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Zubereitung des Strkmehls als Reagens auf Jod.

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Zubereifung des Starkmehls ab Reugens auf Jod. 169
und von dem vorgeschlagenen Wasser mit Leichtigkeit
absorbirt' wird. Bei hinlanglichem Wasserzusatz bedarf
es nur einer echwachen Erwiirmung im Wasserbade, urn
allen Jodwasserstoff auszutreiben. Aus 1 Unze Jod werden innerhalb 4 Stunden 21h Unzen Jodwasserstoffsaure
erhalten, deren specifiaches Qewicht = 1,48. Behufs
einer langeren Aufbewahrung ist es nach B o t t g e r's
Erfahrung sehr zweckmassig, etwas reine Kupferspane
in das QefAss zu bringen, damit, wenn eine partielte
Zersetzung nach einiger Zeit eintritt, das frei gewordene Jod mit dem Kupfer sich verbinden und weisses
Kupferjodiir sich bilden konne j die Saure bleibt dann
wenigstens farblos. (Neues Jahrb. fur die Phurrn. Bd. 17.6.)
B.
~-
Aadasung des Jods.
Zur Priifung des kauflichen Jods auf seinen Jodgehalt wendet man meist, urn das Jod aufzulosen, schweflige Saure an, die aber nur langsam wirkt, SO dass oft
Tage verstreichen, bis sich alles gelost hat. Statt derselben empfiehlt 0. Hesse eines ihrer Alkalisalze, durch
welches man in wenigen Minuten die Auflbsung erreicht.
Am besten ist das Ammoniaksalz, dessen Liisung leicfit
erhalten wird, wenn man in 4procentiges Ammoniak 80
lange gasformige schweflige Saure leitet, bis die Fliissigkeit deutlich danach riecht.
Sollte das durch salpetersaures Silberoxyd BUS der
Jodlosung erhaltene Jodsilber etwas schwefelsaures Silber enthalten, 80 kann es durch Aufkochen mit NOShaltigem Wasser davon befreit werden. (Ann. der Chm.
U. Phurtn. CXXH 225-226.)
6.
Zabereitnng des Stkrkmehls als Reagens auf Jod.
Urn sich ein sehr empfindliches Starkmehl zu verschaffen, kocht B e ch a m p daa reinste Satzmehl zu
Kleister und behandelt denselben mit 11, des Starkmehlgehaltes g e s t i t t i g t e r A e t z k a l i l o s u n g , wobei das
Gernisch in ununterbrochenem Kochen gehalten wird, bis
der Kleister sich vollstandig verflussigt hat. Man setzt
alsdann ein wenig Wa-sser zu nnd ubersattigt mit
E B s i g s Bu re. In diese saure Fliissigkeit giesst man
A I k o h o l , wodurch das Amylum als eine voluminose Masse
niedergesehlagen wird, wascht dieselbe mit Weingeist von
170
Akue EigenschajYen des Sehwefek.
60 Volumprocenten und spater mit Weingeist von gleicher Starke, welcher rnit S ch w e f e l s a u r e angesluert ist,
endlich aber wieder mit gleich starkem reinem Weingeist. Das so zubereitete getrocknete Stairkmehl benutzt
man zur Darstellung der 8tarkmehllosung, iiidem man
dasselbe in heissem Wasser zertheilt ; diese Losung farbt
sich durch kleine Jodmengen immer r e i n b l a u , nie
violett.
Um das Jod in Freiheit zu setzen, zieht der Verf.
das s a l p e t r i g s a u r e R l e i o x y d vor, besonders wenn
es sich um sehr kleine Quantitgten Jods handelt. Hinsichtlich der Grenze der Empfindlichkeit bemerkt derselbe, dass 0,1 Grm. Jodkalium in 1000 C. C. Wasser
aufgelijst und 1 C. C. dieser Auflosung rnit 1 Milligrm.
salpetrigsauren Bleioxydes bei Gegenwart von etwas
Starkelosung mit einem Tropfen verdunnter Salpetersaure
eine intensiv blace Farbung giebt, 1 C. C. obiger Auflijsung giebt noch in 1Ofacher Verdiinnung mit Starkekleister eine himmelblaue Farbung. (Empfindlichkeit beilirufig ~/2000004) Dsmit die Farbung bemerkbar bleibe,
kann man die letztere Fliissigkeit noch mit gleichen
Theilen Wasser verdunnen, wo dann die Empfindlichkeit
f~qooooo betragen wurde.
1/300000 Jod ist darnach noch
sicher nachzuweisen. (Dingkr’s Journ. Bd. 165. Heft 1.
S. 67.)
Bkb.
Ueber neue Eigenschaften des Schwefels.
Eine kleine Menge J o d , B r o m oder C h l o r modificirt nach D i e t z e n b a ch e r die physischen und chemischen Eigenschaften des Schwefels auf eine hijchst bemerkenswerthe Weise. Der Schwefel wird weich, streckbar (malZdabie) bei gewohnlicher Temperatur und behiilt
lange diese Form. Ausserdem verwandelt er sich theilweise oder vollstandig in die von Ch. St. C1. D e v i l l e
entdeckte sonderbare Modification, welche u n l o s liche r
Sch w e f e 1 genannt worden ist.
1) Erhitzt man ein Gemenge von 400 Th. Schwefel
und 1 Th. J o d auf etws 180OC., so- erhalt man beim
Erkalten einen Schwefel, der lange Zeit elastisch bleibt.
Man bekommt ihn in Form von biegsamenplatten, beim
Ausgiessen desselben auf Glas - oder Porcellanplatten.
Dieaelbe Eigenschaft bekommt der Schwefel selbst durch
noch eringere Mengen von Jod.
Ifas J o d k a l i u m wirkt wie das reine Jod.
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