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Zuckerhaltige Essigsure.

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Zuclcerkakige Essigsaui-e.
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der atherphosphori en Saure und bildet sich zu gleicher
Zeit mit dem amy ophosphorigsaurem Aether. Sie wird
erhalten, wenn man das als Nebenproduct bei der Bereitung des amylophosphorigsauren Aethers erhaltene am lophosphorigsaure Natron mit Chlorwasserstoffsaure zer egt
und das sich gebildete olige Fluidum wieder in Wasser lost.
Fiigt man nun zu dieser Losung ein wen@ Chlorwasserstoffsaure, so scheidet sich die amylophosphorlge Saure als oliges
Liquidum ab, welches dichter als Wasser 1st und sodann in
einem luftleeren Raume getrocknet wird. (Compt. rend.
XXI. - Phann. Centr.-BI. 1816. Nr. 2 j B.
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T
Zuckerhaltige Essipsaure.
W i t t s t e i n bemerkte vor Kurzem bei Bereitun des
essigsauren Kalis, wozu er ganz reine kaufliche ssigsaure verwandte, bei der Concentration der anfangs ganz
farblosen Lauge, dass dieselbe zu Ende eine plotzlich
braune, zuletzt sogar schwarze Farbung annahm. Seine
Vermuthung, dass nur einzi und allein die dazu angewandte Essigsaure die Schul trage, wurde durch Folgendes bestatigt. Es wurden einige Unzen bis auf ein geringes Volum abdeslillirt, und der schwach gelblich gefarbte, noch fliissige Riickstand in einer Porcellanschale
bei gelinder Warme eingetrocknet. Die trockne gelbbraune Masse war
Zucker, und jene in der modificirten Form des so$. gebrannten Zuckers oder Caramels.
Das Vorhandensein des Zuckers in der Essigsaure erklart W i t t s t e i n der rossten Wahrscheinlichkeit nach
folgendermaassen. In rankreich namentlich wird viet
Starkezucker, aus diesem Brannlwein und aus letzterem
Schnellessig bereitet. Wenn die Gahrung nicht vollstandia
vor sich gegangen ist, so bleibt Zucker im Branntwein (?)
eht also mit in den Schnellessig uber. Dieser
und
Schne lessig dient nun in Pabriken gewiss zum Verdunnen
einer sehr sharken, aus gereinigtem holzessigsaurem Natron (oder essigsaurem Natron durch Sattigen des Schnellessigs mit Natron erhalten) bereiteten Essigsaure. Durch
die Einwirkung der letzteren in der Hitze erleidet,
der Zucker eine weitere Veranderung und wird in den
bittersussen Caramel urngewandelt, und die ausserordentlich starke Farbung des essigsauren Kalis erklart sicli
leicht aus dem bekannten Verhalten des Starkezuckers zu
den Alkalien.
Urn eine solche Essigsaure ganz von dem Zucker zu
Jkl
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Sch,wefligsaurer Aelher. Borsaureather elc.
befreien, geniigt eine einfache Destillalion. Von 12 Pfd.
einer zuckerhaltigen Essigsaure erhielt W i t t s t e i n uber
3 Unzen trocknen Caramel. (Buchn Repertor. d. Pharmac.
Bd. 41. Heft 3J B.
Schwefligsaurer Aether.
Wenn absoluter Alkohol auf Schwefelchlorur ge ossen wird, so entwickelt sich unter Erwarmung der F ussigkeit Chlorwasserstoffsaure, und es erfolqt eine Abscheidung von Schwefel. Fahrt man mit Zusatz des Alkohols
fort, bis alle Reaction auf ehort hat, und destillirt dann,
so geht anfangs bei 80a A1 ohol mit Chlorwasserstoffsaurt:
iiber. Spiiter stciyt die Temperatur sehr schnell, der
Schwefel schmilzt und farbt die Fliissigkeit braunroth.
Als man die bei 15O--17OD ubergegangene Flussiekeit so
rectiticirte, bis ihr Siede unct constant wurde, erhielt mam
eine durchsichtige, farb ose Plussigkeit von einem eigenthumlichen atherischen Geruch und einem anfangs erfrischenden, spater brennenden und endlich schwefligen
Geschmack, welche bis 160" siedet, das spec. Gewicht
von 1,085 besitzt und sich bei 16" in jedem Verhaltnisse
in Weingeist und Aether lost. Wasser fallt diese Auflosungen und lost den Absatz nur langsam a d , indem
es den Geruch nach schwefliger Saure annimmt. Eine
analoge Zersetzung erleidet die Flus sigkeit beim Aufbewahren an feuchter Luft. Die Formel des Korpers ist
C j H5 0 S 0'. Die berechnete Dichtigkeit des Dampfes
ist 4,76, die gefundene 4,77. Chlor wird bei Einwirkung
des Sonnenlichtes in grosser Menge von der Fliissigkeit
absorbirt. (Ebelmann u. Bouquet im Compt. rend. X X . Pharm. Centrbl. 1846. No. 6.) B.
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Borsaureiither und Kieselsaureiither.
Bei Prufung der von G m e l i n zu Bestimmung der
Borsaure in Silicaten vorgeschlagenen Methode fand
E b e l m a n n , dass Alcohol, uber 13orsPure destillirt, sehr
vie1 davon aufnimmt. In der That ist die Borsaure irn
Stande, den Alkohol direct zu atherificiren. Wenn man
gleiche Theile geschmolzene und pulverisirte Borsaure
und nbsoluten Alkohol mischt, so bemerkt man bald eine
Erhitzung. Destillirt man dann, so steigt zuletzt der Siedpunct. Halt man bei 4100 inne, l a s t erkalten, behandelt
den Ruckstand mit wasserfreiem Aether, decantirt die
atherische Losung utid erhitzt sie im Oelbade allmalig
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