close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Zinneisen.

код для вставкиСкачать
260
Zinneisen.
niss der freien Silure sind (abgesehen von den elektrischen Wirkungen) auf die Form des Niederschlages von
Einflum. Man erhalt nach den Umstanden glanaende
Nadeln; Schuppen, entweder glatte oder mit gezabntem
Rande, oder wie FarnblLtter gestreifte und von Perlmutterglanz ; einen moosartigen Niederschlag, welchem die
eingeschlossenen Wasserstoff blaschen ganz das Ansehen
einea Schwammes von grauer Farbe ertheilen. Letaterer
Zustand charakterisirt inirner das Ende einer Fiillung,
denn er entspricht einer sehr verdunnten ZinnlBsung.
Das kiiufliche Zink cnthllt Unreinigkeiten ; dern Nachtheil, welcher daraus entstehen konnte, beugt man dadurch vor, dass man das Zink in Form eines Knopfes
anwendet, welcher an einem Kupferdrahte in der Flussigkeit aufgehangt wird; das Zinn schlagt sich urn den
ganzen Knopf herurn nieder und bildet eine nicht anhaftende H u b , aus welcher der Zinkknopf, bedeckt mit
den, dem angegriffenen Theile eutsprechenden Unreinigkeiten, leicht herausgenomrnen werden kann.
Die Zinnhulle wird in einer Reibschale von Porcellan rnittelst eines Pistills aus Achat zusammengedriickt ;
die so erhaltenen Plaketten sind in einigen Minuten mit
Zusatz eines Stuckcliens Stearinkerze geschmoben. Das
erhaltene Korn ist reines Zinn.
Die hiiufigsten Ganggesteine in den Zinnlagern sind:
die einhullendeu aebirgsarten, niimlich Qranit, Porphyr,
Thonschiefer ; die nicht metallischen Mineralien : Quarz,
Feldspath, Turnialin, Glimmer, Flussspath und Chlorit ;
die metallischen blineralien : Schwefelkies, Arsenikkies,
Kupferkies, Kupferglanz , Eisenoxyd, Rlende, endlich
Wolfram.
Keines von diesen Ganggesteinen bildet ein Hinderniss fur die Anwendung des beschriebenen Verfahrens.
(Compt. rend. Aug. 1660. No. 6. - Dingl. Jouin. Bd. 157.
Heft 6 . S. 452.)
Bkb.
Zinneisen.
Bei dem gewtihnlichen Verfahren der Zinnsalzfabrikation durch AuflQsen des Zinns in kauflicher Salzsaure
pflegt ein schwarzer, tueist aus Kupfer und Sand bestehender Ruckstand zu bleiben, in welchem C. N o l l n e r
durcli weitere Behandlung mit Salzsaure einen unter dem
Mikroskop krystallinisch erscheinenden Korper auffand,
dessen Analyse Zinn und Eisen, nach der Formel FeSn2
mit einmder verbunden, ergab. Diese Zinneisenkrystalle
Conserviren von Holz mittelat Kupfervitriol und Theer. 261
Bind in Salpetersiiure uud Salzsaure fast unloslich, losen
sich dagegen leicht inK6nigswaascr und stimmen in dieBern Verhalten mit den von La s s a i g n e bei der Spiegelbelegfabrikation erhaltenen Krystallen tiberein, die aber
aus 3 F c und 1 S n bestehen und das spec. Gewicht 8,733
zeigen, wahrmd die von N o l l n e r entdeckte Verbindung
= FeSn2 ist und ein specif. Gewicht von 7,466 besitzt.
(Ann.der Cem. u. Pharm. CX?? 233 -237.)
G.
Darstellong fein zertheilten Hayfers.
Brin t Inan in ein dickwandiges Fliischchcn cine geshttigte h s u n g rcinen Kupfervitriols, ausserdem noch
eine mlssigc. Menge iiberschiissigen grob epulvcrten Salzes und scliiittelt das Ganze mit granufirtern Zink, so
zersetzt letzteres die Losung unter Abscheidung ron Kupfer
und Bildung von Zinkvitriollosung. In dieser lost sich
aber wieder von dem iiberschussigen KU fervitriol auf,
der vori e Process wiederholt sich, und in em durch das
Ancinan err eiben der Zinkstuckchen sich der gebildete
Kupferiiberxug immer sogleich ablost, eht der Process
so langc fclrt, als noch Kupfervitriol o er Zink vorhanden ist. Auf diese Weise stellt H. Schiff grossere Menen fcin eertheilten Kupfers dar, das cr nachher auf ein
! h e r bringt, mit luftfreiem Wasser ausw ascht und durch
Auspressen trocknet. (Ann. der Chem. u. Pharm. CX VIII.
89.)
G.
8
f
%
Conserviren von Hob mittelst Hapfervitriol and Theer,
Irn Fiiihjahr 1854 liess L. B a i s t einen Zaun von
3- 6 2011Iangen Yfahlen urn Garten und Fabrikgebaude
ziehen. Es wurden erst vor Kurzein gcfdllte, noch ganz
griine Kiefern dazu benutzt. Die Pf?ihle wurden etwa
zwei Stunclen lang in einer Losung von reinem Kupfervitriol durch Einleiten von Dsmpf in die Fliissigkeit gekocht. EAwaren 6 Proc. Vitriol dem Wasser zugesetzt.
Dae Kochen wurde so lange fortgcsetzt, bis das ganze
Hols durchdrungen war und die Jahresringe blaugriin
gefkrbt schiencn. Sie wurden nachher in einc Kalklosung
getaucht iind getrocknet. Diese letztere Operation erwies
sich splter ale iiberfliissig.
Die Pfahle wurden 2 Fuss tief in die Erde eingegraben, hier und da vermischt mit solcheo, die gas keine
andere Rehandlung erfuhren, mit andern, welche angebrannt oder in heissen Theer getaucht wurdeo.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
122 Кб
Теги
zinneisen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа