close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Wood's leichtflUssiges Metall.

код для вставкиСкачать
Wood's kichlfli'ssiges M e l d .
26 3
W d ' s leiehtlliissigcs letall.
Dr. B. W o o d in Nashville, Tenn. liess sicL fur die
Vereini ten Staaten eine Legirung patentiren, welche
aus Ca mium, Zinn, Blei und Wisrnutb besteht und bei
einer Temperatur ewkcben 65 und 7 l O c . scbmilzt. Das
Verhdtniss der Bestandtheile dieeer Legirung and& man
nach den gewiinschten Eigenscbaften derselben ab, man
nimmt namlich Cadmium 1 bia 2 Tbeile; Wismuth 7 bis
8 Theile; Zinn 2 Theile; Blei 4 Tbeile. DieseLegirung
ist bcsonders fur solche Abgiisse zu empfehlen, welche
ein leichtflussigeres Jvletall als die Legirungen von R o s e
oder N e w t o n erfordem, und welche daher bis jetzt nur
mit Arnalgamen gemacht worden sind. Der SJrmelzpunct dieser Legirung l h t sich durch den Zusatz von
Quecksilber beliebi
erniedrigen, und dassclbe kann
innerhalb gewiseet &&men amgewandt werden, ohm die
Zabigkeit des MetaIls wesentlich zu verminkrn. In
ehem an die Hsrawgeler dea At~m-tkaaJnura. of Sa'eta.
a d i l d s geriohteten Briefe sagt Dr. W o o d :
,,Das Cadmium besitzt im auffallenden Grade die
Eigenschaft, die Schmelzbarlrcit dieser Aletallgemisehe
zu befordern. Die Le irung von 1 h i s 2 Th. Cadmium,
2 Th. Blei und 4 T h . inn ist betrKchtlich schnielzbarer,
als eine Legirung von 1 bis 3 Th. Wismuth, 3 Th. Blei
und 4 Th: Zinn;'werden das Hlei unclZinn in grosserem
Verhxltniss an ewandt, so zeigt sicli dieser Einfluss des
Cadmium8 noc a~ffallender.
Es ist weniger Cadmium als Wismuth erforderlich,
damit der Schmel7punct u m eine gewissc Zahl von Graden
herabgebracht wird, und iiberdics vermindert das Cadmium die Zahigkeit und Hammerbarkeit der Legirung
nicht, sondern erhtiht deren Harte und E'estigkeit. In
allen Handbucliern der Clieriiie ist die Eigenscbaft des
Wismuths, die Schmelzbarkeit der Legirungen zu befordern, aufgefuhrt ; ich finde aber nirgcnds erwiihnt, dass
diese Eigenschaft auch das Cadmium besitzt, was vielleicht dem Umstande zuzuschreiben ist, dass dasselbe
die Legirungen gewisser Metalle nicht leichtflussiger
macht. Das Cadmium befdrdert namlich die Schmelzbarkeit einiger XetalIe, wie Kupfer, Zinn, Blei, Wismutb, hingegen nicht die Schmelzbarkeit anderer, wie
Silber, Antimon, Quecksilber u. s. w. (d. h. es erniedrigt
den Schmelzpunct nicht unter den mittleren). Seine
Legirungen mit Blei und Zinn in jedeni Verbaltnisse,
f
hi
R
264 Volutnetrisch Bestimtnungsmethode des Quecksilbers.
und mit Quecksilber und Silber innerhalb einer gewissen
Qrenze (namlich zu gleichen Theilen und besonders von
2 Th. Silber und 1 Th. Cadmium, oder 2 Th. Cadmium und 1 Th. Quecksilber) sind zlihe und hammerbar, wahrend seine Legirungen mit einigen hgmmerbaren Metallen (Gold, Kupfer, Platin u. a. m.) und wahrscheinlich mit allen sproden Metallen, sprbde sind.
S i l l i m a n n hat einige von Wood's interessanten
Versuchen wiederholt j durch Zusammenschmelzen von
2 Th. Cadmium, 2 Th. Zinn, 4 Th. Blei und 8 T h . Wismuth erhielt er eine Legirung, welche bei einer Temperatur schmilat, die von 700 C. wenig variirt. (Sz'lllimann's
American Jown. of Science and Arts. -- Dingler's Journ.
Bd. 158. S. 271.)
Bkb.
Volnmetrische Bestimmnngsmethode des Quecksilbers.
C. W. H e m p e l grundet ein Verfahren zur Bestimmung des Quecksilbers darapf, dass Quecksilberchlorur
sich mit einem Ueberschuss einer Losung von 1 Aeq. Jod
und 3 Aeq. Jodkalium in Quecksilberjodur verwandelt,
welches beim Schutteln so leich in gelost bleibendes
Jodid ubergeht, nach folgen em Schema:
3K J
J = 2(KJ, H g J )
KCl.
Hg2C1
Um zuerst das Quecksilberchlorur aus dem Quecksilbersalze darzustellen, wird die Losung des letztern
niit Chlornatrium - und Eisenvitriollosung versetzt, hierauf wird Natronlauge bis zur alkalischen Reaction hinzugefugt, verdunnte Schwefelsaure im Ueberschuss hinzugegossen und dann das Ganze unter Umruhren stehen
gelassen, bis das gefiillte Quecksilberoxydul durch die
freie Salzsaure vollstandig in Quecksilberchlorur verwandelt ist. Das Quecksilberchlorur schuttelt man alsdann
mit der Losung von Jod in Jodkalium zusammen, lasst
in die braunrothe Flussigkeit eine L6sung von unterschwefligsaurem Natron einfliesien, bis alle Fiirbung
verschwunden ist, und setzt nach Hinzufiigung von Stilrkekleister die titrirte Jodlosung bis zur blaulichen Farbung
hinzu. Aus den verbrauchten Cnbikcentimetern Jodlosung liisst sich leicht, nachdem man die Quantitat
Jodlosung, welche der zugesetzten unterschwefligsauren
Natronlosung entspricht, abgezogen hat, die Menge de8
Quecksilberchloriirs und somit auch des Quecksilbers
berechnen. (Ann.deer Chem. u. Pharm. XXXIV. 276-181.)
G.
+
+ %
+
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
128 Кб
Теги
leichtflussiges, metali, wood
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа