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Wrightin.

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Wrightin.
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dunkel orange elbe, octa&lrische Krystalle; mit Queckeilberahlorid bi den sich erst nach einiger Zeit schtin seidenartige Kryatalle in voluminosen, strabligen Qru pen.
Aus dem Kioinus6l scheint auoh ein wenig Kicinin
gewonnen zu werden, wenn man dasselbe mit Wasser
schuttelt, die Flussi keit abdampft und den Ruckstand
mit Benzol behande t, bei dessen Verdunsten Krystalle
anschiessen.
T u s o n bemerkt, dass weder vom Ricinin, noch von
dem aus Alkohol sich abscheidenden harxsrtigen Korper die abfiihrende Wirkung des Hicinueiils sbbange.
(Phnrmac. Journ. cind Transact. Vol. VI. No. I. July 1864.
pa!?. 35.)
M'p.
7
P
Wtigbtin.
S t e n hou s e hat in dem Samen von Wrightia ctntidyeentericn R. Br., iverium antidysentericum L., einer Ceylonischen Apocynee, ein Alkaloid gefunden und dasselbe
Wrightiin genannt. Die sehr bittere Rinde des Baumes
ist als Cortex Conessi friiher auch schon bei una gegen
Ruhr und Diarrhoe in Gebrauch gewesen, ist zur Zeit
aber ziemlich vergewen. Im Vaterlande gilt sie noch
immer als ein achatzbares hlittel.
Die Darstellung des Wrightina gescbieht nach S t e n h o u s e folgendermaassen: Die Samen werden zeratossen
und in einem Verdrfingun sapparate mittelst Schwefelkohlenstoff vom fetten Oel efreit. Durch Erhitzen vertreibt man den anhhgenden Schwefelkohlensto5 und behandelt dann den Kuckstand wiederholt mit Alkobol,
destillirt denselben ab und di erirt das nlkoholische Extract rnit sehr verdunnter Sazsilure. Aus der sauren
Fliissigkeit wird das Alkaloid mit Ammoniak oder kohleneaurem Natron in weissen Flocken gehllt, die uberetehende Flussigkeit nimmt dabei eine grune FRrbe an.
M a n wbcht den Niederschlag mit kaltem Wasser.
Das Wrightin ist ciemlich lblich in kocbendem Waseer nnd Weingeist, weniger in Aether und Schwefelkohlenstoff. Es kr stallisirt nicht, eben so wenig wie seine
Salze. Der Gesc mack ist inteneiv bitter. Von verdunnten &uren wird ee leicbt aufgelost. Concentrirte
Salpeterstiure bildet damit Oxalsiiure, aber keine Pikrine#ure. Die essigsaare h n n g wird durch Oalla feldecoct
stmk gekllt. Die salmaiire L6sung wird von P atin- und
Qoldchlorid gelb, von Quecksilberchlorid weiss nieder-
t
7
x
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Pjantenerntfhrung.
geschlagen. Mit Nntronkalk erhitzt, entwiclrelt das Wrightin alkalische Dampfe und einc olige Hasis, die beim
Erkalten hsrzarti erstarrt. (I’?tarniac. Joumt. and Transr v p.
act. 11. Ser. vol.
April 1. 1864.)
5.
Ucbcr Pilanzeneniiihruug.
F. S i e w e r t berichtet Folgendcs iiber K n o p’s clieinische Untersuchungcn iiber die Ernahrung der Pflanzen,
die, uui die Liebig’sclic Theorie zu stutzen, schon vor einigen Jahren angestcllt, ncuerdings erweitert wurden und
zu folgendcn Kesultatcn gcfuhrt haben:
l ) DM tiger
Gewcbe einer Landpflanze ist mit kohlensaureha
Lgft erfiill t, dereii Sauerstoffgehalt in nllen Organen iiber
der Erde den1 der Atmosphiire zicnilich gleich kommt,
in derWurze1 aber gegcn den Kohlensiiurcgehalt zurucktritt.
2) Alle Organe nelinien Snuerstoff atis dor Luft auf und
verwenden ihn zur Bildung von Kohlensaurc, die voni
lebendigen Organismus des Nachts unverandert ausgehaucbt, am Tage theilweisc durch die Bliltter zersetat wird.
3) Es ist wahrsclieinlich, dass die Kohlensnure am meisten die Auflosung der hlineralien ausserhalb der Wurzcl bewirkt, wenn aucli andcre orgnnisclie, nicht fluchtige Sluren, die i m Pflanzenrciclie sehr verbreitet vorkommcn, nicht ohne Antheil dabei bleiben. 4 ) Griiser scheiden ausser Kohlensnure und geringen blcngen organischer
hlaterie auch inehrfacli kolilensaure Kalk- und Talkerde und
bei kdireicher Nahrung auch ein wenig Kali wioder aus
den Wurzeln ab, wahrcnd von den Mineralsluren Salpetersiiure, Schwefelsaure, I’hosphorslure nichts zuriickkomiot. Auch die rtcklaufigen Rasen mogcn iliren Antheil an dcr Zersetzung dcs Nahrstoflcs nehmen. Auf
welche Weise aber der Austauscli der Wurzelausscheidungen und der loslich gemnchtcn Mineraletoffe vor sich
eht, ist noch nicht ermittelt, da sic11 der Vorgnog durch
bndosrnose und Diffusion nicht hinreicbend erklaren lasst.
- Sodnnn bespricht derselbe L i c big’s Vegetationsvcrsuche niit Kartoffeln. Es wurden drei gleich grosse liolzerne Kasten 1, 11, 111 in die Erde eingelassen und mit
4 7 6 Pfd. Torfgrus gefullt, der 10,59 Proc. Asclie Iiinterliess, I blieb unverandert, i n 11 wurde phosphors., schwefels. und kohlensauros Aninioniak zugesetzt, in III Natronund Kaliphosphat, kohlensaures Kali und Gyps. Am 9. Mai
ward jeder Kasten niit 9, etwa 36,8 Grm. wiegenden Knollen bepflanzt. I n I und 111 waren am 10. Juni die Keime
fanze
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