. (Pacific Med. and Surg. Joum. 1873. American Journal of Pharmacy. 1873. Vol. XLV. 4 th. Sev..
701.III. pay. 372.).
R.
Wirkung des StIckstoffoxydnls.
J o 1y e t iind B 1a n c h e untersuchten die Wirkung desaelben auf Keimung und Entwickelung der Pflanzen und auf
den thierischen Organismus und fanden, dass Kressesamen
in reinem Stickstoffosydul weder keime, noch das in stmosphiirischer Luft gekeimts Pflanzchen in Stickstoffoxydul sich
fortentwickele.
*) Wae der Arrt ccrordnet hat, ist nicbt angegeben.
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Barnstoffvemiehrung durch KafFee und Thea.
Somit ist die Keimung und Entwickelung der Pflanzen
in Stickstoffoxydul unmoglich j Thiere sterben rasch in dieser
Atmosphiire. Das H u t ist in den Adern bei den Todten
schwarz und kann man die gewiihnl. Merkruale der Erstickung,
wie beim Einathmen von Stickstoff und Wasserfitoff, erkennen. W a r die Atmosphiire mit Stickstoffoxydul gemischt , so
athmeten die Thiere so lange, bis der Sauerstoff verbraucht war,
waren dabei munter, nur der Lendennerv, gereizt durch einen
schmachen Strom , liess heftige Schmerzen erkennen. Das
Stickstoffoxydul als Anaestheticuni anzuwenden, verspricht wenig Erfolg. Die Gefuhllosiglieit tritt nur deshalb ein, weil
dem Blut der Sauerstoff geraubt wird. (Repn-t. CZC Pharmacic.
tom. I. 456.).
Bl.
HarnstofPvermehrung dnrch Kaffec nnd Thee.
Dnrch Genuss von Kaffee und Thee sol1 die Harnstoffmenge in dem ansgeschiedenen Urin, wie M. E. R o u x durch
Versuche an sich selbst beobachtete, vcrmehrt und nicht,
wie Andere angaben, vermindert werden.
Nachdem er bei regelmassiger Lebensweise etc. die normale Harnstoffmenge in dem taglichen Urin auf 33 g. festgestellt
hatte, fand er, dass, nicht wie Lehmann und Becquerel angaben, die Harnstoffmenge von der bienge des getrunkenen
Wassers resp. ausgeschiedenen Urine ahhangig sei. I n
914 C. C. Urin war fast ebenso vie1 Harnstoff vorhanden, als
in 2515 C.C., nemlich 32,05, 31,33 g.
Hnrnstoff.
Clllor.
Vom 14-18.Mai enthielt seinurin tiiglich 36,18 g. 4,04 g.
Den 18. Mai beim Genuss von Kaffee
41,OB ,, 6,02 ,,
Vom 16-18. Juni ohne Thee
33,76 99 5,15 YJ
Den 18. Juni beim Genuss von Thee
37,04 ,, 7,OO ,,
Bemerkungswerth iet, dass nur an dem ersten Tage, wo
der Kaffee oder Thee getrunken wurde , die Harnstoffmenge
betriichtlich zugenommeu hatte. Spater nahm derselbe wieder ab, so dass trotz Kaffee und Thee nach einiger Zeit nur
die normale Menge ausgeschieden wurde.
Ob im Anfang diese Getranke die Fortschaffung des in
den Geweben gebildeten Harnstoffs, durch vorubergehende
Eigenscbaften, bezwecken und wenn einmal dicse innerliche
Abwaschnng hewirkt ist , die normale Ausscheidung des wei-
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